Des Wanderpokals feierliche Verleihung

Ich muß zugeben, daß ich einigermaßen besorgt war, ob es wohl Texte zu des Herrn F. norwegischem Intermezzo geben würde – weiß ich doch, daß mein Blog erstens keine große Leserschaft hat und zweitens diese zum allergrößten Teil sehr schweigsam ist *seufz*

Umso erfreuter war ich darüber, eine recht große Auswahl an schönen Untertexten bekommen zu haben, unter denen ich auswählen konnte. Aaaaalso …. mein Wanderpokal wandert zu

quercus/Roswitha

Sie thematisiert freundlich-ironisch die Folgen unseres „Rundumsorglos“-Denkens für den nichtdenkenden Konsumenten:

Da kommt der Hubschrauber- ich soll mit dem Seil hochgezogen werden? Niemals, dafür bin ich nicht Kilometer gelaufen, da gehe ich doch lieber zu Fuß zurück. Blöd einen Hilferuf abzusetzen, nur weil ich Hunger und Durst hatte. Ich bin nicht schwindelfrei!

JedeR ist selbst aufgefordert, den Gedanken weiterzuspinnen: was sind die Folgen für unsere solidarische Gesellschaft (….das Gesundheitssystem/ den Weltfrieden *g*….) Aber spinnt nicht zu viel und nicht zu weit, sonst habt Ihr vor lauter Verzweiflung keine Zeit, am nächsten Freitag bei quercus/Roswitha vorbeizuschauen ….


Einen Sonderpokal gibt es für naliestewieders Gedicht. anigifs kostenlose Animationen
Leider wollte sie nur außer Konkurrenz mitmachen, schade!


 

 

PS: Katzen-Update: gelassen bis kreischend 😉 Momentan müssen wir an Elsas Entspannung arbeiten, der Mauski ist ziemlich gut im ignorieren geworden – aber auch er hat seine Grenzen…. wenn er mit großen, runden, angstgeweiteten Pupillen angestarrt wird, verliert er manchmal die Contenance – und dann gehts wieder rund, und er läßt sich davon auch dann niccht mehr abbringen/ ablenken. Was natürlich Elsas Mißtrauen wieder bestärkt. Mal gucken, wie wir DAS lösen…. heute morgen, als ich in die Küche kam, strich mir Elsa um die Beine, während Mauski im Sofa lag. Und liegenblieb.

Etwas später dann großer Aufruhr, weil Elsa im Wintergarten keine Fluchtmöglichkeit sah, und Mauski, durch ihr starren provoziert, in Angriffsmodus geriet. Jetzt sitzt er oben bei mir, Elsa auf ihrem Stuhl…. Auch gestern abend: Ruhe und Frieden, beide gleichzeitig bei uns ohne größere Probleme, weil der Mauski wunderbar gelassen auf Elsas leises knurren, sobald er zu nahe kam, reagierte, Elsa ihn aber auch ziemlich nah kommen ließ, ohne ihn anzumaulen.

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Der Katzenflüsterer

Gestern abend hat der Herr F. den Mauski selig *g*ruhiggesprochen. Echt jetzt!!

Wir hatten wieder eine sehr angespannte Stimmung, Elsa unter der Kommode, Mauski, auf Spannung mit riesigen Pupillen, wollte hin. Eine Dreiviertelstunde Kombi aus „Fjonka kümmert sich um Elsa und sagt leise, aber bestimmt „nein“, wenn Mauski in Jagdhaltung näher kommt“ und „Herr F. spricht leise, beruhigende Geschichten in Mauskis Richtung und verhindert dabei durch seine Körperhaltung längeren Blickkontakt zwischen Mauski und Elsa“ hat letztlich zum Erfolg geführt: Elsa durfte rauskommen, hat sogar im grünen Zimmer gespielt, während El Mauski, der inzwischen auf der Sofaecke lag, zwar gespannt, aber nicht ANgespannt zuguckte. Auch Ortswechsel von Elsa waren möglich, und gegen Ende des Abends saßen zwei Menschen auf dem Sofa, und:

entspannt bis in die Schwanzspitze

dito

Herrlich! Auch das Zubettgehen samt füttern etc blieb entspannt und friedlich

Nachts dann wieder Gekreische, aber morgens eine weiterhin recht ruhige Situation, in der Elsa zwar ab und an unterm Küchenbuffet verschwindet, aber nicht fluchtartig, sondern vorsichtshalber in Ruhe und sogar beide fressen können, während der oder die andere das beobachtet.

