Geschützt: Nachbarn

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Um die Kommentare zu sehen, musst du dein Passwort eingeben. Veröffentlicht inHaus & Hof

Neue Mitbewohnerin ;-)

Es ist ein Elend: das Haus (viel zu) groß, seit Jahren keine Putzhilfe zu finden, und nun auch noch ich seit über einem Jahr nur sehr bedingt einsatzbereit in Haus und Garten – der Herr F. kommt garnicht hinterher mit all den Aufträgen, die ich für ihn habe:

  • Hecken schneiden: „Könntest Du nicht bitte mal…?“
  • Holzteer streichen: „Ich würde ja so gern, aber – und es muß – kannst nicht Du….“
  • Arbeitszimmer wieder bewohnbar machen: „Ach, bitte – die Malerin hat keine Zeit, und ich kann doch nicht….“
  • undsoweiterundsofort

– und dann auch noch saubermachen!? Selbst das ist für mich erst unmöglich, dann schwierig gewesen mit der Schulter, letztens ging das meiste, aber nicht alles – und jetzt ists wieder nur in Etappen und bedingt machbar, wegen der Knochenhautentzündung.

Aber jetzt ist Hilfe da:

als teff und der GrafOlaf uns von ihren Saubären vorgeschwärmt haben, hab ich kurzentschlossen eine Bestellung aufgegeben – und seit drei Wochen saugt nun Ute das Haus.

Ute on tour

Ute?

Die echte Ute möge uns verzeihen, irgendwie blieb ihr Name (als Synonym für den sauberen Haushalt zu den guten Zeiten, in denen sie noch einmal wöchentlich hier wirkte) an unserer neuen Mitbewohnerin hängen *g*

Es ist wirklich erstaunlich, wie viel Schmodd dieses Dingen auch nach drei Wochen regelmäßiger Benutzung noch aufsaugt – und natürlich hilft das nicht nur, dem Boden eine gewisse Grundsauberkeit zukommen zu lassen: wo kein Staub am Boden ist, setzt sich auch weniger auf den Möbeln ab – und bleibt mir mehr Zeit und schmerzfreier Raum, abzustauben, Spinnweben zu entfernen, feucht zu wischen etc.

Wir mögen die Utes sehr – die echte wie die Nachfolgerin. Erstere wegen ihres netten Wesens, letztere, weil sie uns wieder das Gefühl gibt, nicht langsam im Staub zu versinken! Und selbst den Keller „schafft“ sie mit ihren kleinen rotierenden Bürsten vorn und der Saugwalze, der sie mit diesen Bürsten den Schmodd zuführt – dort ist es ja immer ein wenig feucht, es gibt Milliarden von Asseln und Spinnweben – kein einfaches Unterfangen, das sie prima wuppt! Wenn der Auffangbehälter voll ist, bleibt sie stehn, piept und schaltet sich ab, ebenso, wenn sie sich irgendwo festfährt – was nur ab und an passiert, weil sie zuvor mehrere Taktiken zur Befreiung nacheinander austestet. So verschwendet sie keinen unnötigen Strom. Prinzipiell ist sie immer angeschaltet, weil man sie auch programmieren kann, alle xy Stunden loszufahren – aber bei uns fährt sie, lädt – oder wir knipsen den Ausschalter.

Es gibt unterschiedliche Programme, die ganz nützlich sind, aber nuja – normalerweise drücke ich einfach ihren blauen Schalter – und los gehts. Da sie abwechselnd mit Stoß- oder Lichtsensor untewegs ist, mal per Zufallsmodus wendet, mal die Kanten abfährt kriegt sie erstaunlich viele Ecken und Winkel gesaugt. Dabei hilft natürlich, daß sie schön flach und rundlich ist.

Wir sind angetan – und da ich natur(garten-)gemäß was gegen Rasenmäherroboter habe, mich aber der optischen Faszination des zufallsgesteuerten fahrens trotzdem nie entziehen konnte, sitze ich auch manchmal einfach da und gucke beim fahren zu. Krieg ich bisher nicht genug von! *g*

Feine neue Mitbewohnerin, die!

