Magnetische Wahl-Worte?

 

D’accord.
Im Prinzip.
Ausnahmen bestätigen die Regel (*klick*)

 

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Schlitzblättrige Karde

Ein Tütchen mit Saat bekam ich von Anja geschenkt, ich hab sie mit ins neue Beetstückchen gepackt, und nuja – sie ist GUT aufgegangen *g* – allerdings gabs erstmal nur jede Menge riesige Blattrosetten. Aber jetzt!

Jetzt blüht sie, und die Naturgartenfrau hat mir auch gesagt, wer GENAU sie ist (anhand des einen früher blühenden Exemplars, das bei ihrem Besuch schon hochgeschossen war): es ist die schlitzblättrige Karde.

Ich finde es fein, daß sie jetzt erst blüht, denn derzeit gibts ja kaum was für Bienen und noch übrige Hummeln. Und in den wenigen sonnigen Momenten, die es derzeit gibt, fliegen die ordentlich und suchen.

Vielleicht ist das Wetter ja heute mal gnädig – nachmittags fahren wir mit de ole Lüüd zum Friedhof, de ole Mann mag/ kann nicht mehr autofahren, und sie legen Wert auf diesen Todestagsbesuch bei Folgä. De ole Fru ist langsam und stackelig auf den Beinen, und auch er läuft nicht mehr so sicher wie noch vor einem Jahr – da wäre es schön, wenn wir bei Sonnenschein diesen Gang antreten könnten….

Schub!

Der Gartentest hat mir einen Motivationsschub beschert 🙂

Letztes Jahr schon hatte ich ein kleines Stück Wegesrand von Giersch etc befreit (rechter unterer Bildrand zeigt das eine Ende davon) und wollte das ganze Jahr schon mein Beet hinterm Hügelgrab erweitern, damit ich einerseits leichter den Weg mähen kann und andererseits ein hübscheres Beet habe. Und jetzt hab ichs getan: Giersch und Goldnessel hatten die ganze Fläche bedeckt, und so habe ich gleich mein Versrechen eingehalten, die böse Nessel jedes jahr ein wenig weiter einzudämmen. Allerdings kann ich auch versprechen: in DEM Tempo gehts nicht weiter, denn was ich jetzt im Garten noch so an Goldnessel-Flächen habe ist nicht potentielle Beetfläche sondern in Gebüschen, zwischen Wurzeln, Steinen, Holzhaufen etc – also wesentlich schwieriger wegzumachen. Na, aber immerhin: etwas ist getan. Bis zum späten Frühling werde ich noch nichts pflanzen, um zu sehen, ob ich nicht Wurzeln vergessen hatte, die ich so leicht noch entfernen kann.

Auch noch unentschlossen?

Sonntag wird gewählt, und mir fällt’s schwer wie nie, denn eigentlich finde ich die mir wichtigen Themen von allen zur Wahl stehenden parteien nicht entschieden genug vertreten. Wahrscheinlich ist der Umweltgedanke nicht mehr modern genug, und auch meine Auffassungen von „richtig“ bei den sozialen Themen finde ich zwar in Wahlprogrammen wieder, nicht aber habe ich das Gefühl, daß irgendeine der Parteien sich wirklich gerademacht dafür. Die Prioritäten liegen bei Allen bei anderen Themen oder Schwerpunkten, die mich kaltlassen.

Den Wahl-O-Maten nutze ich seit Jahren, aber eher aus Info-Gründen, denn er schlägt mir jedesmal dieselbe leider aus anderen Gründen für mich nicht wählbare Partei vor. Tatsächlich überlege ich diesmal, ob ich nicht doch mal auf ihn hören soll, aber eigentlich geht das nicht….
Beruhigend allerdings ist für mich jedesmal wieder, wie weit abgeschlagen bei mir sämtliche „Extremparteien“, egal in welche Richtung, sind.
Noch eine Zusatzinfo: bei der letzten S-H-Wahl hatte die AFD, so las ich, schlauerweise Antworten vorgegeben, die zT mit ihrem Wahlprogramm nicht übereinstimmten – um beim Wahl-O-Maten bei Gemäßigteren besser abzuschneiden! Ich hoffe, daß das nur eine Ente war (allerdings hatte ich mich bei diesem Wahl-O-Maten-Durchgang gewundert, daß sie diesmal nicht gar so abgeschlagen in meinem Ergebnis gewesen waren, insofern könnte was dran sein) Sollte es so sein, hoffe ich, man hat beim Wahl-O-Maten draus gelernt…..
aber der sollte ja eh nicht die einzige Entscheidungsfindungshilfe sein….