So erleichternd!

Oh-ha! Jetzt schicke ich diesen erfreulichen Bericht besser SCHNELL ab, damit er kein böses Ende findet: Elsa kommt zu uns dreien nach oben ….

Alles meins!

Das behauptet Mauski.

Ja, es wechselt, aber insgesamt (zu 97% der Zeit, sag ich mal) ist die Lage hier so: Elsa ist nur noch in den drei zusammenhängenden unteren Zimmern. Sie kommt mich morgens nicht mehr im Bad abholen, und auch die Nächte oben sind vorbei. Gestern hat sie gewagt, mit hoch zu trappeln – oweh! El Mauski kam so schnell und wütend und zielstrebig hinterher und hat sie verfolgt, daß wir uns letztlich nur noch zu helfen wussten, indem wir ihn aussperrten, Elsa unterm Bett vor lockten und ich sie runtergetragen habe!

Auch unten ist Elsa in der Defensive. Kommt Mauski rein, huscht sie unters Küchenbuffet oder im besten Fall auf „ihren“ Stuhl und regt sich nicht. Mauski beantwortet jedes andere Verhalten mit anstarren, großmachen, drohend draufzugehen, bis sie’s nicht mehr aushält und flieht. Ist er im Wintergarten oder im Anbau, kommt sie nach einer Weile raus, spielt dann auch oder streicht mir um die Beine, folgt mir auf meinen Wegen, frißt – aber sie erstarrt bei jedem Geräusch – ein Blick gen Klappe (je nachdem, wo El Mauski grad ist) unf gegebenenfalls – husch, weg!

Uns gegenüber ist Mauski inzwischen nicht mehr so ängstlich, er legt sich auch mal zu unseren Füßen aufs Sofa, jetzt ist er ins Arbeitszimmer hinterhergelaufen und streicht mir um die Beine, er spielt – am liebsten mit dem Laserpointer, mit dem er sich manchmal sogar von Elsa ablenken läßt – , aber er tigert auch viel rastlos herum. Und für „Schoß“ reicht die Ruhe auch nicht, es gibt kurze Ansätze, mehr nicht. Ist wohl unausgelastet, der Herr – aber leider macht er auch nicht richtig mit, wenn wir versuchen, etwas anzubieten, nichtmal Leckerstangen oder Malzpaste reizen zum mitmachen bei Suchspielen oder Anfängen des klickerns. Zu abgelenkt ist er von der Möglichkeit, daß Elsa sich bewegt. Auch er hat so gut wie immer ein Auge und Ohr dorthin, selten, daß die wild schlagende Schwanzspitze mal still liegt und zeigt, daß er wirklich ruhig und entspannt ist.

Eure Vermutungen in den Kommentaren, daß er eigentlich nur spielen und Kontakt zu Elsa haben möchte, können wir beide nicht teilen. Es kommt auf so einem kleinen Filmchen nicht so rüber und alles geht immer zu schnell, als daß ich aussagekräftigeres aufnehmen könnte (zumal das ja das ENDE einer Bedräng-Sequenz zeigt), aber für uns beide ist völlig klar ersichtlich, daß es El Mauski darum geht, sehr deutlich und immer wieder klarzustellen: „MEINS! ICH bin hier der Herr!“ Unsere Hoffnung ist, daß er irgendwann merkt: „Ja, Elsa ist unterlegen. Ich könnte sie jederzeit verscheuchen, also kann ich sie auch einfach tolerieren, wenn sie sich in meiner Wohnung bewegt“ Momentan scheint dieser Moment allerdings nicht in Sicht.

 

 

El Mauski

…man erwischt das immer zu spät und immer von der falschen Seite – jedenfalls sitzt Elsa, unschwer zu erraten, unterm Schränkchen. Und Mauski geht so nah dran wie eben möglich – aber hier dreht er dann immerhin ab. Die Geräuschkulisse ist von Elsa, abgesehen von dem leisen, hellen MAU ganz am Schluß, das ist Mauski.

