Wieder da.

Wattwanderung war schön, Wetter hielt einigermaßen. Die Flüchtlinge wissen zu leben: kaum auf Oland angekommen, wurden Teller (!), Gläser(!) und ein Picknick ausgepackt, das seinesgleichen sucht – sogar frisch aufgeschnittene Gurken und Tomaten gab es, und wir waren natürlich eingeladen, mitzuessen. Ich kam mir mit unserem Beitrag – Käsegebäck, Bananen, Butterbrote, eben „leicht zu transportieren und macht satt“ – ziemlich spärlich vor. In der Wartezeit aufs Schiff wurde dann noch weiter ausgepackt: ein Regenschirm (groß!) und – eine Shisha!!! Ich dachte, ich seh‘ nicht recht!!! *gggg*

Seit Montag früh dann: einen Tag lang x-mal übergeben, und seither laaaangsame Regeneration (heute bin ich bei „ne halbe Stunde sitzen ist okay, dann müssen aber dringend die Füße wieder hoch“)

Seid Ihr eigentlich auch noch da da draußen? In der letzten Zeit lese ich in den Kommentaren nur noch wenig von wenigen, und ins Nichts schreiben macht irgendwie auch keinen rechten Spaß…. vielleicht wird’s thematisch einfach etwas eintönig und langweilig, das mag sein. Vielleicht sollte ich dann aber auch einfach aufhören mit bloggen, das ist durchaus eine Option. Oder nach dem Motto verfahren „wer nix zu sagen hat – einfach mal Klappe halten“. Aber ich tippsele eigentlich ganz gern auch ohne große „Message“ vor mich hin … einfach um in Kontakt zu bleiben.

Na, mal abwarten, vielleicht liegt’s auch nur am Sommer (der hier auch wieder angekommen ist, seit gestern)

So, jetzt muß ich dringend wieder in die Horizontale, es schwindelt schon wieder leicht. Tjüs erstmal.

Premiere: Die ersten „Wasserspiele Arnis“

Ganz zufällig sind wir in einer Premiere gelandet – und das bloß, weil ich so ein Weichei bin!

Aber von vorn:

Abends: Musik am Noor.

In einer Werfthalle, umgeben von lichterkettenleuchtenden Segelschiffen im Noor und Bier- und Essensstand (nein, nicht -ständen! *g*) viele Grau- und Weißköpfe, vier Bands, sagenhafte Stimmung, tanzende und lachende Leut‘, Freunde waren da und wir auch. Bis Mitternacht.

Und weil ich gleich von der Arbeit aus losgefahren und abends todmüde war und ein Weichei bin, bin ich mit dem Herrn F. und Ab. zurückgefahren und hab mein Auto in Arnis stehenlassen.

Das bedeutete: am Sonntag Ausflug nach Arnis zum autoholen, natürlich verbunden mit einem Cappuccino im freien Café (und im strömenden Regen, der zum Glück erst einsetzte, als wir „unter Segel“ waren und rechtzeitig vor Beginn der Wasserspiele wieder aufhörte) Und dort stolperten wir also ganz zufällig in das große (naja *g*. Aber auf jeden Fall das lustige) Spektakel: die ersten „Wasserspiele Arnis“:

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Der Herr in Gummistiefeln oben auf den Fotos hat eine Strandmanufaktur zur Bearbeitung von Seegras eröffnet, für die er den frisch renovierten Kahn (früher, noch bis in die 60er, so erklärte er, „Brot-und-Butter“-Arbeitsboot auf der Schlei) und einen Arbeitskatamaran aber nur winters braucht. Was liegt näher, als Sinnvolles damit zu tun, im Sommer – müllfischen!

Unter dem Link der Strandmanufaktur gibt’s näheres dazu sowie einen Seegras-Shop – und eine Bitte um Spenden, denn das ganze kann nur über Crowdfunding funktionieren. Und man erfährt, daß das Projekt (nicht nur das müllfischen, auch die Seegrasnutzung) eine nachhaltige, umweltschonende Sache ist. Und eine sehr alte Tradition, gab es doch noch bis vor wenigen Jahrzehnten

  • seegrasgedeckte Häuser
  • Seegras als Stopfmaterial für Kissen, Matratzen, Polstermöbel
  • Seegras als Dämmaterial

Da die Homepage recht unterhaltsam geschrieben ist, kann ich nur empfehlen, selbst mal ein wenig weiterzulesen. Und vielleicht einzukaufen. Ich hoffe, das ganze entwickelt sich gut. Ich werde ein Scherflein beitragen und dann mal gucken, was entsteht:-)

 

 

Was’n los da?