Unsere Katzen sehen das allerdings anders. *g*

Elsa guckt genervt, verzieht sich nach oben (Stuhl, Sofa….) und wartet, wenn sie irgendwohin will einfach, bis Ute sich woandershin wendet, El Mauski aber hat ganz schön Bange! Inzwischen traut er sich mit laaangem Hals und gaaaaanz dünn in großem Abstand vorbei, aber geheuer ist Ute ihm noch lang nicht. Schade eigentlich – aber wir hatten schon geahnt, daß unsere Katzen nicht der Typ Unerschrockene sind, die auf Ute spazierenfahren….

Irgendwann war mal Sommer …

… und wenn es richtig warm war, im Juni schon, aber auch bis August, sah ich im Teich mehrfach eine Art dicken Wurm, vielleicht (der größte) 10, 15cm lang, sich schlängeln.

Ein Blutegel???

Leider hab ich kein besseres Foto hingekriegt, ihn aber (im Kescher) besser betrachten können.

KEIN Blutegel, sondern ein Pferdeegel (Haemopis sanguisuga)

Lebensraum des Pferdeegels sind stehende sowie langsam fließende Gewässer. Die Art kommt in ganz Europa sowie in Nordafrika vor. Sie saugt kein Blut, hierfür ist die Bezahnung des Kiefers (zwei Reihen von je 14 Zähnchen) zu schwach. Stattdessen ernährt sich der Pferdeegel von verschiedenen Wassertieren, die er verschlingt. Zum Beutespektrum zählen etwa Insektenlarven, Würmer, Fischbrut sowie Laich und Larven von Amphibien. Zwischen den Mahlzeiten können lange Phasen ohne Nahrungsaufnahme überdauert werden.

Die Tiere bewegen sich sowohl kriechend fort – unter Zuhilfenahme ihrer beiden Saugnäpfe an den Körperenden – als auch frei schwimmend mit Schlängelbewegungen. Manchmal verlassen Pferdeegel das Gewässer. In feuchter Erde in Ufernähe werden Eikokons abgelegt. Diese sind bis zu einem Zentimeter groß. (…)

Sowohl der deutschsprachige als auch der aus dem Griechischen und Lateinischen abgeleitete wissenschaftliche Name sind irreführend. Haemopis sanguisuga bedeutet so viel wie „blutgieriger Blutsauger“, obwohl die Art nicht zu den ektoparasitischen, blutsaugenden Egeln gehört. Die Bezeichnung „Pferdeegel“ beruht auf einer Verwechslung mit dem im Mittelmeerraum beheimateten Rossegel (Limnatis nilotica). Dieser kann an Viehtränken in die Nasenhöhlen, den Rachen und die Speiseröhre von Rindern, Pferden etc. eindringen und sich dort festsetzen.

Wikipedia

Wie schafft es so ein Tier wohl von einem Gewässer in ein anderes? Als Ei?

Flatterkleinchen

Anfang September tummeln sich, sobald die Sonne rauskommt, winzigkleine Gestalten auf den Rainfarnblüten

Näher ran:

Noch näher

Wieder half obsidentify: Anthophila fabriciana, ein kleiner Falter aus der Familie der Spreizflügelfalter, sitzt manchmal auch auf Senfblüten. Gar nicht so leicht, ein wenig über den Winzling herauszufinden, aber dann:

Kleiner tagaktiver Nachtfalter der meist in größerer Anzahl an geeigneten Nektarpflanzen zu finden ist. Falter der ersten Generation (Mai/Juni) sah ich bislang noch nicht, die der zweiten Generation haben nach meinen Beobachtung eine Vorliebe für Blüten des Rainfarns.
Die Raupen bauen sich ein typisches, tütenförmiges Wohngespinst mit einem Blatt ihrer Futterpflanze.

naturspaziergang

Magnetische Worte -154- und -155-

So schnell kanns gehn: Monatelang hing, von wem, ich weiß es garnicht, ein magnetisches Wort an der Tafel. Es lautete

KEIN SCHWEIN WILL NACH LIPPE

Da ich ja schon häufig recht lokalpatriotischen Besuch aus Lippe hatte, so auch jetzt wieder, gab es darauf gleich mehrere Reaktionen. (Das Ursprungswort hatte ich leider noch nicht geknipst, und es wurde beim reagieren auseinandergenommen)

 

 

Wenn Elsa wüsste….