Das war vorgestern. Gestern lief es, ich habs ja im Update schon erwähnt, besser. Wir haben viel Deeskalationshilfe geleistet, aber El Mauski hat es auch immer wieder mal ganz von alleine hingekriegt, abzudrehen, wenn er Elsa sah oder zumindest, wenn sie zu knurren begann.

Oft hat er sich aber auch nach oben oder in den Wintergarten verzogen. Da er aber jetzt auch von selber irgendwann wieder auftaucht hat das nicht mehr dieses verzweifelte abschotten von letztens, insofern: soll er halt. Nach wie vor kommt Mauski uns vor wie Einer, der aus Unsicherheit auf dicke Hose macht. Oft wirkt er geradezu erleichtert, aus einer von ihm selbst herbeigeführten Konfrontation erlöst zu werden, manchmal reicht es, demonstrativ durch den Raum zu gehen oder gar, ihn anzusprechen. Nur ab und an läßt er sich einfach nicht beirren…..

Elsa wirkte in der zweiten Tageshälfte nach ihrer Schmusestunde denn auch entspannter und ist nicht mehr sofort geflüchtet, wenn El Mauski kam. Sie hält Abstand, sucht keinerlei Kontakt. Weder agressiv noch freundlich. Aber solange ihr Abstand gewahrt bleibt, starrt sie nicht, sondern bleibt einfach in derselben Haltung.

Egal, ob es nun der Pheromonverdampfer ist oder unser Umgang, oder ob in der unruhigen Nacht etwas grundsätzliches geklärt werden konnte – ich bin froh und hoffe, es geht in dieser Richtung weiter.

Und als Highlight kurz vor dem schlafengehen hat der Mauski sich in Lauerstellung, schon kurz vor dem Fensterbrett, auf dem Elsa bereits knurrte und fauchte – vom Laserpointer ablenken lassen und lieber dem als Elsa hinterhergejagt!!!!!! 🙂 Vielleicht kann ich ja heute besser schlafen, soweit ich mich kenne, könnte das tatsächlich der Fall sein……


Heute morgen beim aufstehen: Elsa im Sessel, Mauski läuft mehrfach ganz normal drumrum, vorbei!! Stiller Jubel 🙂 Aber irgendwann, er war schon ordentlich albern durch die Gegend gefetzt, Bällchen und so, war ihm dann wohl zu wenig los: hin zu Elsa, die dann auch die gewünschte Action lieferte und nach fauchen und kreischen unterm Küchenbuffet verschwand. Aber die Körpersprache Mauskis – eine ganz andere, es wirkte wirklich wie „Hej, loslos, mach mal Einer was hier!“ statt wie dieses angespannte halb defensive rangehen. Obwohl der Kaffee kalt wurde hat der Herr F. erstmal eine lange Runde mit dem Laserpointer eingelegt, jetzt ist der Kater wieder ausgeglichener 😉

Der Effekt für Elsa allerdings war nun erstmal derselbe, ob eher albern oder ernst – aber ich schätze, sie differenziert da noch viel stärker als UnsereineR das kann. Zeigte sie ja auch, indem sie erstmal einfach im Sessel liegenblieb.

Das wird!!! 🙂

Ich weiß, Ihr habt mir das immer wieder geschrieben und gesagt, und ich danke Euch dafür!! Macht bitte weiter damit, falls ich wieder ins hyperventilieren komme, es hilft durchaus!

 

Katzen.

Achachach….. El Mauski tut jetzt das, was ich von Anfang an von ihm befürchtet hatte: er stellt Elsa nach.

Gestern war es richtig schlimm, ständig tigerte er durch die Räume, und immer, wenn er in Wohnzimmer und Küche kam: suchen, bis er Elsa gefunden hatte, und dann: hin.
Ab 1,50 Abstand knurrt Elsa. Ab dann Schritt für Schritt, langsam, aber unerbittlich, starrend: Mauski immer näher.
Ab 50cm beginnt Elsa zu fauchen und zu schreien, Ohren flach am Kopf. Mauski bleibt dann stehen, der Schwanz zuckt, der Kopf dreht sich seitlich schräg (die Stellung kennen alle Katzenmenschen hier, schätze ich), Ohren ebenfalls nach hinten.
Entweder hält Elsa es dann nicht aus und flieht unter ein Möbel, oder sie kann nicht weg – dann dreht Mauski bei und zieht sich laaaaangsam zurück. Und das ganze beginnt von neuem. Gestern hat sie denn auch in den Kleinholzkorb gepinkelt, trotz sauberer Klos…..