Beim verrückten Huhn fand ich nun in den Kommentaren noch eine andere Entscheidungshilfe:

Beim Wal wird gezeigt, wie die Parteien, die in der letzten Wahlperiode im Bundestag waren, bei realen Abstimmungen gestimmt haben – verglichen mit den eigenen Entscheidungen (die man natürlich erst eintippen muß) Es kann natürlich nur mit den Parteien verglichen werden, die auch abstimmen konnten, also mit Linker, Grünen, CDU und SPD. Schade eigentlich….. denn das ganze ist ziemlich spannend, muß ich sagen – und da lande ich dann doch wieder bei meiner „Stammpartei“.

Achach……

Repariert! No.1

Kennt Ihr das auch, diese Phasen des kaputtgehens? Bei uns ist gerade eine solche angebrochen. Dies hier allerdings ist eher eine verschleppte Reparatur: man freut sich ja in diesem Sommer, wenn das Thermometer warme Zeiten zeigt, aber dauerhafte 40°C seit dem Frühjahr? Hmmmm, da stimmt was nicht!

Jetzt ist der Sommer zuende, aber endlich hab ich mich aufgerafft zu tun, was ich seit langem wollte: unsere Wetterstation ab- und aufzuschrauben.

Natürlich (?) hab ich an Fotos erst gedacht, als es fast zu spät war, und man sieht das entscheidende nicht: hinterm Zifferblatt ist ein kleines Kästchen mit spiralförmiger Metallfeder, die sich ausdehnen und zusammenziehen soll. Die war, Spinnen, Asseln und Rost sei dank, fest. Im Haushalt gibts Tücher, alte Zahnbürsten und Puste, den Gästen sei Dank gab es Kriechöl, und schon bewegte sichs wieder. Nach nunmehr fast 14 Tagen kann ich sagen: tatsächlich, wir können nun wieder zuverlässig die Temperatur ablesen! 14 statt 40°C – erfreulich ist das nun nicht wirklich. Aber immerhin korrekt *g*

Derweil brachen uns reihenweise die Gartenstühle zusammen, kein Wunder bei diesem nassen Sommer. Zwei von dreien hat der Herr F. inzwischen wieder hingekriegt, mit dem dritten wissen wir noch nicht so recht. Aber davon ein anderes Mal.


Es gibt eine monatliche Sammlung von Reparatur-Anleitungen zum mitmachen, FixIt heißt sie, und ich werde dies dorthin verlinken. Hier ist eine Übersicht über all die Monats-Sammlungen, falls Jemand was reparieren möchte und Anleitungen sucht…: klick

Sebastian

Wir sind grad mittendrin in Sturmtief Sebastian. Orankartige Böen bis 115 km/h sind angesagt. Das bei voller Belaubung der Bäume und wochenlang aufgeweichtem Boden, außerdem seit zwei Stunden Starkregen.

Hab schon etwas Schiß.

Krank sein hilft da: seit heute Nacht Halsweh, brennende Augen, zitterig – Erkältungsbeginn. Wie gesagt, das hilft, weil man mit seinem Körper beschäftigt ist und weniger zum unken kommt. Bisher hätt noch alles jotjejange, auch auf dem (wegen „kränklich“ verfrühten) Heimweg vonne Arbeit waren noch keine gekippten Bäume oder abgedeckten Dächer zu sehen.

Warten wir’s ab…. ich geh jetzt aufs Sofa.

Ungeliebte Aufgaben, Folge eins…

Ich schiebe schon seit gestern…. ein weiterer Grund, warum das ungeliebte kochen ungeliebt ist und bleiben wird….

So. Auf jetzt, Fjonka, das macht sich nicht von alleine!!!!!

P.S. streng genommen, seh‘ ich grad, ist dies Folge zwei! Guckt mal hier 🙂

Faux-pas

Für das „neue Gebüsch“ hatte ich uA zwei Kreten bestellt – und mich schon bei Abholung über deren Baum-Form gewundert, weil ich eher buschigen Wuchs erwartet hatte. Jetzt tragen die „Kreten“ erstmals Früchte:

zwei Kilo, saftige, leckere Zwetschgen…….

Der Kuchen ist prima, aber nuja… der Standort ist reichlich blöd für Zwetschgenbäume, viel zu dunkel und eng und dann zum ernten: über dem Teich-Steihang. Schlecht!
Schiefgegangen sein muß das schon bei der Baumschule, bei dem die Gebüsch-Pflanzen bestellt worden waren, die „meine“ Gärtnerei nicht vorrätig hatte, denn dort hatten sie schon ein Schild um, auf dem stand, sie seien Kreten. Tja.