Die Beule in der Decke, gleich hinter ihr am Boden – das ist El Mauski, der dort so tief schlief, daß er jetzt noch immer dort liegt.
Jetzt- nachdem Elsa aufs Sofa gesprungen war, dort offenbar El Mauskis Geruch in die Nase bekommen hat, mit gaaaaaanz langem Hals von oben geschnuppert hat, dann runter gesprungen ist, wieder intensiv geschnuppert hat- und dann sehr verunsichert erstmal ein Weilchen unterm Küchenbuffet verbrachte, bis sie sich auf ihren Stuhl gewagt hat….

🤭

Mondvogel

Juli bis 31.August: Derzeit gibts viele Raupen des Mondvogels Phalera bucephala, wir konnten sie in verschiedenen Altersstufen angucken, die letzte sah schon so aus, als wolle sie sich bald verpuppen – und laut Insektenbox wird sie das auch sehr bald tun. Im Link sieht man übrigens auch, warum der Schmetterling „Mondvogel“ heißt:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wikipedia sagt noch: mit angelegten Flügeln sieht dieser Falter einem gebrochenen Zweig verblüffend ähnlich, am ehesten einem Birkenzweig. Aha. Da er ein nachtfalter ist, werde ich das wohl eher nicht verifizieren können – obwohl: vielleicht kommt ja mal einer ins Wohnzimmer: sie fliegen wohl Lichtquellen an

So schnell kanns gehn: :-)

Heute ein Tag wie ein Geschenk:

Die Sonne strahlt, über 20 Grad. Während tags zuvor beide Arme taten, als könne ich spätestens übermorgen garnichts mehr tun, haben sie sich über Nacht verabredet, Ruhe zu geben. Ich hab sogar den Kompost umgesetzt (Grasbüschel zupfen oder Stauden abknipsen ist übel, schaufeln geht. Jedenfalls heute)

De ole Mann ist aus dem Krankenhaus zurück, ich hatte frei und KEINEN EINZIGEN TERMIN und habe ganz viel gelesen zwischen dem Tun. Der Sonnenwachsschmelzer schmolz die letzten Waben des Jahres ein, und gegen Abend sah ich dann auch noch erstmals eine große, rotleibige Libelle hinten am Teich.

Aufgetankt, gefühlt richtig viel

🙂

Was los ist

Kurzform:

  1. Teff und GrafOlaf sind wieder wech.
  2. Seit letzter Woche hab ich nun ne Ellbogenmanschette für die Knochenhautentzündung Ellbogen rechts
  3. De ole Mann kommt heute wieder aus dem Krankenhaus. Oder morgen (ja, er war notfallmäßig drin)
  4. Im Garten gibts himmelblaue Blattkäfer

Langform:

  1. War schön, ich aber sehr k.o. und schlapp. Aber das ist ja inzwischen fast normal UND GEHT MIR SOWAS VON AUF DEN SACK!!!!
  2. Tut ordentlich weh, ist rechts. Wahrscheinlich Folge der monatelangen Überlastung wg. der FrozenShoulder links. Weil jetzt rechts schmerzhafter ist als links tu ich mehr mit links, was dazu führt, daß die Schulter wieder mehr schmerzt. Aber die Manschatte hilft, es scheint langsam besser zu werden. Auch diese ganze Schmerzsache GEHT MIR SOWAS VON AUF DEN SACK!!!! Fitneßstudio ist wieder gestrichen, schmerzt sowas von – also werde ich weiterhin schlapp sein – Teufelskreis
  3. Erster Altenheimanruf 3 Uhr nachts (nicht rangegangen), zweiter 6 Uhr. Rangegangen. Ein Vormittag großer Sorge und vieler Telefonate, denn eine Not-OP war nötig: Nabelbruch. Die letzte Narkose hatte ja schlimme Nebenwirkungen gehabt…. aber alles ging gut, de ole Mann ist fit und völlig bei sich, gestern war ich auch zu Besuch. Großes Glück, daß schnell reagiert wurde: der Nabelbruch hatte eine Darmschlinge eingequetscht, wäre die abgestorben, wäre das sehr bös‘ ausgegangen
  4. Das ist laut obsidentify der himmelblaue Blattkäfer(Chrysolina coerulans) (Ich hab noch paar mehr Fotos, aber man war sich 100% sicher…) Larven und Käfer leben von Minzen. Passt ja.
  5. Insgesamt finde ich, daß es endlich mal alles wieder dauerhaft ruhig und (schmerzmäßig) besser werden dürfte. Langsam hab ich nur noch wenige Kraftreserven über, kommt mir vor. Ich versuche, Ressourcen zu finden, es klappt nur bedingt: Der Besuch hat ein wenig aufgetankt. Garten – geht wieder kaum, was zu tun, und zum rumsitzen ists zu kalt und feucht. Arbeit macht Freude, ist aber körperlich auch richtig grenzwertig. Auch de ole Lüüd gehören, obschon auch zu den Kraftzehrern, zu den Ressourcen. Die Freude bei beiden, wenn sie mich sehen. Auch, daß sie oft und deutlich äußern, daß sie froh sind, daß wir alle da sind. Doch insgesamt neigt die Waagschale sich gen „schlapp und überfordert“. Daß es, schon allein auch wegen Corona, so vielen Menschen so geht, das machts nicht besser. Hilft höchstens insofern als ich mir sage: nein, Du stellst Dich nicht an, es ist wirklich alles sehr kräfteraubend seit langer Zeit.

