Abbe Haare

Ich war beim Friseur.

Dies ist deshalb eine kurze Notiz wert, weil es diesmal

  1. über ein halbes Jahr gedauert hat, bis ich meinte, daß es mal wieder nötig wäre und
  2. dann nochmal ca sechs Wochen, bis ich die Zeit dafür gefunden habe.

Mein Pony hat verdammt genervt in den letzten 14 Tagen! Selbst schnippeln wollte ich nicht mehr, ich wollte ja zum Friseur, sobald ich mal Zeit dafür hätte. Aber jetzt hab ich abbe Haare, alles ist gut.

Freumich!

Manchmal sind so Statistikseiten ja doch zu was nütze:

Ich sehe in den Blogstatistiken unter „Referrer“ (das sind die Seiten, von denen aus Jemand auf meinen Blog geklickt hat) die openpetition-Seite. Denke

???

klicke drauf, komme auf die Petition gegen Abschiebungen nach Afghanistan. Überlege, wie von dort aus Jemand auf meinen Blog gefunden haben sollte. Sehe seitlich eine furchtbar schlecht zu lesende „Woher kamen Unterstützer?“-Cloud. Verrenke mir die Augen, bis ich feststelle: beim drüberfahren erscheinen nicht nur die Links, sondern auch sogar Zahlen, und:

von meinem Link aus haben (bisher) zwei von Euch die Petition unterzeichnet!

Freumich 🙂


Nun schiebt ja Schleswig-Holstein bisher eh nicht nach Afghanistan ab – aber das kann sich schnell ändern, außerdem sind ja längst nicht alle, die hier mitlesen, aus S-H. Ich kenne selbst flüchtig einige AfghanInnen, die fürchterliche Angst haben, doch noch abgeschoben zu werden. Drei waren schon kurzzeitig im Kirchenasyl „gefangen“, einer hat inzwischen eine Arbeit im Ort und hat nun trotzdem den Abschiebebescheid für sich und seine Familie bekommen. Gut, daß er in S-H lebt, und doch – jetzt mit dieser Unsicherheit leben zu müssen! Alle drei Monate wird nun neu entschieden, furchtbar!

„Unsere“ Iraker übrigens haben nach wie vor keine Nachricht vom BAMF. Ab. hat als letzter jetzt auch bald seine Anhörung, dann warten alle vier auf ihre Bescheide.
Mir graust ein wenig: sie sind so zuversichtlich, zumindest erstmal ein Jahr Aufenthalt genehmigt zu bekommen – mir fehlt inzwischen, wo wir so oft von Ablehnungen hören, diese Zuversicht. Und die neueste schlechte Nachricht ist, daß es auch nicht mehr klar ist, danach klagen zu können: obwohl sehr viele Klagen durchkommen, ist die steigende Zahl der abgelehnten Klagen Anlaß, nun immer öfter Prozeßkostenbeihilfe für die Klagen nicht zu genehmigen – wegen fehlender Erfolgsaussichten.

Eindrücke

Leider ists hier nach wie vor grau und naß und kalt, so daß Biens keine Chance haben, erste Flüge in die Umgebung zu unternehmen und zum Beispiel die Winterlinge anzufliegen, die schon so weit wären. Aber wenn ich in die Gemüllschubladen gucke, ist überall „Leben satt“ im Sinne von Gemüll über 3-5 Wabengassen.

Gern würde ich mich überzeugen, daß noch genug Futter direkt am Brutnest ist, aber bei dem Wetter geht das nicht. Mengenmäßig könnte es eh nur bei Kringelchens kritisch werden, die ja den Wabenabriß hatten – und bei denen wir genau deshalb auch eh nicht eingreifen könnten.

Leider scheinen Kringelchens Durchfall zu haben, ab und an guckt ein Bienchen raus, um sich zu erleichtern, was man an hellbraunen Kotspuren ums Flugloch sieht. Tun können wir da nichts, nur auf ihre Selbstheilungskräfte hoffen.