  • Flohplage erfolgreich beendet (ich berichtete nicht, aus gutem Grund. *gg* Es war heftig….)
  • Alle drei Bienenvölker hatten Siruppfützen unten in der Gemüllschublade, d.h. daß Wabenstücke abgerissen sind, als die Biens beim auffüttern schnell viel Gewicht eingetragen haben. Mist! Jetzt frage ich mich: morgen wieder den Verdunster rein, oder doch lieber noch weiter füttern? Denn der Verdunster steht mindestens 10 Tage- und irgendwann wirds zum füttern zu spät. Muß ich mal mit dem Herrn F. durchsprechen.
  • Die Heizung ist an. Bei 13° in dunkelster Wolkenhülle bleibt nix anderes übrig. Die versprochene Wetterbesserung wird seit anderthalb Wochen immer wieder verschoben. Momentaner Stand: am Dienstag solls sonniger werden. (Vorher schon wärmer, aber 19° helfen bei Platzregen alle 2-3 Stunden, wahlweise auch mal Niesel für 2-3 Stunden auch nicht wirklich weiter) Ich hoffe auf Sonne am 21.8., ich möchte die für diesen Tag geplante Wattwanderung nach Oland mit an die 30 Flüchtlingen und an die 20 Lotsen nicht wieder als Erlebnis der ganz besonderen Art verbuchen müssen wie beim letzten Versuch
  • Morgen nach der Arbeit wollen wir zur Musik am Noor.  Die spielt zum Glück unter Dach, denn der angekündigte sonnige Sonntag wurde, wie erwähnt, schon längst ins Reich der Märchen verwiesen.
  • Nächste Woche kommt Besuch:-) Nina, der Wollwunderhund, mitsamt Frau- und Herrchen! Grund zur Freude:-)
  • Und jetzt – ab auffe Arbeit! *wink*

Tj³s

Kleinvieh

KleinviehDurch ein Gespräch am Küchentisch bin ich darauf aufmerksam geworden, daß ich auf ganz unspektakuläre Weise seit vielen Jahren dazu beitrage, den Müllberg klein zu halten.

Ich bin Brillenträgerin.

Eine Brille habe ich schon seit Kindertagen auf der Nase – und immer, wenn sie nicht mehr paßt (egal, ob’s in früheren Zeiten das Gestell war oder jetzt die Stärke der Gläser) wurde das alte Gestell samt Gläsern zum Optiker gegeben – als Spende für ärmere Länder. Das ist das eine. Viel mehr Müllersparnis bringt aber, daß ich nie auf Kontaktlinsen umgestiegen bin.

Die erste Kontaktlinsenerfahrung, passiv, habe ich in Teenie-Jahren mit einer Freundin gemacht. Die nämlich war eine der ersten Menschen in meinen Kreisen, die Kontaktlinsen hatte. Und schon damals habe ich mir gedacht:

Auhauahauehauehaueha, wat’n Aggewaas!

Also, natürlich habe ich das nicht gedacht, weil ich damals noch im Rheinland lebte und diesen wunderbaren Ausruf garnicht kannte! Aber Mann, was hatte die Arbeit! Spülen, reinigen, sprayen, aufbewahren, rausholen, einsetzen …. furchtbar! Und was für ein Equipment sie dafür brauchte!

Heute ist das mindestens genauso schlimm – man kauft riesige Packungen mit Reinigungsflüssigkeit in Plastikflaschen, dazu Kochsalzlösung, Desinfektions- und Aufbewahrungsflüssigkeit- es gibt auch All-in-one-Lösungen, aber offenbar (hab ich grad mal kurz reingelesen) taugen die für viele Augen nicht. Und sind auch in großen Plastikflaschen.
Aufbewahrung der Kontaktlinsen nachts? Natürlich in Plastikschälchen mit Drehverschluß. Oder aber man setzt sich gleich Einweglinsen rein, jeden Tag zwei neue, extra hergestellt und abends einfach weggeworfen.