Grünader-Weißling

Seltsamer Kohlweißling….oder isses gar keiner??

Nee, das ist keiner!!!

KLEIN ist der!

…und es ist ein Grünader-Weißling (Pieris napi)

Zum Lebensraum des Rapsweißlings gehören feuchte, grasige Orte mit etwas Schatten, Waldränder, Baumhecken, Fettwiesen und bewaldete Flusstäler. Die späteren Generationen erweitern ihren Einzugsbereich bei der Suche nach alternativen Futterpflanzen in trockenere, aber blütenreiche Lagen.

Der Generationsverlauf variiert mit Lokalität, Höhe und Saison. In Nordeuropa werden zwei bis drei Generationen von April bis Anfang September beobachtet.

Zu den Futterpflanzen der Raupe gehören Schaumkrautarten (Cardamine), aber auch verschiedene Arten von Kresse wie Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale), Senfe(Sinapis) und Knoblauch (Allium sativum).

sagt Wikipedia.

Schaumkraut – ein winziger Restbestand blüht in manchen Jahren am Rande der Kuhkoppel, wo der Dünger wohl nicht hinkommt. Ich will versuchen, ob es am Teichrand wachsen mag. Aber noch habe ich keine Saat. Senfe gibts in den Blühflächen; der Grünader-Weißling wird auch Rapsweißling genannt, aber es ist wohl nichtmal sicher, ob die Raupen auch am Raps gedeihen…. na, jedenfalls wohnt der Erwachsene alljährlich in unserem Garten.

News

1.: da wo bisher mein Computer stand, siehts jetzt so aus:

auch nicht wirklich *g* – auch das rechte Fenster ist ausgetauscht! Aber so sieht man das vorher-nachher gut.

2. das bleibt wohl ein Weilchen so. Die neuen Fenster bringen büschen was mit sich, es paßt nix so recht, und es müssen Rigipsplatten etc bemüht werden – und das heißt: im Grunde ists sinnvoll, dann auch gleich zu streichen. Und wo der erste Durchgang (die Fenster letztes Jahr) fix und reibungslos drin waren, ist jetzt nicht nur in diesem Zimmer ein wenig der Wurm drin: die Terrassentür für den Mieter ist falsch geliefert worden, das heißt: nochmal 8-10 Wochen Wartezeit auf die Ersatztür. Und die Sache mit dem streichen, wenn (wahrscheinlich Ende der Woche) die restlichen Arbeiten im Arbeitszimmer fertig sind, ist auch sowas:

3. mein Körper will nicht, wie ich will 😦 Derzeit ist der rechte Ellbogen so schmerzhaft, daß sämtliches Krafttraining nicht machbar ist, darunter leidet dann wieder der Rest. Es ist zum mäusemelken, eindreiviertel Jahr schlage ich mich jetzt schon mit dem ganzen Sch*** und seinen Folgen rum, und ein Ende ist nicht wirklich absehbar. Arzttermin ist anberaumt.

Endlich gibts mal eine echte ZimmerREISE hier! Nach R wie Roskilde

Ja, nach Roskilde, in Dänemark.