Spannend:

...somewhere under the rainbow

…somewhere under the rainbow

In ein paar Tagen kommt der Makler und guckt sich die Villa Fjonka und die Unterlagen dazu an. Ich sprach ja schon davon, hier, wo das Auto Lebensgrundlage ist, nicht altwerden zu wollen. Jetzt wollen wir insofern einen Schritt weiter kommen, als wir vom Makler eine realistische Einschätzung bekommen werden, was das Haus wert ist (bzw was der Markt als Preis etwa hergibt, das ist ja nicht unbedingt dasselbe) Die gute Nachricht:
es gibt zwei Sorten Käufer, sagt der Makler. Die eine Sorte kauft faktenbasiert: Energiewerte, Gutachter, Lage, Mängel…… die andere Sorte steht sowohl mir als auch meinem Haus definitiv näher: das ist die Sorte, der es am wichtigsten ist, daß Herz und Bauch das Haus mögen. Dafür ist man dann bereit, auch ein paar Nachteile in Kauf zu nehmen. Und, nun kommt der Teil mit der guten Nachricht: für diese Sorte Haus ist der Markt seit Jahren recht stabil, meint der Makler.

Ich bin sehr, sehr gespannt auf diesen Termin (und auf dessen Ergebnis). Was danach geschieht, das steht völlig in den Sternen. Sehr wahrscheinlich ist: es passiert zunächst einmal nichts 😉 Was der Makler nämlich auch gesagt hat: er macht Viermonatsverträge. Wenn man sich entschlossen hat, dann geht’s rund: Energiesparausweis, Fotos, Luftbildaufnahmen (evtl), Unterlagen von allen Ämtern undundund (macht alles der Makler), Anzeigen – virtuell wie print – und dann kann es sein, daß man nach vier Monaten das Haus verkauft und nach weiteren vielleicht nochmal drei Monaten kein Zuhause mehr hat. Und nein, SO SCHNELL wollen wir hier dann doch noch nicht raus! Außerdem ist die Frage „Wohin?“ auch noch nicht ganz abschließend beantwortet. Aber da es den eierlegenden Wollmilchplatz eh nicht gibt, werden wir uns wohl daran halten, nicht alles aufzugeben, sondern in vertrauter(er) Umgebung dafür zu sorgen, daß wir es leichter haben, wenn wir alt werden. Leichter, einzukaufen, Kontakte zu halten, nicht zu vereinsamen. Aber so ganz sicher ist es noch nicht, wie nah oder weit gefaßt das mit der „vertrauten Umgebung“ sein soll. Mal denke ich, eins der nächsten Zentraldörfer ist ganz okay, mal sehe ich, wie wenig Natur es hier herum gibt und seufze gen Wendland (zum Beispiel)

Man wird sehen – für mich jedenfalls merke ich, daß es gut war, mich innerlich schon seit Jahren mit dem Thema anzufreunden. So werde ich nicht in die Lage kommen, irgendwann etwas tun zu müssen, sondern gehe mit der Einstellung „Aufbruch – Neues winkt – eine gute Zeit endet langsam, eine andere kann beginnen“ da ran. Allerdings gibt es schon so einiges hier, was zu verlassen mir sehr schwer werden wird, allem voran der Garten. Aber auch, mir vorzustellen, daß Jemand die Wandmalereien überpinselt oder wenn die Fenster nicht mehr so sind, praktische Plastikfenster mit Möchtergernproportionenkaputtmachsprossen einsetzt, läßt leichte Panik aufkommen…. Da kann ich nur darauf setzen, Jemanden zu finden, der nicht die Machete ansetzt, sondern mit ähnlicher Einstellung weiterführen wird, was wir begonnen haben. Wie gesagt: man wird sehen.

Die Schlei knistert

Brodersby, heute.
Von oben kommend, war der erste Gedanke: oh, superniedriger Wasserstand, das hatten wir ja noch nie gesehen!

img_20170217_133721

Kaum waren wir etwas näher dran, sahen wir die Fehlinterpretation: was wir als „feuchter Sand“ gedeutet hatten, waren in Wirklichkeit Eis-Reste, winzige Eisschollen, die Teile des ufernahen Wassers bedecken!

img_20170217_133904

Und deshalb das Knistern, ein nie gehörtes Geräusch: wenn kleine Wellen kommen, all die Schöllchen aneinanderstoßen oder sich gar in einer richtigen Strömung bewegen, dann dringt das als zischendes Knistern an unsere Ohren. Am Strand zusammengespülte Eis-Berge:

img_20170217_134148

Weiter hinten offenes Wasser ohne Eis. Also gab es

  • knisterndes Eis
  • plätschernde Wellen
  • hupende Gänse
  • quakende Enten
  • sowie leise sich unterhaltende F.s

zu hören. Auf dem Rückweg hab ich dann den Herrn F. gebeten, ein weiteres Foto zu machen: am Strand war das Ried gemäht worden (oder das Strandgras, oder… keine Ahnung, wie das richtig heißt) Auf dem Foto sieht man das Ergebnis von vielleicht zweieinhalb Minuten „trash out“.