Nun warte ich noch auf die ersten Kornelkirschen. Rita vom Naturgartenverein hat mir gesagt, bei ihrer Kornelkirsche habe es sechs Jahre bis zur ersten Blüte gedauert, insofern gibts noch Hoffnung. Die Sträucher sind schon größer als ich …

Schlürf

Spät dran sind wir mit unseren Bienen. Weil das Jahr so spät dran ist, so ohne Sommer und Wärme. Es hat lange gedauert, bis die Linde blühte, dementsprechend auch, bis wir ernten konnten (bzw kann man eher sagen „hätten ernten können“, war ja kaum was mit der 2. Ernte) und dann auch einfüttern, varroabehandeln, Rest einfüttern. Aber jetzt, mit dem letzten Rest Futter, habe ich doch noch mal Bilder gemacht. Allzu dolle erkennen kann mans nicht, aber wenn ich Euch sage, was zu sehen ist, dürftet Ihr’s erkennen:

Dies ist die Futterzarge von oben. Jedenfalls die eine Ecke, in der die Bienen ihr Futter ausschlürfen. Im Prinzip wird ein unten geschlossener Kasten oben auf die Bienenbeute gestellt, der nur eine Öffnung hat, durch die Biens hochkrabbeln können (mittig unter der Plastikkappe), drumherum einen Holzwall und über beidem eine Plastikkappe, die unten auf kleinen Klötzchen aufliegt. Zur Folge hat diese Konstruktion, daß der Sirup, den man eingießt, außen am Wall aufsteigt, nicht aber überschwappt. Biens erklimmen den Wall, steigen dann bis auf Höhe des Sirupstandes ab und könne, ohne zu ertrinken, gemütlich schlürfen. Hier sieht man, wie hoch der Sirup steht, und daß Biens eifrig trinken. Wessen Honigblase gefüllt ist, der macht Platz für die nächste Durstige. In so einen Futterkasten passen locker 15 Liter Sirup, den zu Beginn die Bienen an einem Tag (längstens!!) weggeputzt haben. Jetzt, gegen Ende der Zeit, brauchen sie für nichtmal 10 Liter, den Rest, schonmal 3-4 Tage. Erstens hat die Volksstärke schon abgenommen, zweitens ist das Wetter ungünstiger, drittens weniger Platz in den Waben…..

Wenn der Kasten leer ist, können die Bienen unter dem Rand der Plastikkappe durchschlüpfen und machen uns so kostenlos den Kasten wieder schön sauber 🙂


Einfüttern nennt man, wenn man im späten Sommer den Bienen den weggenommenen Honig durch Sirup ersetzt. Ein Volk braucht für den Winter etwas 15-20 Kilo Futter, das sind über 25 Liter  Sirup.

Unser Fütterungskasten heißt Adamfütterer. Weil ein Herr Adam den entwickelt hat. Es gibt noch andere Arten einzufüttern. Da alle übereinanderstapelbaren Module zu allen Zwecken Zargen heißen (Brutzarge, Honigzarge ….), heißt er allgemeiner gesagt auch einfach Futterzarge

Wir füttern mit gekauftem Sirup. Man kann aber auch aus Zucker und Wasser Futter selbst herstellen. Der beinhaltet aber weniger Zuckerarten als der Sirup, deshalb vertragen Biens wohl den Sirup besser.

Mein Garten als Testobjekt

Letzten Sonntag war es soweit: Zwei Frauen vom Naturgartenverein kamen mittags an, um meinen Garten auf Herz und Nieren zu prüfen – wie weit ist er auf dem Weg zum Naturgarten, und was kann ich noch ändern/ besser machen? Aber auch (denn mein Garten dient als Testgarten): sind die Kriterien, die man im Verein ausgearbeitet hat, stimmig? Ist der Bewertungsbogen verständlich? Ist die Prüfung so umsetzbar? Auch darum ging es, und so hatte ich nachher einen Feedbackbogen auszufüllen.

Um es gleich vorwegzunehmen: das Ergebnis für unseren Garten war besser als gedacht! Gäbe es die Prämierung genau nach den Kriterien, die jetzt getestet werden, dann hätte ich eine silberne Plakette bekommen, wenn – ja, wenn nicht die Silber-Goldnessel wäre….. Hier das ist sie, die Übeltäterin:

Hübsches Laub, bei Hummeln beliebte Blüte im Frühjahr, ABER sie ist nicht nur ein Neophyt*, sondern auch noch einer von der schwarzen Liste der INVASIVEN Neophyten, das heißt, sie verdrängt agressiv heimische Pflanzen. Und damit ist sie ein k.o-Kriterium für einen Naturgarten: wo ein invasiver Neophyt wächst, da ist kein Naturgarten.