Wir starten unsere Reise an der Magnettafel im Arbeitszimmer, denn hier ist meine kleine Roskildefestival-Erinnerungsecke. Aufkleber, Eintritts-Bänder und eine Postkarte der charakteristischen großen Bühne mit den zwei Zipfeln sind hier zu sehen.

Wie oft ich dort war? Ich weiß es nicht mehr. Aber bis er gestorben ist, war ich immer mit Folgä da. Danach hab ichs noch zweimal ohne ihn versucht – aber ohne Folgä war Roskilde nicht Roskilde. Jedenfalls nicht für mich.

Wir hatten unsere ganz besondere Art, gemeinsam dort zu sein: Wir trafen uns, waren aber auch viel alleine unterwegs, um uns dort umzuschauen, um jeweils die Konzerte zu sehen, die der oder die andere nicht ansehen mochte, und ich auch, um dem traditionellen Samstagsbesäufnis aus dem Weg zu gehen – denn einmal pro Festival musste der Folgä sich betrinken, und ich HASSE betrunkene Menschen. Selbst meine besten Freunde kann und will ich nicht betrunken ertragen müssen.

Wenn wir uns dann trafen, dann berichteten wir, was wir erlebt hatten, wir saßen herum und fühlten uns wohl, wir guckten, hörten, erlebten, staunten – und tanzten. Viel.

Folgä tanzt

Roskilde,das war ein Jahreshöhepunkt.

Und ein Streitpunkt.

Das ging schon los mit der Fahrt. Folgä bestand darauf, im Auto zu rauchen. Er pennte in seinem uralten, undichten Bundeswehrzelt. Ich also auch. Aber nur einmal 😉 Danach fuhren wir mit meinem Auto, in dem ich schlief – und stritten, weil er stündlich (!) aus Prinzip meinte, Rauchpausen machen zu müssen, weil in meinem Auto – wie Folgä fand, völlig überflüssigerweise, er könne ja rauspusten – nicht geraucht wurde. Danach fuhren wir mit zwei Autos…..und so lief’s dann, für uns beide genau richtig: zusammen genug und getrennt genug.

Reload: eine Collage aus diesem Blog von 2017, Roskilde-Bilder von 1994

Wenn wir zurück kamen, dann gings, so dreckig und miefend, wie man nach fünf Tagen Festival ohne Dusche ist, jedes Mal zuallererst zu de ole Lüüd, einen Kaffee trinken. Denn de ole Lüüd, das sind Folgäs Eltern, und die freuten sich immer über Besuch! (Bild unten links, im Hod bi de ole Lüüd)

1996 waren wir zum letzten Mal zusammen in Roskilde, der Folgä und ich. Und jetzt schreibe ich dies hier auf, mit einem Lächeln im Gesicht und einem Stechen im Magen ….

puzzleblume sammelt Zimmerreisen

Tier No 234 an Pflanze No 296 *g*

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Habe eine wunderbare neue App, kostenlos und googlefrei, entdeckt: obsidentify

Mit ihrer Hilfe hab ich auch dieses Kerlchen identifizieren können, das leider nicht recht typisch aussieht: „meiner“ ist wesentlich kontrastärmer gezeichnet als das „normale“ Exemplar. Ich hab mich deshalb in einer Signalgruppe mit lauter BiologiestudentInnen und „BestimmerInnen“ unterschiedlicher Fachgebiete nochmal vergewissert: es ist wohl tatsächlich der Brennesselzünsler, Anania hortulata.

Die Blüte, an der er sitzt, ist eine der Nicht-Naßfüßler-Pflanzen, die ich neu erwarb: eine nickende Distel Carduus nutans, die schon mehrere Blüten ausgebildet hat. Ich hoffe, sie sät sich aus, denn nach der Blüte stirbt sie ab.


Was die App angeht: die Fachleute warnen ein wenig, man muß sie wohl eher als Anhaltspunkt nutzen als ihr vorbehaltlos zu glauben, UND man muß unbedingt das Bestimmungsobjekt vorher groß und mittig im Bild justieren, sonst klappts nicht. Aber mir langen Anhaltspunkte ja oft, und die paar Male, die ichs getestet hab, hat sie gut funktioniert.