img_20170217_142709

Auf dem Hinweg hatte ich auch schon zwei Hände voll gesammelt – aber richtig volle Hände voll – und in den ganzjährig dortstehenden Mülltonnen deponiert. Würde jeder Spaziergänger bloß zweieinhalb Minuten investieren, sähe unsere Rest-Natur schon ganz anders aus…..

Und ja: dies ist ein Appell, denn Müll liegt nicht nur am Strand…

Antwort auf die schnelle Antwort

.. ist geschrieben, ich habe mich für die Bereitschaft zum weiteren nachdenken darüber bedankt und 3 Vorschläge gemacht:

  1. Gassigeher um Benutzung einer Hülle bitten
  2. Eine solche Hülle dem nächsten Ausweis beilegen, als einmalige Aktion, gleichzeitig Werbung für nachhaltigen Umgang mit Ressourcen machen
  3. Maenades Vorschlag mit der Knibbel-Marke.

Mal schauen.

Ich werde gewiß nicht meine Mitgliedschaft kündigen, sollte nichts sich ändern. Aber es würde mich freuen, wenn einer der (per se auch ja schon nicht müllfreien, aber doch besseren) Ideen umgesetzt würde. Letztlich kann man immer nur stupsen und klarmachen: es gibt Leut‘, denen dies Thema wichtig ist. Und wenn dann „kritische Massen“ zusammenkommen, dann beginnt sich was zu bewegen. Hoffe ich. Denke ich.

Zur Kenntnisnahme ;-)

Habe gestern unter unendlichen (!*g*) Mühen (langsamer Computer, nervige Fehlermeldungen etc) eine neue Kategorie eröffnet, „Kleinvieh“. So kann man ab jetzt leichter nachlesen, was sich da so gesammelt hat. War selbst ganz erstaunt, wie viele Beiträge es inzwischen sind! Und wo ich schon dabei war, habe ich auch hier und da gleich den heutigen Stand der Dinge ergänzt, manches hat sich weiterentwickelt, anderes sich nicht bewährt….

Also, rechts im Menü von nun an unter „Haus und Hof“: KLEINVIEH. Viel Spaß beim stöbern 🙂
Ich  selbst musste ziemlich grinsen, als ich im allerersten Beitrag las, im Vergleich sei ich doch die Ökosau per se. Niemals würde ich zB meinen Vanillezucker selbermachen ….. Tja….. *gg*

Schnelle Antwort

wir danken Ihnen für die Anregung bezüglich der neuen Mitgliedsausweise, diese nicht aus Plastik sondern aus Pappe zu verwenden.

Hinsichtlich der Verwendung unserer Mitgliedsausweise hat sich im Laufe der vergangenen Jahre gezeigt, dass Pappausweise leider nicht so haltbar sind. Gerade bei unseren vielen ehrenamtlichen Gassigängern ist es früher vermehrt dazu gekommen, dass die Ausweise nach einigen Wochen der Benutzung erneuert werden mussten. Und dies mehrmals im Jahr. So haben wir bereits vor einigen Jahren auf Mitgliedsausweise umgestellt, die wir zum Schutz mit einer Folie laminiert haben. Dies hat sich in der alltäglichen Praxis bisher recht gut bewährt.

Natürlich müssen wir Ihnen Recht geben, dass gerade in der heutigen Zeit Plastikmüll ein großes Problem darstellt. Ganz auf eine wasserabweisende Schutzschicht werden wir jedoch vermutlich nicht verzichten können. Somit haben wir uns derzeit für diese Variante der Mitgliedsausweise entschieden, welche auch reißfest und witterungsbeständig ist. Dies ist bei Pappausweisen leider nicht gegeben.

Auf jeden Fall werden wir Ihren Hinweis gern nochmals als Thema in unserer nächsten Vorstandssitzung mit aufgreifen.

In der Hoffnung auf ein ganz klein wenig Verständnis verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen

Das Team vom Tierschutz Flensburg und Umgebung e.V.

