Kühe im Auto.

Es gibt ja durchaus ein paar Dinge, für die ich mich begeistern kann. An allererster Stelle wären da zu nennen

Häuser (alte, schöne, mit eingeschlossen sind Details wie
Fenster,
Beschläge,
Dachpfannen
Türen
und und und….
so Mancher musste leidvoll erfahren, wie es ist, wenn ich da ersteinmal ins reden gerate *g*)

Dann gäbe es da noch

Gärten (eine bestimmte Art davon, naturnahe nämlich wie zB. diesen.)

Und offenbar auch

Kühe

eine Leidenschaft, die mir erst heute so recht bewußt wurde, als hier ein Päckchen ankam, liebevoll gepackt vom Paradiesäpfelchen, und innendrin ein wunderbares Buch namens

Ja, Gute, ich erinnere mich an die Autofahrt letztes Jahr. Ich weiß allerdings nicht mehr, wie ich auf dieses Thema kam – aber es gibt da einen Bullen, der mir seit Jahren im Kopf herumspukt – in Dingholz hat er damals auf der Koppel gestanden, ein Fleischrind- wenn ich so das Buch durchblättere könnte es ein Charolais gewesen sein. Herrlich! Bei jedem Schritt konnte man jeden einzelnen Muskel unter dem hübschen falben Fell spielen sehen – ein Kraftpaket!!! Ein paar Löckchen auf der Stirn, ruhiges Temperament – ein Bild von einem Stier (schade, daß ich damals noch nicht bloggte – der wäre was für die Kategorie „so soll es sein“ gewesen). Von dem hab ich Dir also kurz mal (!) erzählt. Ob ich die wunderhübsche Kuh, wahrscheinlich eine Limousin, auch erwähnt habe, mit der ich mich als Jugendliche so angefreundet hatte (in Dänemark wars), daß ich letztlich täglich stundenlang an sie gelehnt auf einer margeritenübersäten Wiese lesen durfte und für die Freunde, mit denen ich dort war, verloren war, das weiß ich garnicht mehr.

Also, wie gesagt, ich hab mal eben kurz was von diesem Bullen erzählt und mich schwer gewundert, daß plötzlich neben mir ziemlich gegackert wurde – offenbar ist es nicht so normal wie ich dachte, daß frau sich für eine schöne Kuh so begeistern kann. Und hat nachhaltige Eindrücke hinterlassen.

DANKE!!

Und der Herr F. kann sich dann jetzt immer einen leckeren Birnenschnaps hinter die Binde kippen, wenn ich mich mal wieder in Schwärmereien verliere, das wird’s ihm dann auch leichter machen ….

Übrigens: gut, daß der Michelmann hier nicht mitliest – von dessen Fenster aus konnte man nämlich den hübschen Bullen betrachten, und seither muß ich mir mindestens 5x im Jahr die Geschichte anhören, wie Fjonka damals sich garnicht mehr einkriegen konnte wegen eines Bullen, und ob ich wohl auf Schwarzenegger stehe (NEIN!!!!! Muskeln gehören an Tiere, nicht an Männer!!!!) undsoweiter. Dem erzähl ich mal lieber nix von diesem Buch…..

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8 Kommentare zu “Kühe im Auto.

  1. Elke sagt:

    Ich mag Kühe auch. Bin immer begeistert von den Schottischen Hochlandrindern, die trotz ihrer schieren Kraft doch so sanftmütig sind.
    VG
    Elke

  2. fjonka sagt:

    Aha, das war also der Anlaß – aber ich weiß noch genau, daß Dein Gekicher dem dollen Bullen galt!! Hab ich mir gemerkt!! *g*

    • Naja, das war es nicht allein. Wie du vielleicht weißt, oder dann eben spätestens jetzt spreche ich nicht nur mit Gegenständen, sie sprechen auch zu mir. Und als ich in dem Hochglanzmagazin mit dem schönen Namen „Landlust“ (Das lag da so rum, vorm Kiosk in der Reha aufm Magazinetauschtisch. Nicht, dass jetzt einer meint, ich kauf das ;o)) eine Rezension für die Schönen Kühe sah flüsterte es mir tatsächlich zu: „Ich bin einzig und allein für Fjonka gemacht, zu ihr in die Villa gehör ich, ihrer PC soll sie mich zuführen, bring mich hin!!“ Das mit dem bringen ist ja zur Zeit so eine Sache, aber so gings ja auch. *gg Ausserdem hast du bestimmt ganze 20 km lang von diversen Kühen geschwärmt (und wie ätzend das ist, dass man auf den Weiden fast nur noch Mais für sogenannten Ökosprit findet statt Kühen, die da eigentlich hingehören). Ähm und ja, Kühe sind toll.

      • fjonka sagt:

        Nee, das wusste ich nicht. Also, daß Du… aber, daß sie auch zu Dir…. nein, DAS nicht *g*. Aber jetzt dann ja. Finde ich gut!! Sollen mal ruhig weiterflüstern, wenn dabei sowas rauskommt.
        Vorhin hat der Herr F. lange Geburtstagstelefonate geführt. Die Zeit haben der Besuch und ich damit verbracht, den abgebildeten Kühen ihre Nationalität zuzuordnen. Wir lagen oft falsch, aber texanische und belgische Kühe sind die häßlichsten unter den schönen, da waren wir uns einig.
        Vielleicht spiegelt ja auch das Äußere der Kuh das Innere der sie züchtenden Volksstämme wider?
        Also – Belgien tut sich durch heftigste Polizei- und Justizskandale hervor, und wenn die 2 Herren Bush als typische Texaner durchgehen können, dann könnte da doch durchaus was dran sein!?
        Ich mein ja nur…
        vielleicht war aber auch nur zu viel Amaretto im Tiramisu.

  3. Gnihihihihi…. Gibts übrigens auch als „Schöne Schweine“ und „Schöne Hühner“ und ich bin mir fast sicher, dass du damals eher von einer bunten Herde Rindviecher schwärmtest. Du weißt ja, eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe.
    Egal, ich freu mich jedenfalls, dass das Zeugs noch rechtzeitig vor der großen Fahrt angekommen ist und dazu auch noch zufällig passend zu Herrn F.’s Jubelfest.

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