Was die Überschrift angeht: ich hatte lange nicht mehr geguckt, wie viele Tiere und Pflanzen ich denn eigentlcih bislang einigermaßen sicher in meinem Garten bestimmen konnte – und war überrascht! 🙂

Urlaub, Woche zwei

Okay. Verglichen mit dem letzten Urlaub ist das jetzt Erholung pur, aber nuja – so richtig Urlaubsgefühl ist anders.

Ich zitiere mal mich selbst aus den Kommentaren von gestern zum Katzen-Urlaubs-Beitrag:

Das dicke Ende kam übrigens gestern, als wir abends nur wenige Stunden weg waren: Uns war schon aufgefallen, daß Mauski recht feindselig war (wir vermuten, er hat die Zeit sehr genossen, in der Elsa ihm aus den Füßen gewesen war) – und als wir gestern wiederkamen, waren Fellbüschel (beider Farben) im grünen Zimmer sowie Pipiflecken durch den halben Raum – und ein bräsiger Mauski lag im Fellsessel – fast direkt neben einem dicken Haufen. Das STANK!! Elsa kam aus dem grünen Zimmer…
Vermuteter Ablauf: Mauski scheucht Elsa aus dem Sessel und in die Sofaecke, woraufin sie vor Angst auf den Teppich sch****, dann ins grüne Zimmer flüchten kann, wo er sie erwischt – beide lassen Fell, Elsa auch Urin, kann sich dann unter die Kommode flüchten – El Mauski ist der große Sieger und legt sich fett in den eroberten Sessel…..
(…)
Zum Glück scheint Elsa recht robust, wenn der Kater weg ist, nimmt sie sich sowohl Entspannung als auch Spiel und Spaß… aber derzeit ist die Angst wieder groß, sobald er reinkommt.

Das war also vorgestern. Gestern Abend waren wir wieder fort, uns dräute böses, als wir von einem netten und leckeren Abend mit der Anti-Genmais-Freundin zurückfuhren. Und dann – eitel Sonnenschein! El Mauski kam uns im Flur entgegen, Elsa wartete ganz entspannt NEBEN dem Buffet, nicht drunter. Und als Mauski mit rein- und schnurstracks auf sie zu ging, um dann eine SEHR robuste Zärtlichkeit in Form eines Stirnstupsers loszuwerden, der die kleine Katze fast umgeschmissen hätte: kein knurren, kein fauchen! Es gab dann Abendfutter.

Versteh Eine diese Tiere!

Heute morgen hörte Elsa bloß unten die Katzenklappe klappen, als sie mit nach unten zum Frühstück unterwegs war – schon drehte sie um, ab hoch und unterm Bett versteckt.

!?!

wiedermal: Rumpfkluft

Außer den Katzen macht mir das Wetter den Urlaub sauer

Und et ränte wie e Bies in de Zupp und op der Kies

pflegt der Rheinländer zu singen…. zwischendurch guckt zwar immer auch mal die Sonne raus, aber das sind Minuten-Zwischenspiele.

Heute war ich schon im Fitneßstudio, auch das kein Highlight: an sich schon ist das eher nervig als spaßig, und dann rächte sich sofort, daß ich vorletzte Woche nur 1x Zeit fand, letzte Woche garnicht: schon hatte die mir mögliche Anzahl der Wiederholungen an verschiedenen Geräten wieder abgenommen, und jetzt schmerzt der Ellbogen heftig – denn seit einigen Wochen schon macht der rechte Ellbogen statt der linken Schulter Probleme – wobei die KG sagt (und mit ihrer Behandlung zeigt, daß das stimmt), daß die Ursache in der rechten Schulter liegt, die sich jetzt gegen langfristige Überlastung wehrt und dagegen, daß ich mich wg. mangelnder Kraft schlecht halte. Tja.

Zwischendrin erfreuliches: die Freundestreffen zB, oder das gemütliche nebeneinander am Teich sitzen und gucken – mit Elsa. Oder daß ich auf dem Flohmarkt eine Abzipp-Hose gefunden habe. Und viele Bücher. Oder des Morgens auf dem Kuchenbuffet einfach so die Ralf-König-Reminiszenz an die Lucky-Luke-Comics vorzufinden 🙂

Prinzipiell aber fühle ich mich unentspannt und schaffe es nicht, runterzufahren.