Ladypark, die (könnt Ihr in den Kommentaren von gestern nachlesen) auch geschrieben hatte, hat dieselbe Antwort bekommen, was mich hoffen läßt, daß man dort noch mehr Schreiben dieser Art bekommen hat.

Erstmal freut es mich natürlich, daß man sich mit dem Thema nochmal beschäftigen wird. Dann: ich kann die Argumentation verstehen; ich selber habe noch einen unlaminierten Papp-Ausweis, seit über 20 Jahren, den ich aber auch noch nie gebraucht habe. Ich überlege, zu antworten und denke jetzt natürlich sofort an diese praktischen, kleinen Ausweishüllen, die es zu kaufen gibt. Kurz gesucht, und sofort für etwas über 10 Cent fündig geworden, vielleicht geht’s bei etwas mehr suchen auch noch günstiger… Die sind zwar auch aus Plastik, könnten aber J-A-H-R-E halten, wenn man die Gassigeher und Andere, die den Ausweis öfter nutzen, bäte, so eine Hülle zu nutzen. Wäre doch auch eine schöne Akton, so eine Hülle dem nächsten (Papp-)-Jahresausweis beizulegen, und dabei gleich auf die Nachhaltigkeit hinzuweisen. Oder hat Jemand eine noch bessere Idee, die für kleines Geld und kleine Arbeit praktikabel sein könnte?

Kleinvieh

KleinviehHeute kam Post vom Tierschutzverein. Beiliegend ein neuer Ausweis, gültig für ein Jahr, mit Erklärung. Den sollte man abziehen und doppelseitig zusammenkleben. Okay. Aber: im Gegensatz zum früheren, dauerhaften Stück Pappe ist dies nun für jedes Mitglied jährlich ein Plastik-Klebedings!

Ich war „not amused“ und habe eine Mail geschrieben:

Hallo, liebe Leute vom Tierheim,

ich hätte da eine Anregung/ Bitte bzgl des neuen Ausweises:
könntet Ihr den nicht ab dem nächsten Jahr wieder ganz normal aus Papier/ Pappe machen? Unbeschichtet, ohne Klebe und Plastik?

Jeder kleine Beitrag zur Plastik-Ersparnis ist wichtig, und wenn ich denke, jedes Jahr wieder ein Plastikteil mehr in der Tasche zu haben – und all die anderen Mitglieder auch – das dann zum Anfang des neuen Jahres einfach weggeworfen wird….. das finde ich schon schade, verglichen mit dem alten, dauerhaften und aus Pappe bestehenden Ausweis.
Tierschutz und Naturschutz gehen schließlich Hand in Hand, stimmt’s? 🙂

Gruß

Bin gespannt auf die Reaktion (und hoffe, überhaupt eine zu bekommen)

 

Wochenende, liegend

Symbolbild "alternative Fakten" ;-)

Symbolbild „alternative Fakten“ 😉

Der Plan wäre gewesen, daß auch ich heute mit ins Moor gefahren wäre. Es gab sogar Auswahl: entweder Birken fällen, entasten, aufschlichten – oder woanders die Mahd von einer Orchideenwiese entfernen.
Und dann – Rücken. Seit einigen Tagen sich ständig steigernd, jetzt so dolle, daß es ohne regelmäßiges flachlegen nicht auszuhalten ist. Momentan ists sogar wieder schlechter als gestern noch, es gibt keinerlei Möglichkeit, sich so zu plazieren, daß es nicht schmerzt. Na, toll.

Die restliche Lage: Dauerfrost mit Starkwind. Dazu täglich weitere Nachrichten über Trumps Aktionen und Weltsicht. Noch immer geht’s mir wie zuvor: ich kann es einfach nicht fassen! Ein Gericht weist den Mann in seine Schranken, seine Reaktion, natürlich wieder per Twitter: „die sogenannten Richter…“, „Wir sehen uns vor Gericht!“ Ähhhhh…..?? Die Kriminalitätsrate der USA: niedrig wie seit vielen Jahren nicht, ständig sinkend. Trump aber behauptet das Gegenteil, einfach weil’s ihm besser in sein Weltbild paßt. Die Frau mit den alternativen Fakten erfindet Massaker und ruft in einem offiziellen Presseinterview zum Kauf von Mode der Trump-Tochter auf. Nachdem POTUS sich darüber aufgeregt hatte, daß eine Modekette die Kollektion aus dem Verkauf genommen hatte. Nicht ohne zu betonen: aus Umsatzgründen, nicht aus politischen.
So geht es Schlag auf Schlag – wohin???? Immerhin gelingt ihm nichts, dem Großtöner. Das aber ist natürlich ü-ber-haupt nicht seine Schuld. Wie jeder weiß. Alle verschwören sich gegen ihn. Die Gerichte. Die Medien. Überhaupt, die Medien! Ungarn macht vor, wie’s geht: wo Trump vorerst nur vorschlägt, widerspenstige Medien aufzukaufen und auf Linie zu bringen, hat man dort gehandelt, hörte ich gestern in der heute-show (Minute 18:09 ff) Gibt es da eigentlich keinerlei Sanktionsmöglichkeiten seitens der EU???? Wohl nicht. Komisch, daß das Schlagwort von der wehrhaften Demokratie nie dann bemüht wird, wenn es um die schleichende Ent-Demokratisierung geht.