Gestern abend hat der Herr F. so einen Pheromonverdampfer mitgebracht. Ob es daran liegt oder nicht: heute läuft es etwas besser. Mauski ignoriert sie manchmal, zumindest, wenn sie an relativ sicherem Ort sitzt, aber Elsa sieht trotzdem zu, daß sie unter ein Möbel kommt, sobald sie das kann, ohne ihn durch Bewegung zu reizen. Manchmal geht er hin, aber nicht so nahe, er dreht beim Übergang zum fauchen ab, immerhin. Wieder flackert eine kleine Hoffnung auf, daß es nicht immer noch weiter schlimmer wird wie in den letzten Tagen, sondern endlich mal wieder etwas besser….

Zum Glück scheint Elsa das nicht ganz so schwer zu nehmen wie ich ; relativ schnell kommt sie wieder vor, wenn Mauski rausgeht, spielt dann auch und frißt. Auf ihren Lieblingssessel traut sie sich nicht mehr, zu niedrig, zu exponiert. Auch ins Obergeschoß oder den Anbau wagt sie sich nicht. Zum Glück hat es kein weiteres Malheur gegeben.

El Mauski ist, abgesehen, von diesem Verhalten, sehr unterschiedlich drauf. Mal liegt er gelassen bei uns, spielt auch, albert herum, geht erhobenen Schwanzes durch den Raum – mal erschreckt er sich bei kleinsten Bewegungen, läuft geduckt, guckt uns mit geweiteten Pupillen an als wäre sonstwas. Immerhin frißt er wieder ordentlich, das war zwei Tage lang auch eher mäßig.
Seine Stimmung wechselt aus für uns unerfindlichen Gründen manchmal im Minutentakt. Jekyll und Hyde…. Insgesamt ist er aber wesentlich öfter in der selbstbewußteren Stimmung als ängstlich, hört auch auf seinen Namen (wenn er nicht grad total angespannt auf Elsa fixiert ist)

Tja, so ist das hier – für mich eine sehr anstrengende Zeit, ich schlafe mal wieder schlecht, auch der Magen-Darm-Trakt sagt „Hej, alles Sch**** hier“ ;-| und nichts will richtig helfen, das in den Griff zu kriegen. Da muß ich jetzt wohl durch, die Idee mit den zwei Katzen kam von mir …. Frage: wie lernresistent kann eine einzelne Fjonka sein? Antwort: Unendlich! *g*


Als ich vom schreiben dieses Berichts ins Wohnzimmer gehe, sehe ich WAS? Elsa – gemütlich in ihrem Fellsessel! El Mauski hat sich mal auf längere Zeit in den Anbau verzogen, und Madame sagt „Carpe diem“! Etwas später dachte ich mir dasselbe. Resultat:

…. und das für richtig lange, auch noch länger, hätte ich nicht mal für kleine Mädchen gemußt, und außerdem sind wir gleich noch zu einem Geburtstag geladen….

Freitagstexter

Freitagstexter

Nach ewigen Zeiten hab ich mal wieder mitgetextet – und den Pokal geholt. Was bedeutet, daß jetzt, bitteschön, Ihr dran seid:

Betextet dieses schöne Foto bis Dienstag, Schlag Mitternacht, und hinterlaßt Euren Text (es dürfen aber auch gern mehrere Vorschläge pro Person sein) per Kommentar. Es muß nicht lustig, darf auch absurd, kann sogar auf den ersten Blick unverständlich sein – alle Kommentare werden in Betracht gezogen und am Mittwoch die Siegerin, der Sieger bekanntgegeben, die/der, sofern über ein eigenes Blog verfügend, dann die nächste Runde veranstaltet. Sonst stelle ich mein Blog gern zur Verfügung.

Wie üblich: Regeln beim Herrn Wortmischer. Infos auf Twitter. Erstkommentare schalte ich frei, sowie ich sie finde.

Viel Spaß – ich bin gespannt!