Eigentlich.

Denn zum Glück ist man sich über dieses Totschlagkriterium noch nicht ganz einig, vielleicht hat mein Garten also doch noch eine Chance auf seine silberne Plakette. Die Frage ist nämlich: wenn, wie bei mir, man den Garten schon voll mit dieser Pflanze übernommen hat und sie auch nicht eben mal auszupfbar ist (was bei mir so ist, weil die Nessel flächendeckend überall dazwischen ist, auch in Gebüschen etc) – ist es dann nicht zu hart, dem ansonsten bemühten Gartenbesitzer mit dieser einen Sache jede Chance auf die Prämierung zu nehmen?

Ich hab da auch noch die kanadische Goldrute, die ist auch so ein invasiver Neophyt. Aber die ist insofern nicht so ein Problem, als ich sie entfernen kann und werde (stattdessen kommt dann die heimische Goldrute in den Garten, die ist eh angenehmer zu haben, weil sie keine Wurzelausläufer bildet)

Aber was braucht denn so ein Garten eigentlich, um sich als Naturgarten zu qualifizieren? Beispiele seht Ihr in diesen drei Fotos (Anklicken, um zu sehen was jeweils Pluspunkte gab)

 

Kurz zusammengefasst

  • über 50% heimische Pflanzen
  • keine Chemie (egal ob zB Gartenmittelchen, kesseldruckimprägnierte Hölzer oder Kunstdünger) und kein Torf
  • regionale und Recyclingmaterialien für Bauten
  • tierfreundlich muß er sein (insektenfreundliche Beleuchtung – möglichst wenig und wenn „warmweiß“ ist hier ein guter Anhaltspunkt; Ausstiegshilfen aus Kellerschächten, Wasserkübeln etc; Nisthilfen für Insekten und Vögel; kein Mähroboter; Regenwassernutzung;  keine Wasserpumpen; Totholz; Frühblüher; durchgängig Blühendes für Insekten…. )
  • möglichst viele Wände, Wege und Dächer begrünt, Flächen nicht versiegelt
  • hohe Tierartenvielfalt

Wobei dies KANN-Kriterien sind, die (kleiner aufgedröselt, oben das ist ja nur eine grobe Zusammenfassung: es gab zwei engbeschriebene Seiten dazu) mit Punkten jeweils von 0-4 bewertet werden. Die werden dann nachher zusammengezählt – und mein Garten landete dabei dann mit 68 Punkten im Silber-Mittelfeld 🙂

Wir haben dafür um die vier Stunden im Garten verbracht, zT besichtigend, zT sitzend und besprechend – es war hochspannend für mich und sehr schön. Wir haben einige Anregungen bekommen (und geben können). Und ich habe zu meiner Freude festgestellt, daß ich verdammt viel schon selbst gewußt und beherzigt habe in den Jahren mit meinem Garten.
Was auch klar wurde: mein Fokus liegt durchaus darauf, Tieren eine Heimat zu geben – und ich weiß, daß gerade die Larven, Maden, Raupen etc dazu auf heimische Pflanzen angewiesen sind. Trotzdem werde ich einige Neophyten nicht aus meinem Garten werfen. ZB ist die Schneebeere so ein Kandidat, zum Glück nicht invasiv, aber eben nicht heimisch. Sie bietet aber Nektar, wenn’s nicht mehr viel gibt ringsum (jetzt!!), und sie ist in meinem Garten ein wichtiges, weil abgrenzendes und Sichtschutz bietendes Gebüsch.
Was ich aber vermehrt tun werde: bei Neupflanzungen nicht nur auf Insektenfreundlichkeit achten, sondern auch auf Früchte (für Vögel im Winter) und einheimische Arten (für „Baby-“ und seltene Insekten) Und bei „Einbauten“ mehr auf die Materialien achten. ZB wärmeimprägnierte Hölzer kaufen, auch wenn sie etwas teurer sind als kesseldruckimprägnierte, wo es unbehandelte nicht tun. Auch die Sache mit den regionalen Materialien muß ich mir nochmal genauer anschauen. Bisher hatte ich nicht viel gekauft – aber wenn, habe ich mich nie drum gekümmert, woher zB Kies, Hölzer oder die Steine kamen, die ich benutzt habe.