Aber es gibt auch gutes zu berichten: habe mich grad weggeschmissen, und dem Trump mal ordentlich den Marsch geblasen, mit Extra Trumpete: klick

Und noch eine gute Nachricht: der Dicke lernt grad „Gimme five“, er ist schon recht gut, bald könnt ihr ein zu und zu niedliches Katzenfilmchen sehen 🙂 …. (Na, ist das eine gute Nachricht, oder was?????) Und unser Ofen wärmt, daß es eine Lust ist. A propos – ich muß mal gucken, was er so macht und mich wieder eine Weile flachlegen…. der neue SPIEGEL ist angekommen, selbst der hat ja inzwischen auch mal ’ne gute Nachricht, also *wink*

Exposé ’94

Als ich vor über zwanzig Jahren auf Haus-Suche war, da war da noch nix mit Internet, virtuellen Rundgängen, Fotos etc.
Ich habe Anzeigen gewälzt. DIE Anzeige, auf die hin ich damals letztlich die Villa Fjonka gekauft habe, war diese:
img20170206_12205527
Ich rief also den Makler an, bekam einen Termin und dort(!) dieses Exposé. Herausgeschnitten habe ich einzig Adressen und Kontaktdaten:expose1994
Er zeigte mir noch ein weiteres Exposé eines anderen Hauses, das er für evtl auch okay für mich erachtet hatte, und dann konnte ich mit den zwei Zetteln wieder heim.

Erschreckend ist, wie wenig der Infos im Exposé der Wahrheit entsprechen:

  • 2 Ferienwohnungen? Nein, beide fest vermietet.
  • 1991 angebaut? Blödsinn. Der vorhandene Stall wurde zur Wohnung ausgebaut.
  • 3/4 unterklellert? Nein, nur zwei Räume und der Flur des Haupthauses sind unterkellert.
  • Drei Küchenzeilen? Quatsch! In allen Küchen gab es einzelne Uralt-Möbel.
  • Parkettfußböden? Nicht vorhanden! Es sind Dielenböden.
  • Und das Foto? Fast hätte ich anhand des Exposés, nicht zuletzt auch, weil das Haus auf dem Foto einfach scheußlich aussieht (die Frontalansicht in der dunkelsten Woche des Jahres, wenn der wilde Wein dunkelrot ist), den Besichtigungstermin abgesagt!

Der weitere Ablauf: anrufen, sagen, daß man gucken möchte, Termin bekommen, zu beiden Häusern fahren, sich von den Besitzern herumführen lassen.

Dann war klar: das 2. Haus kommt absolut nicht in Frage, dieses schon. Den Rest habe ich mit dem Besitzer gemacht, den Makler habe ich nicht mehr zu Gesicht bekommen.

So also war damals das häuserkaufen….. heute geht das irgendwie anders, scheint mir 😉

A propos Werkzeugkiste…

… das beste Mittel gegen schlechtes Wetter ist immer noch „einfach machen“. Und soeben merke ich, nach etwa einer Stunde Werkelei, daß ich genau das getan habe. Einfach gemacht.