Schweißausbruch

Ich hatte – Elsa war irgendwo im Flur, Mauski im Anbau – im grünen Zimmer das Fenster weit geöffnet, die Türe verschlossen. Dann hatte ich ein wenig gepüsselt, nach Elsa geguckt und sie nicht gesehen, der Herr F. wusste auch nicht wo sie war, also war ich an den Computer gegangen, um ein paar Bücher bei BookCrossing einzutragen und über den nicht mehr vorhandenen Durchzug zu schreiben

Und dann, nach vielleicht zehn Minuten, plötzlich

PANIK

– was, wenn Elsa sich doch zurückgeschlichen hatte und im grünen Zimmer gewesen war, als ich das Fenster aufgemacht habe????

Also los, Elsa suchen. Und nicht finden. In den Garten, rufen (schiere Verzweiflung, sie hört ja noch nicht), wieder rein, wieder alles absuchen. Zehn verzweifelte Minuten – und dann sah ich sie:

Elsa saß, wie auch Mauski, im Anbau!

Wir dachten diese Katzenklappe könne sie noch garnicht bewegen……

Boah ej!!!! Ich bin ungelogen grad schweißnaß….

Das Ende des Durchzugs

Wir hatten ja schon von den Vorbesitzern gehört, daß der Mauski ein schlaues Kerlchen ist.

Seit vorhin isses soweit: er hat sämtliche Katzenklappen gemeistert und kann jetzt also drin überall hin. Elsa wird das nicht freuen, die hat die Nacht friedlich bei uns oben verbracht, die Tür zum Flur war erstmals geschlossen (weil wir, davon ausgehend, daß der Mauski, wenn er erst genervt genug ist, auch die letzte Klappe testen wird; so war es dann ja auch, aber erst heute morgen) Nun muß sie überall mit einem auftauchen Mauskis rechnen. Heute morgen war sie, als beide in der Küche waren, mehrfach unters Büffet geflohen. Vorsichtshalber, El Mauski war auf Spannung, hatte aber (noch) nichts getan.

Immerhin: sitzt sie dort, läßt er sie in Ruhe. Das war ja beim Kilian anders, der hat den Dicken auch unterm Büffet verfolgt, ist druntergekrochen, drohend singend. Überhaupt habe ich mir gestern mal Kilians und des Dicken Anfangszeiten vor Augen geführt. Die waren SEHR viel heftiger, und das über SEHR lange Zeit, und nachher gings auch (wenn sie auch nie wirklich gute Freunde geworden sind)

 

Einen noch ;-)

… und zwar vom eher gemäßigten Spielerepertoire Elsas – zuvor war sie schon alleine mit dem Bällchen rumgefetzt, danach haben wir wild weitergespielt – das hätte ich nicht gleichzeitig einhändig filmen können, da macht sie dann Strecke, und zwar schnell!

Derweil liegt El Mauski in des Herrn Zimmer. Und liegt. Und liegt. Ich hoffe, er igelt sich nicht wieder ein, aber Elsa hat bis kurz vor dem Spiel-Flash auch nur gelegen ….

—- dauert ja immer, bis so ein Video hochgeladen ist. In dieser Zeit hat El Mauski beschlossen, auch für ihn sei nun Zeit, aufzustehen. Elsa war NOT AMUSED, Mauski durfte knapp an ihrem Sesel vorbeigehen, und als er dann grad mal außer Sicht war, ist sie schleunigst auf den sichereren Stuhl gesprungen. Aber Mauski war sehr vorsichtig und freundlich, allerdings wüsste ich an ihrer Stelle auch nicht, wann grd Dr.Jekyll, wann Mr.Hyde im Vordergrund ist 😉

Wir werden sehen, wie sich das ganze entwickelt …..

Jetzt locker bleiben……

Wir lernen. Alle vier.

Mauski ist kaum wiederzuerkennen seit gestern. Offenbar war es das richtige, ihn noch einmal für zwei Tage bei uns unten „einzusperren“, aber nun brauchte er wieder mehr Freiheiten – und Rückzugsmöglichkeiten. Seit wir gestern die Türe zu Flur und OG wieder geöffnet haben, ist folgendes geschehen:

  • Mauski nutzt das ganze Haus, so weit es ihm offen steht. Er, der keine Katzenklappen kennt, hat sich selbst beigebracht, durch die Klappe in den Anbau zum Bienen- und Gespensterzimmer zu gehen. Dorthin zieht er sich zurück. Aber er kommt immer wieder vor, nicht nur aufs Klo und zum fressen, sondern er legt sich beim Herrn F. aufs Fensterbrett, guckte heute morgen Elsa beim fressen zu, war des nachts bei uns oben, hat mich morgens im Bad um die Beine streichend begrüßt (!) und ließ sich gerne dabei streicheln
  • Elsa ist vorsichtig. Das ist auch begründet, denn Mauski geht immer wieder auf sie zu, und das nicht grad freundlich 😉 Einen Vorfall wie vorgestern, als er sich hinterrücks auf sie stürzte, haben wir zwar nicht mehr beobachtet, aber des nachts gab es lautes, langes Geknurre ihrerseits, das Mauski mit langgezogenem mauen beantwortete (@Rosenfrau: Du kennst diese gegenseitigen, „feindlichen Gesänge“ – wo ist der kommunkiative Unterschied zwischen knurren und maaaaauuaaaauuuuuauuuuauuuuuu? Ich bin nicht sicher, ob das eine defensiv, das andere agressiver ist oder nicht?). Zum Schluß ein schreien Elsas, dann ist der Herr F. aufgestanden und fand Elsa auf einem Stuhl, Mauski (inzwischen) im Flur. Als er wieder lag, gings weiter, dann wurde es ruhig. Etwas später wollte Elsa wohl runter (Mauski inzwischen im Schlafzimmer) – Mauski hinterher, schreien und fauchen – und dann Ruhe für den Rest der Nacht, zum Glück. Müüüde!! *g*
  • Gestern nachmittag wagte sich Elsa dann doch in ihren Sessel. Als sie eine Weile lag, kam Mausi und ging langsam zu ihr. Je näher desto knurr *g*. Letztlich waren sie fast Nase an Nase, vielleicht 5-10cm fehlten – und dann drehte Mauski ab – puh!!!!

Zwischen diesen angespannten Vorfällen: einfach rumliegen, spielen (Elsa abends ganz alleine vor sich hin mit einem Bällchen – so süß!!!!! 🙂 ) fressen, Klo. Elsa folgt mir zeitweise wohin ich auch gehe, Mauski fühlt sich beim Herrn F. wohl, läßt sich auch kraulen, schläft. Will sagen: es wird, aber es wird nicht „einfach so“, sondern ist mit viel Anspannung verbunden.

Witzig ist die Sache mit den Katzenklappen: Elsa „kann“ Küche/Flur und „Wohnzimmer/ Wintergarten“, Mauski hat sich „Flur/Bienenzimmer“ beigebracht. Wir wollen jetzt versuchen, ihnen die anderen Klappen auch nahezubringen, vor allem soll Mauski die „Basisklappe“ Küche/Flur nutzen, damit uns nicht weiter die ganze Wärme rauszieht. Und auch die „nur raus“-Klappe von oben in den Flur müssen sie zu bedienen lernen, damit wir nachts Ruhe haben. Aber insgesamt glaube ich, daß dies Blog von nun an wieder eine langsamere Taktung und weniger Katzenberichte zeigen wird – einfach, weil sich die Lage jetzt normalisiert und nicht mehr sooooooo viel neues zu berichten sein wird. Man wird sehen, ob das stimmt – ich habe mich ja schon öfter getäuscht …. *g*

… und ab …

Seit gestern ist Mr. Hyde wieder aufgetaucht – und zwar massiv.

El Mauski hat schlechte Laune! Und wie! Er tigert durch die Wohnung, wirkt genervt, findet keine Ruhe – und läßt die schlechte Laune an Elsa aus. Gestern hat er sie von hinten erwischt, aber wie! Mit Anlauf auf sie drauf, die arme hat geschrien u nd gezetert und lag dann auf dem Rücken mit ausgefahrenen Krallen in einer Ecke, Mauski großgemacht und breit vor ihr. Danach war sie wieder unterm Küchenbuffet zu finden, wie auch heute schon einmal 😦

Ich habe versucht, ihn per Spiel abzulenken und ein wenig Power rauszunehmen, vergeblich. Er spielt manchmal durchaus mit, aber wenn Elsa dann irgendwo auftaucht, ändert das nix an seinem Verhalten ihr gegenüber.

Schwer, da nichts zu tun….

Unartige Katzen werden ab heute eingerahmt!