Nachtrag: wenige Tage später wurde entschieden, daß der Umgang mit den invasiven Neophyten zählt (aktives Zurückdrängen), nicht die Anwesenheit, da in fast jedem Garten welce gefunden wurden. Ich hab Silber!!!! 🙂

PS: falls Jemandem aufgefallen ist, daß ich hier dauernd zwischen „wir“ und „ich“ wechsele – das liegt einerseits daran, daß ich den Garten länger betreue als des Herrn und meine gemeinsame Zeit ist (fast doppelt so lang sogar) und andererseits daran, daß wir zwar viel gemeinsam drin machen, aber der Garten trotzdem „meins“ ist, so daß der Herr F. eher hilft, wenn ich allein nicht weiterkomme und ich bestimme, was geschieht (wenn auch bei größeren Dingen in Absprache mit ihm) Wobei des Herrn F. Interesse stetig im wachsen begriffen ist, was ich ziemlich klasse finde 🙂 Jedenfalls solange ich weiter bestimmen darf 😉


*Als Neobiota (Sing. Neobiont; von griechisch néos „neu“ und bíos „Leben“) bezeichnet man Arten und untergeordnete Taxa, die sich ohne oder mit menschlicher Einflussnahme in einem Gebiet etabliert haben, in dem sie zuvor nicht heimisch waren.[1][2] Neobiotische Pflanzen nennt man Neophyten (Sing. Neophyt), neobiotische Tiere Neozoen (Sing. Neozoon) und neobiotische Pilze Neomyceten (Sing. Neomycet). Diese drei Bezeichnungen sind vor allem im deutschsprachigen Raum gebräuchlich. Im Englischen werden vorwiegend zusammenfassende Bezeichnungen wie alien species (fremde Art) oder, bei verdrängenden Potenzen, invasive species (invasive Art) verwendet, ohne Unterscheidung zwischen Pflanzen, Tieren und Pilzen.

Quelle: Wikipedia

Gehört auch in die EINAB. Will Werbung machen für Naturgärten 🙂

Magnetische Worte -132-

„Neuer“ Bookcrossingbesuch hat sich ins magnetische Gästebuch eingetragen: Jean-Li und ihr Männe waren hier 🙂

… aber ich hab mich (siehe Kommentare) vertan damit, was von wem ist – das Donnerschwein ist also nicht on den neuen, sondern von den altvertrauten Gästen nach ihnen, teff und der Graf waren mit Wuscheln Nina mal wieder zu Besuch, sie sind am selben Tag angekommen, an dem die anderen beiden abgefahren sind und haben sich gleich auf die Magnettafel gestürzt – „Stoff“ für viele weitere Folgen magnetischer Worte!

Wort zum Sonntag

Da fängt’s so hochtrabend an – und dann Vers zwei: aber sowas von einer Binsenweisheit … ich musste ziemlich grinsen, als ich das im Allgäu las. Aber es hat mich doch auf etwas gebracht, nämlich darauf, daß ich schon lang nicht mehr nach Ursprüngen von Redewendungen gesucht habe. Denn woher kommt wohl „Binsenweisheit“, ich selbst hab dazu keine Idee. Wikipedia schon:

Der Begriff spielt auf die weite Verbreitung der Binsen (Gräser) an sowie auf die einfache, knotenlose Form der Binse. So gab es bereits im Lateinischen die Wendung: nodum in scirpo quaerere („Stengelknoten auch an der Binse suchen“), wenn jemand an einer simplen Feststellung herumdeuteln wollte.

Kleinvieh

Immer wieder überrasche ich mich selbst. Und zwar damit, wie ich völlig offensichtliche Dinge eeeeewig lange einfach so übersehen kann. Bis es mir dann wie Schuppen von den Augen fällt und ich von der langen Leitung steige während das Brett vor’m Kopf sich zu dem großen Bretterhaufen gesellt, der sich inzwischen schon angesammelt hat *g*

Diesmal passierte mir das, als ich mit frisch erstandenen Briefmarken heim kam. Aber schaut selbst und vergleicht:

Wer sieht, worum’s mir geht? 😉

Okay, Ihr wisst das all schon seit Jahren und beherzigt es, aber ehrlich: ich hab’s jetzt erst kapiert: Wenn ich die Briefmarken links benutzt habe, bleibt ein ganzer Bogen Müll über. Wenn ich die rechts benutzt habe bleibt eine leere Tischplatte.
Ich werde es jedenfalls von nun an besser wissen und wieder ein klein wenig weniger Müll in der Welt lassen!

Ab zu Einab damit, denn vielleicht stehn ja doch noch mehr Leute auf der Leitung 😉

Im Allgäu befolgt man Anweisungen. Wörtlich.

Wo steht schließlich was von „antackern verboten???“
(Ich hoffe, man kann erkennen, daß rings um das Schild Hunderte Tackernadeln im Holz versenkt sind!?)