Dagegen ich: Brille plus Stofftaschentuch, vielleicht ein bißchen Spucke – fertig. (Brillenputztücher sind die Pest! Überflüssig hoch drei und jedes einzeln verpackt, wat’n Blödsinn!) Meine Brillengestelle werden meist um die 10, 15  Jahre alt, bis sie irgendwann so auf sind, daß ich ein neues brauche. Jetzt könnt Ihr Euch leicht ausmalen, welche Müllberge ich in den über vierzig Jahren als Brillenträgerin bereits eingespart habe- ganz ohne es zu merken!
Schön:-)

In eine Falle bin ich allerdings bei der letzten Brille getappt: ich hatte noch nicht kapiert, daß inzwischen jede neue Brille standardmäßig Kunststoffgläser hat (früher war’s so, daß die mehr kosteten und deshalb extra nachgefragt wurde, ich brauchte also nichts tun, um Glasgläser zu bekommen) Meine nächste Brille bekommt wieder Glasgläser, die sind viel besser weil kratzfester und leichter putzbar. Außerdem plastikfrei. Und in über 40 Jahren ist mir noch nie eines kaputtgegangen.

P.S.: Vielleicht gibt es ja auch für KontaktlinsenträgerInnen umweltfreundlichere, müllsparendere Lösungen – damit habe ich mich nicht extra befaßt, Ihr dürft mich gern belehren. Gelesen habe ich darüber aber noch nichts.

Schwer oder schwierig…

… ists, den Tücken der Sprache nicht auf den Leim zu gehen. Mir gelang es nicht, las ich doch heute erst hier :

Iraki gibt es nicht! Es kann nur Iraker geben.

So wie es zwar Engländer gibt, aber keine Deutschländer (außer wenigen armen Würstchen *gg*), zwar Österreicher, aber keine Frankreicher, so gibt es zwar Saudis, aber keine Irakis – und schon gar keine Iraki, ohne s. Asche auf mein Haupt….

Ab. hat mich gestern auf eine weitere Tücke aufmerksam gemacht: warum muß er eine Tablette nehmen? Tablette – ist das nicht das Ding, auf dem man Sachen trägt? Nein, das hat kein e am Ende, das ist ein Tablett. Die Tablette ist das kleine, zum schlucken. Medizin. Und mir war noch nie aufgefallen, daß in dem Fall ein kleines e so einen großen Unterschied ausmacht. Für mich waren das immer völlig unterschiedliche Wörter, fast wie „Baum“ und „Heizspirale“ oder so😉

Nun gut, das arabische hat andere Tücken. Wo wir Deutsche ganz ohne Unterschied „Gut!“ antworten, wenn wir gefragt werden, wie es uns geht, machen Iraker(!) da große Unterschiede: frage ich einen Mann, sagt er „Sien!“. Frage ich eine Frau, sagt sie „Siene!“, frage ich aber in die Runde und es geht allen gut, so höre ich ein „Sieni!“ (Allerdings – frage ich in die Runde, ob alle hübsch seien, und sie sind alle hübsch – dann höre ich „Jamilisch!“ statt „Jamili!“- wenn ich mich recht entsinne) Ohje!!!

Magnetische Worte -123-

P1110619Nina, Du Wollwunderhund! Ich freue mich schon auf Deinen (auf Herrchens und Frauchens) nächsten Besuch! Du wirst viele, viele Äste vor der Nase liegen haben, und ich verspreche: einen davon werfe ich Dir auch mindestens dreimal😉 Aber nein, bellen tu‘ man lieber nicht, das ist immer so laut!! Und laut ist nicht schön, wirklich!

Achottachott…

Heute morgen großer Schreck – will zum Teichpflanzenholen bei der Freundin fahren, gehe gen Auto –

Leeres Carport!

Für eine halbe Sekunde nah am Herzinfarkt

dann die Erinnerung:

gestern war ich per Zug nach Eckernförde gefahren, später gab es ein Bienentreffen, zu dem auch der Herr F. gleich vonne Arbeit aus Kiel dazustieß. Zusammen sind wir dann in des Herrn Auto heimgefahren – und waren so platt, daß wir mein Auto total vergessen haben. Das hoffentlich noch schön brav am Süderbraruper Bahnhof stehen wird, wenn wir nachher hinfahren, um’s abzuholen…..