Da er seit gestern insgesamt deutlich selbstbewusster wirkt (außer uns gegenüber; um mich macht er einen großen Bogen, flüchtet auch schonmal – aber morgens hat er mich begrüßt), haben wir jetzt die Tür nach oben wieder geöffnet. Vielleicht ist er ja jetzt, wo er selbstbewusster ist, einfach unausgelastet!?

Gleich ist er auch hier oben herumgestiefelt – und mit Elsa aneinandergeraten, die ahnungslos hinter mir die Treppe hinauftrappelte *seufz* Momentan: Mauski oben, Elsa unten. Jedenfalls verschanzt sich El Mauski jetzt nicht mehr, sondern latscht oben und unten herum – und hat auch schon die erste Vase runtergeworfen *nochmalseufz* Ist ja gut, daß er nun zu sich selbst findet. Wenn er es dann noch schafft, Elsa auch sie selbst sein zu lassen, bitte …..

Dr. Jekyll – von Mr. Hyde habe ich kein Foto; wenn der in Erscheinung tritt, bin ich zu fassungslos zum knipsen….

 

 

Eingesät

Am 19.9. hab ich ihn endlich eingesät, meinen mähbaren Kräuterrasen. Und gewalzt. Nun heißt es abwarten.

Vorn, in dem wegen des längere Zeit dort gelagerten Sandes etwas kahlen Fleck, habe ich 2 Sorten Klappertopf gesät. Das ist ein Halbschmarotzer, der an Graswurzeln schmarotzt und dadurch, wenn er denn mal Fuß gefaßt hat, die Gräser ein wenig im Zaum hält. Allerdings braucht er zum keimen Frost und Schnee, und er ist ziemlich anspruchsvoll …. mal abwarten.

30.9. Überall Sämlinge!

Keine Ahnung, was da keimt, jedenfalls nix, was aus dem Kiesgemisch kommt, denn zumindest die am häufigsten zu findenden Keimlinge sehen unbekannt aus. Müssen wohl aus der Mischung sein 🙂 Und das ist drin:

Der Reiherschnabel hat gefiederte Blätter, sonst keins davon. Wird der wohl sein….. als Pionierpflanze muß er ja eh schnell sein, das paßt 😉

In den letzten zehn Tagen sind Bucheckern über Bucheckern gefallen – so heftig wars noch nie. Auf der Straße ist eine glitschige Schicht, und vom Bürgersteig und aus der Gosse haben wir in drei Etappen zehn hoch volle Schubkarren voller Bucheckern entfernt – und schon wieder liegen da welche…. natürlich werden auch die zarten Sämlinge von oben unter Beschuß genommen, und liegen danach im Dunklen. Einmal habe ich bereits vorsichtig abgerecht, und das werde ich sicherlich mindestens noch einmal tun. Wenn auch ungern, zu groß ist die Angst, die Kleinen kaputtzumachen.

Von den Katzen gibt es nicht viel neues. Oder vielleicht doch, dies: Elsa kann nun allein auch die widerständigere Magnetklappe zum Wintergarten bedienen. Wir müssen jetzt also höllisch aufpassen, wenn wir rein und raus gehen *gg* Und Mauski freut sich über ein Büschel Gras von draußen, das ich in einen alten Nachttopf gepflanzt habe, nachdem mir aufgefallen war, daß er immer wieder an einer Zimmerpflanze zu kauen versuchte. Sonst ist alles beim alten: Elsa schießt munter treppauf und treppab, Mauski beobachtet unser Tun aus sicherer Sofa-Ecke und bewegt sich nur zum Klo, zum fressen und mal auf ein anderes Plätzchen im grünen Zimmer. Meist haut er ab, wenn man sich neben ihn setzt, kommt später zurück, bleibt aber in Nicht-anfaß-Distanz. Jedes unbekannte Geräusch, jede heftige Bewegung erschreckt ihn, es ist wirklich schwer anzusehen. Wir hoffen auf Zeit und spielen – zaghaft macht er mit, im liegen oder sitzen, in seiner Sofaecke (ja, auch das war schon besser – das ist das schlimmste: daß wir RÜCKschritte sehen im Vergleich zu der Zeit, bevor er sich ins OG geflüchtet hatte) Und weil Mauski sich so wenig bewegt, sind seine Krallen so lang, daß er viel hängenbleibt. Auch das: doof für ihn.

