Fundstücke

Die „Villa Fjonka“ (danke, exlibri, für diesen schönen Namen …) ist erbaut im Jahre 1920. Das ist fein, denn dadurch gibts in ihr drin viel schönes zu entdecken, angefangen von den Holzdielen bis hin zu den Türstöcken, hohen Decken oder den unter den Tapeten auftauchenden Wandgemälden.

Im Garten ist das in vielen Teilen auch nett, denn hier finde ich alljährlich auch nach 17 Jahren noch immer Neues:
mal grabe ich so im Giersch rum und stelle fest, daß der eine große Stein, den man da immer so sah, eigentlich nur Teil eines Fast-schon-Hünengrabs ist.

vorher sah man bloß den höchsten Stein.

Ein anderes Mal finde ich im Teich eine hübsche Emailleschale mit nur einem kleinen Loch:

das ist jetzt schon seit Jahren unsere Kompostschale

dann sehe ich ein merkwürdig geformtes Steinchen auf dem Weg nach hinten liegen, hebe es auf – und stelle fest: das ist ja ein Porzellanpüppchen!!

...das ist übrigens keine 5 cm groß

Ok, ok, das waren jetzt auch schon alle highlights *g*. Allermeistens siehts eher so aus, daß ich im Giersch buddle und auf Relikte dessen stoße, was offenbar früher Usus im Umgang mit Restmüll war: „Och, das ist über? Dann vergrab ich das mal…“.
Auf diese Art finde ich rostige Scharniere und Türgriffe, Porzellanreste, Alufolienstücke (DICK!! Sowas kriegt man heute garnicht mehr *g*) und natürlich Glasscherben. Glasscherben jeder Größe und Couleur. Grün, durchsichtig, braun, winzigklein und spitz, groß und abgestumpft, Flaschenhälse und einmal sogar eine ganze Flasche

das isse

Nach diesem Fund hab ich mich gefragt, wie zum Teufel schafft man es, sowas zu zerbrechen? Die ist so dick, die wiegt schon ohne Inhalt fast ein Kilo. Geschätzt. *g*  Aber leider: ich finde trotzdem Scherben. Jedes Jahr wieder. Die wachsen aus dem Boden, denn ich finde sie nicht nur beim buddeln, nein: sie liegen auf den Wegen, sie sind im Auffangkorb vom Rasenmäher, sie sind allgegenwärtig. Was sie zum Glück nicht (mehr) sind: scharf. Geschnitten hab ich mich bislang noch nicht.

Noch etwas hab ich übrigens in den ersten Jahren gefunden: Spielzeug. Jungsspielzeug, genauer gesagt, und Hundespielzeug. Das kam aber vom Vorbesitzer, der beides sein eigen nannte, und inzwischen scheine ich alle verbuddelten Knochen gefunden zu haben. Auch Autos und Plastikschwerter-Reste sind mir schon seit einigen Jahren nicht mehr in die Finger gefallen, und der letzte zerkaute Tennisball ist auch schon so 4, 5 Jahre her…

Naja, momentan( es ist ja FAST noch Winter)  finde ich sowieso eher Anderes, und das VIEL. Nämlich  interessante blogs anderer Leute – zu diesem Artikel wurde ich zB durch diesen Beitrag angeregt…. viel Spaß beim blogsurfen denne – aber vergesst mich nicht!!!!

Platz für Klönschnack ...

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