Landkärtchen, Sommergeneration

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Der Erwachsene liebt unseren Oregano

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Die Raupe, so lasen wir, ernährt sich von Brennesseln

Die Frühjahrsgeneration sieht übrigens völlig anders aus – und ist als einzige in unseren Schmetterlingsbüchern zu finden – war garnicht einfach, diesem Tierchen einen Namen zuzuordnen. Der Herr F. hats dann hingekriegt – hier könnt Ihr beide Generationen anschauen – *klick*

Brarup und ein wenig denken

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Abendliches Riesenrad

Sonntagabend waren wir mit Ab., A. und deren Freund D. wie geplant auf dem Brarupmarkt. Eigentlich sind der Herr F. und ich ja keine „Jahrmarkttypen“ – die letzten Jahre waren wir gar nicht dort, und wenn wir in den Jahren zuvor mal dort waren, dann waren wir in einer halben Stunde „durch“. Und vor Herr. F.-Zeiten bin ich 1x pro Jahr hingefahren, habe mich eine Runde in den Breakdancer gesetzt, gejohlt – und bin wieder heimgefahren *gg* Jetzt hatten wir den Iraki eigentlich auch bloß erzählen wollen, daß es sowas gibt und wann – und dann hieß es „wollen wir fahren? Zusammen?“ Ein Blick vom Herrn zu mir und zurück – okay, zusammen!:-)

Und dann: VIER STUNDEN!!! Und noch nie war es so spaßig wie mit den drei Iraki!

Ich bekam Blümchen (die D. und Ab. geschossen hatten), wir haben Pferderennen gemacht (das, wo man die Pferde durch einlochen geschubbelter Bälle vorwärts bringt) und waren alle zusammen im Riesenrad. Ab. und D. haben den Lukas gehauen (und zwar mit recht wenig Erfolg) und bekamen von einem einheimischen Bär von Mann gezeigt, wie’s geht – Zitat: „Junge, da mußt Du erstmal 62 werden, dann wird das auch was!“ *gg* Ab. musste natürlich Autoscooter fahren (Mann, kann der Junge strahlen! Der ist ein richtiger Sunnyboy, wenn er will…) und D. war mit.
Eine Zeit lang haben wir auf Bierbänken gesessen, etwas getrunken (A. hat ’ne Runde geschmissen) und geschnackt, gebrannte Mandeln mussten sie natürlich auch kennenlernen und den Rest der Zeit haben wir – geguckt. Und, klar: wir waren im Breakdancer, meinem ewigen Liebling. Keiner der Iraki wollte mit, aber der Herr F. hat sich erbarmt – der Preis: Übelkeit und ein leichtes Schleudertrauma – wir sind halt keine 30 mehr – UND, entscheidend: die haben da ein paar Extra-Speed-Runden eingelegt, die gab’s früher nicht. Ohje!!! Es wird wohl das letzte Mal gewesen sein….

Heute, auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, habe ich mich gefragt, wieso es denn mit drei Iraki so viel mehr Spaß macht, auf dem Jahrmarkt zu sein als sonst jemals.
Irgendwie ist es, glaube ich, ein ähnlicher Effekt wie wenn ich früher, zu Erzieher-Zeiten, mit den Wohnheim-BewohnerInnen Sachen unternommen habe, an denen ich sonst keinen Spaß hatte:

  • normalerweise umgebe ich mich ja doch mit Leuten, die etwa dieselben Interessen haben.
  • Und die erwarten dann auch von mir, weil sie mich lang kennen, daß ich mich auf die gewohnte Art benehme – zum Beispiel eben nicht zum Jahrmarkt gehe. Oder zumindest nicht mit allzuviel Spaß dran.

Mit anderen Leuten aber, die gar nicht wissen, wie ich sonst so ticke, ist das anders. Besonders, wenn es welche sind, denen ich ja nicht den Spaß verderben will, indem ich mitfahre und dann vor mich hin gähne – und schon sieht die Sache ganz anders aus, und ich ertappe mich dabei, wie ich richtig Spaß habe….. schade nur, daß die Zelte öd und leer lagen, auch noch um halb zehn, sonst hätten wir sicher noch das Tanzbein geschwungen. Zumindest jedenfalls Ab. und ich, denn der Junge hat Spaß dran  – und Rhythmus in den Füßen, das war zu sehen, als wir so ein wenig rechts und links gewippt haben im Vorbeigehen😉

Insgesamt habe ich langsam das Gefühl, es einigermaßen gewuppt zu haben: immer noch mache ich mir ab und an zu viele Gedanken, immer noch habe ich latent ein schlechtes Gewissen, weil ich so selten dort bin – aber inzwischen habe ich keine schlaflosen Nächte mehr, und ich kann entspannt hinfahren und dort sein, WENN ich denn hinfahre. Mich freuen, wenn ich behilflich sein kann und einfach nur Mensch und nicht Helfer sein, wenn wir was unternehmen. Und immer wieder mit großen Augen bewundern, wie die das so hinkriegen – im fremden Land, mit wenigen Kontakten, ewiger Warterei, wenig Geld und in Zwangs-WG, dazu mit großen Sprachproblemen sowie den Freunden und Verwandten im Kriegsgebiet – und trotzdem oft gut drauf und vorwärtsschauend

Macht Spaß, das!

