Buchfrage. Die dreizehnte.

Auf die bin ich grad eben erst durch einen Kommentar bei Monchi bei der Trostbuch-Frage gekommen, aber ich finde sie höchst interessant:

Welches Buch hat Dir das schönste Vorlese-Erlebnis gegeben?

Ich kann mich da nicht so ganz entscheiden, denn ich bin in der privilegierten Lage, daß mir von klein auf viel vorgelesen wurde. Daran erinnere ich mich immer noch gern, allerdings nicht verbunden mit einem bestimmten Buch. Aber mir fällt die Entscheidung schwer zwischen dem schon erwähnten Evers, gelesen vom Herrn F. und einem Teenager- Erlebnis: wir waren zu mehreren ca 14-Jährigen Mädels bei den Großeltern einer Freundin im Teutoburger Wald, und der Opa der Freundin hat uns mehrfach (ob täglich, erinnere ich nicht mehr) „Und ewig singen die Wälder“ vorgelesen – daheim angekommen, war’s zum Glück im heimischen Bücherschrank, und ich habs inzwischen schon 3x gelesen (samt den Nachfolgebänden) und mag es noch immer fürchterlich gern.

Dann gibt es ja noch das Selbst-vorlesen-Erlebnis, und da ist die „Katze mit Hut“ ungeschlagen. Sie ist wie gemacht für meine Stimm- und Ausdruckslage, kein anderes Buch läßt sich so fein von mir vorlesen. Ob der geneigte Zuhörer das auch findet, das weiß ich nun nicht – aber für mich ists toll!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Lesen!.

5 Kommentare zu “Buchfrage. Die dreizehnte.

  1. Mein tollstes Vorleseerlebnis. (Jetzt kommt der Schulaufsatz 😉
    Eine ehemalige Nachbarin hatte mal neben ihren eigenen noch nen ganzen Schwung Kinder da und die hatte sooooo Spass am zuhören, dass ich die ganze „Kleine Hexe“ am Stück vorgelesen hab. Danach war ich eine Weile heiser aber das war’s wert.

  2. Katharina sagt:

    Meine Mutter hat mir in meiner Kindheit jeden Abend zum Einschlafen vorgelesen, bis ich in einem Anfall von „Ich bin zu groß dafür“ nicht mehr wollte.
    Auch meine große Schwester (zehn Jahre älter als ich) hat mir viel vorgelesen.
    Das schönste Vorleseerlebnis war aber, als meine beiden Schwestern mit mir mit verteilten Rollen „Der Herr der Ringe“ gelsen haben: jede las abwechselnd eine Seite und außerdem die direkte Rede von einer Figur. Wer wen las wurde von meiner ältesten Schwester nach einem komplizierten System basierend auf unseren Anfangsbuchstaben und denen der Figuren festgelgt. Meine älteste Schwester las Aragorn, meine andere Schwester Sam und ich Pippin. Dieser ist immer noch meine Lieblingsfigur in diesem Buch.
    Später haben wir das Ganze mit „Ivanhoe“ und noch später meine älteste Schwester und ich zu zweit mit den „Anhalter“-Büchern wiederholt, doch das war alles längst nicht so eindrucksvoll.
    Zum aktiven Vorlesen: ich habe mir immer einen Mann gewünscht, dem ich vorlesen könnte. Leider ist mein Freund da nicht ganz so begeistert. Allerdings habe ich ihm einmal, als er unser Badezimmer renovierte währenddessen den halben ersten Band von der „Qualze“ vorgelesen. Auch wenn ich nicht weiß, wieviel er davon mitgekriegt hat: Mir hat es gefallen.

  3. ellchen94 sagt:

    Ich habe nie viel vorgelesen bekommen, sondern immer selbst viel gelesen. Ab dem Alter von 5 half ich mir dann selbst mit Büchern.

    Meine Mutter hat mir und meinem Bruder aber mal die Harry-Potter-Bücher vorgelesen. Ich glaube Band 4-6. Ich habe nie alles mitbekommen,aber das ist das einzige Buch woran ich mich erinnern kann, dass es mir vorgelesen wurde. Wir sind immer auf dem Bett von meinem Bruder gesessen, bzw. er lag bereits unter der Decke, und meine Mutter las vor. Immer ein paar Seiten. In den späteren Jahren hörte meine Mutter damit auf und ich führte das Vorlesen eine Zeit lang weiter. Irgendwann hatte mein Bruder keine Lust mehr darauf und das ganze endete … Den Schluss von Hary Potter las dann wieder meine Mutter vor, irgendwann.

  4. Bibo59 sagt:

    Schwer zu sagen. Auch mein Vater hat mir von Anfang an viel vorgelesen. Den Struwwelpeter mochte ich wohl sehr gern und konnte ihn auswendig ohne davon traumatisiert zu werden. Auch an Zehn politisch völlig unkorrekte kleine Negerlein kann ich mich erinnern. Peterchens Mondfahrt mochte ich auch.
    Hier ein Vorleseerlebnis aus jüngerer Zeit:
    Ich war mit einigen Menschen Paddeln in Mecklenburg. Während wir an einem Picknickplatz Pause machten, zog ein Regenschauer auf und ich zog mich unter das kleine Dach einer Infotafel zurück. Auf der anderen Seite der Infotafel fing, für mich unsichtbar, ein fremdes Mädchen an Harry Potter auf englisch vorzulesen. Die las so toll, ich hätte stundenlang zuhören können. Als der Schauer vorbei war, war auch die Lesung beendet und ich sagte: „Och schaade!“ Die Familie auf der anderen Seite hatte mich auch nicht gesehen und war etwas verdutzt.

  5. Yvonne sagt:

    Schwierig…
    Meine Großtante hat mir als Kind extrem viel vorgelesen, von daher kann ich mich da nur schwer entscheiden. Ich denke, dass es „Geschichten ab 3“ waren, die mein schönstes Vorlese-Erlebnis waren, da ich dieses Buch auch heute noch heiß und innig liebe.

    Selber vorgelesen habe ich am liebsten das Pixi-Buch „Der kleine Esel“. Ich konnte noch gar nicht lesen, aber konnte es auswendig. Also habe ich es immer verkehrt herum gehalten und allen daraus vorgelesen *g*

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