Geduld, Fjonka, nur Geduld!!!!! 😉

 

 

Eine Woche El Mauski

El Mauski ist (noch?) ganz anders als gedacht. Er sucht unsere Nähe – es paßt ihm garnicht, nicht dabeizusein, was man ja schon auf den Fotos vom Anfang sieht. Aber geknuddelt werden mag er (noch?) nicht (mehr), das Schoß-Bild von vor wenigen Tagen ist Vergangenheit, das anfängliche köpfeln war wohl eher Übersprungshandlung als tatsächliche Kontaktaufnahme. Unser Hasenherz braucht wohl noch viel Zeit und Ruhe.

Unsere beiden neuen Familienmitglieder – der Riese mit dem zarten Inneren und das Winzlingsmädchen, das ganz genau weiß, was ihm gut tut…. so verschieden!

Wir tun, was wir können, um es dem Mauski angenehm zu machen bei uns, und ich hoffe und glaube, seit gestern haben wir besser verstanden, wie das geht.

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Man beachte auf dem letzten Foto Mauskis und Elsas Körpersprache. Ich würde meinen: interessierte Blicke sind das, die größte Anspannung ist in diesem Moment raus.

Daß er sich die Pfoten so über die Augen legt scheint eine typische Eigenart zu sein, das macht er ganz oft und liegt dann auch lange so da. Aber nur abends bei Kunstlicht.

… und auf ….

Die Entscheidung, El Mauskis Revier wieder auf „unten“ zwangszubeschränken hat sich bisher als goldrichtig herausgestellt. Er erkundet langsam und vorsichtig die Räume, liegt mal im grünen Zimmer, mal bei uns auf dem Sofa (nicht anfassen!!!!), mal auf dem Wohnzimmerteppich. Mehrfach wirkte die Situation kritisch, aber beide haben aktiv „entschärft“, mal geht der Eine, mal die Andere laaaaangsam weg. Bisher keine Attacken aus dem Nichts – El Mauski ist heute ganz Dr. Jekyll, langsam und vorsichtig, deeskalierend, aber auch spielend mit der Angel und Elsa sogar auf dem Teppich liegend dabei zusehend, wie sie wild spielt, ohne in „Jagdmodus“ zu kommen. Wo ist der Mr.Hyde von gestern geblieben????

Vielleicht liegts auch mit an uns: wir schauen bewußt besonders den Mauski nicht mehr so direkt an, und wenn, denken wir ans langsame zwinkern. Und wir versuchen nicht mehr, ihn anzufassen, sprechen ihn auch seltener an als zuvor – er reagiert nämlich sehr nervös auf direkte Annäherung, warum auch immer. Ein seltenes Mal kommt er dann von selbst an und stupst, dann wird er kurz gekrault – und geht wieder

Elsa ist vorsichtig, aber nicht ängstlich. Kommt Mauski zu nahe, knurrt sie ihn an – ein Schritt rückwärts – das knurren wird weniger vehement, noch ein Schritt zurück – Ruhe. Ginge es so immer, könnte ich Mut schöpfen, daß die zwei mal gute Bekannte werden – mindestens. Solange Mauski ihr nicht zu nahe kommt, ignoriert sie ihn aber sowas von – man könnte glauben, da ist gar kein großer Kater, nirgends 😉 Geht an ihm vorbei, spielt im selben Zimmer, läßt ihn tun, wasauchimmer er tut – und sei es, daß er ihren Napf leert (dabei guckt sie allerdings dann doch mal zu ihm hin *gg*)

Wir haben uns entschlossen, Mauski bis auf weiteres nicht mehr ins OG zu lassen. Das Hasenherzchen muß offenbar dazu gezwungen werden, sich mit Elsa und uns auseinanderzusetzen, ohne irgendetwas (außer seiner Anwesenheit) aufgedrängt zu bekommen.

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Es ist jetzt schon Abend, und heute gabs noch nichts doofes zu berichten! Die beiden halten Abstand, lassen sich in Ruhe, und wenn sie sich begegnen, zeigen beide Meideverhalten, so daß die Situation sehr schnell entschärft ist. Beide fressen auch zwischendurch in Ruhe, ohne daß der Andere dazwischengeht, selbst beim spielen guckt man sich gegenseitig (gespannt) zu.

Und wenn das so läuft, liebe pflanzwas, kann auch ich entspannter werden 🙂