 

…weiterhin unbeständig…

… das hören wir Tag für Tag in der Wettervorhersage.

Meteorologen auch ;-)

Meteorologen auch😉

Aber mit ihrem „weiterhin unbeständig“ haben sie leider recht

Gestern, ich war auffe Arbeit, schien allerdings den ganzen Tag die Sonne, und ich sah sehnsüchtig nach draußen. Heute, ich habe frei, schüttet es, was der Himmel hergibt. Und wir sind auf ein Sommerfest eingeladen. Aber vielleicht ists dann ja auch wieder schön, wer weiß das schon?

Mal sehn, was es morgen so gibt – da sind wir am frühen Abend mit Al., Ab. und einem ihrer Freunde verabredet, um über den Brarupmarkt zu streifen….

Das Foto hab ich übrigens im wunderbaren Bönstruper Dormuseum gemacht – das es inzwischen nicht mehr gibt, las ich letztlich – unendlich schade!!!!!!

Au weia!

Mondvolk: um die 750 Varroen von FR auf SA. Sternchen um die 600. Und die nächsten Tage ging es munter genauso weiter, mal fand ich 400, mal 800, mal 200 – pro Tag und Volk.

Okay, man sagt: wenn 30 am Tag eines natürlichen Todes sterben (das war ja die Ausgangslage gewesen) dann sind hundertmal so viele im Volk, also um 3000. Wir sollten also froh sein, daß es nun so schnell Entlastung für Biens gibt.

Aber: das ist wirklich erschreckend. Ich hoffe sehr, daß in diesem Jahr zumindest nach der Behandlung (und zwar schon nach der ersten, bittesehr!) eine merkliche Dezimierung der Varroen zu sehen (zu zählen) ist. Wir hatten ja auch schon den Fall, daß sie starben wie die Fliegen – aber trotzdem nix zu merken war.

Verdunsten tut alles jedenfalls vorschriftsmäßig – nach etwa einem Viertel der Behandlungsdauer war am Samstag auch etwa ein Viertel der Säuren-Menge verdunstet. Noch 3-4 Tage hat der Verdunster jetzt Zeit, sein Werk fortzusetzen….Ich bin froh, daß wir diese Verdunster haben und nicht mehr mit dem Schwammtuch herumhantieren, das war ja doch immer sehr unsicher in der Wirkung.

Magnetische Worte -122-

P1110618Wird gemacht. Aber erst wieder im Herbst, bitte😉

Allerdings ist das beste wohl (erstmal) schon wieder rum, Wolken und Wind sind zurück und heute soll’s dann auch gewittern. Temperaturen: nur noch um 20°, was bei „Wind frisch“ dann doch schnell zu „trage Jacke“ führt. „Trage Socken“ ist jedenfalls schon wieder sehr nötig.

gut kirschenessen. Aber nicht mit dem Saft.

Anderthalb Kilo Marmelade, acht Flaschen Saft, genug über zum naschen (all die, die noch nicht ganz reif waren am letzten Donnerstag) und eine üble Brandblase am Knie von kochenden Saft, der drübergelaufen ist – das ist das Fazit der diesjährigen Sauerkirschernte.

Teff, Ihr könnt kommen – die beiden Bäumchen betteln geradezu darum, beschnitten zu werden:-)

P.S.: Jetzt reifen Mirabellen und Stachelbeeren…


Menno: in der 2. Nacht ist die Blase, über Euro-groß, aufgegangen. AU! Vorher ois easy, jetzt Sch***! Natürlich ist Sonntag. Ab zur Notapotheke, Betaisodonna und Wundverband mitbekommen, tags gings gut ohne, aber abends drauf damit: AU!! Montag, also heute (jedenfalls wenn Ihr das lest) muß ich zur Arbeit – mal sehn, wie’s sich dann zeigt. Zur Not geh‘ ich zwischendurch mal zu einem Doc dort.