p1110861

Das hier sind zwei Boxen. Zwei uralte Boxen. Zwei uralte Boxen, die ich noch zu Zeiten vor meiner ersten eigenen Wohnstatt gebraucht von Jemandem gekauft hatte, der sich zwei bessere Boxen selbst gebaut hatte. Mit anderen Worten: diese beiden Boxen begleiten mich seit etwa 35 Jahren durch alle Wohnungen, WGs und bis jetzt in mein Haus. Sie wurden viel benutzt, sie hatten einen sehr guten Klang – aber in letzter Zeit hat sich das geändert: sie klingen vermehrt dumpf. Die Hochtöner gehen, aber die Mitteltöner (nennt man das so?) taugen einfach nicht mehr viel. Dazu kommt, daß ich schon seit etwa 20 Jahren ein weiteres Paar kleinere Boxen mit Subwoofer habe, weil ich nicht nur im Wohnzimmer, sondern auch in meinem Zimmer Musik hören wollte. Jetzt aber, seit dem Einzug vom Herrn F., also einem winzigen Augenblick, nichtmal 15 Jahren, ist das überflüssig geworden. Noch dazu sind die Boxen groß. Und stehen dadurch ziemlich blöd im Wohnzimmer rum. Die Überlegung war, daß wir uns irgendwann einmal winzigkleine Boxen zum aufhängen kaufen wollten. Dafür hatte ich sogar eine Spardose für Eineurostücke angelegt….. aber…..

Ihr ahnt, was jetzt kommt: heute habe ich kurzen Prozeß gemacht. Eigentlich wollte ich bloß die Ecke mit den gefühlten 750 Metern Lautsprecherkabeln saubermachen – und schwupps hatte ich die Boxen abmontiert, die kleinen Boxen im Wohnzimmer aufgestellt, saubergemacht (EKLIG!!!!!!) und immerhin gefühlte 250 der gefühlten 750 Meter Kabel mitentsorgt (man sieht sie obenauf liegen)
Fertig geworden bin ich allerdings nicht, denn es fehlt noch der Subwoofer. Und das Zwischenteil, mit dem man von den einen auf die anderen Boxen umschalten konnte. Das habe ich zwar aufgeschraubt, aber komme nicht an alle Schräubchen ran, mit denen innen die Kabel befestigt sind. Außerdem weiß ich nicht so recht, wie danach was wo aneinander gehört – da hoffe ich jetzt auf den Herrn F. ….

Allerdings ists nicht leicht, sich von 35 Jahren der eigenen Lebensgeschichte zu trennen, ich finde ja auch die Boxen nach wie vor hübsch, so ohne schwarzen Stoff davor und so… außerdem sind da ja noch die Aufkleber *seufz* – seht selbst: meine Foto-Trennungsangst-Therapie 😉

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nichtsdestotrotz: AUSSORTIERT, und das sogar mit Freude: zwei Boxen!!!

Pappschnee

… liegt. Gestern abend gings los mit Schneeregen, pünktlich nach unserem Fischmarkt-Ausflug mit vier Irakern.
War kalt, aber nett, und wir haben uns in einer Bäckerei bei heißer Schokolade gründlich wieder aufgewärmt.
Jetzt also kommt der Winter doch noch. In den nächsten Tagen ist Dauerfrost angesagt. Es ist schon wunderlich: Du guckst raus, es gibt keine Farben mehr – und prompt sinkt das Stimmungsbarometer in tiefe Tiefen. Dabei war in den letzten Tagen auch nichts tolles zu sehen: es war stockfinster wegen Hoch- und zeitweise gleichzeitig auch Tiefnebel. Und der Himmel hängt jetzt höher. Aber dieses weiß, das macht mir zu schaffen, und es liegt nicht an der Rutsch-Angst, denn Angst ist nicht zu spüren. Tja, ich hab ja inzwischen einen ganz gut gefüllten Werkzeugkasten (spricht’s und dreht die Tageslichtlampe auf)

 

Moorig

Heute war der Herr F. erstmals mit „im Moor“, den Ruderalpflanzen zu Leibe rücken, die das Moor sonst verlanden ließen – sprich: Birken fällen/ abzwicken. Schadeschade: ich mußte arbeiten und konnte deshalb nicht mit. Als er berichtete, wurde ich ganz neidisch…. aber es gibt ja immer ein nächstes Mal! 🙂

Öfter mal was neues:

Jetzt, gerade eben: mir fällt auf, daß ich um den Computer herumlungere: ich möchte was schreiben, aber ich weiß nicht, was oder worüber.

Tsstssss- et jibbt nix, wat et nit jibbt….

Wer nix zu sagen hat – einfach mal den Mund halten

Jaja, bin ja schon weg! 😉