Buchfrage. Die vierzehnte.

Eine, die für mich sehr schwer zu beantworten wäre, gäbe es da nicht…. aber das kommt weiter unten… Hier ist sie ersteinmal:

Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!! (Welches, Deiner Meinung nach?)

Da gibt es für mich bloß ein einziges, denn normalerweise habe ich große Schwierigkeiten damit, wenn mir ein Film mein Kopfkino zerstört (und sehe mir deshalb viele Filme auch garnicht erst an). Das eine ist:

Ronja Räubertochter

Das finde ich nämlich als Buch überhaupt gar nix Besonderes, dafür als Film wirklich grandios – die Naturaufnahmen, die Gestalten (jede einzelne einfach absolut gelungen, demjenigen, der hier die Rollen besetzt hat, sei von dieser Stelle aus ganz, ganz herzlich gedankt!!), dazu die Phantasiegestalten, die auch allesamt so glaubwürdig daherkommen – es ist einfach wunderbar, diesen Film anzuschauen! Nur Ronja selbst finde ich zeitweise ziemlich doof (zB die Stelle, wo sie den kleinen Wesen – wie heißen sie noch gleich-  ihre Wohnung zerstört.) Naja, auch Mattis ist manchmal ziemlich anstrengend, aber ok….

Nein, die Atmosphäre, die dieser Film vermittelt, ist so wunderbar, daß ich sehr froh bin, daß dieses Buch verfilmt worden ist!!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Lesen!.

12 Kommentare zu “Buchfrage. Die vierzehnte.

  1. coco7 sagt:

    Für mich ist es Herr der Ringe, ganz eindeutig. Weil es anstrengend zu lesen ist, die Filme aber sehr gut die Atmosphäre der Geschichte und die Charakterzüge der Figuren einfangen.

  2. Ich bin froh, dass die Herr der Ringe Trilogie verfilmt wurde. Weil ich nie über die ersten 40 Seiten des Buches rausgekommen bin und ich mag es nicht etwas das ich nicht kenne zu kritisieren. Dank der Verfilmung kann ich kritisieren soviel ich will. *Krittel*

  3. Edelgard sagt:

    Reich-Ranicki: Mein Leben
    Die Schauspieler wurden den echten Menschen so gut nachempfunden. Und die Ausstattung des Filmes gefällt mir.

  4. Katharina sagt:

    Meistens mag ich Verfilmungen von Büchern, die ich kenne und schätze, nicht so wirklich (obwohl ich mir manchmal beim Lesen denke: Eine Verfilmung müsste her).
    Daher weigere ich mich immer noch, die Harry-Potter-Filme anzuschauen. Und bei „Herr der Ringe“ habe ich die Filme auch erst sehr spät angeschaut – und halte diese nicht für wirklich buchgerecht – die Filmmusik dafür um so mehr…
    Zwei Ausnahmen fallen mir ein, was gut Literaturverfilmungen angeht:
    Zum einen „Dune“. Im gegensatz zu den meisten schätze ich sowohl die Bücher als auch beide Verfilmungen. In meinen Augen beleuchten alle drei gleichberechtigt unterschiedliche Aspekte der selben Geschichte: Die Bücher mehr religiös-philosophisch-politisch, der David Lynch Film als düstere Zukunftsvision und die neue Verfilmung betrachtet in einer bunten Abenteuergeschichte eher die fremde Kultur der Fremen (die kommen mir bei David Lynch viel zu kurz…).
    Die zweite gelungene Literaturverfilmung, die mir einfällt, ist „Election“. Auch hier hat sich der Film eine eigene Niesche der Geschichte gesucht: Während es im Buch mehr um die Verantwortung des Lehrers geht, der egal ob er die Wahl fälscht oder nicht gegen seine grundsätze verstößt, stehen im Film eher die Wahlkampftaktiken der ehrgeizigen Schülerin im Vordergrung: beides sind sehr gelungene Politsatiren.
    Ein umgekehrter Fall fällt mir noch ein von „Zum Glück hat der Drehuchautor auch noch einen Roman dazu geschrieben“: bei „2001“ hätte ich den Film sonst nie kapiert…

  5. Trinibell sagt:

    Das ist wieder eine Frage, die ich mehr oder weniger ohne überlegen beantworten kann.
    Sehr gelungen (auch nach dem x-ten Anschauen) finde ich folgende Filme, die auf Büchern basieren:

    Allen voran E.M. Forster – Zimmer mit Aussicht
    Da hat James Ivory zu 100% „mein Buch“ verfilmt. 😀

    Joan Lindsay – Picknick am Valentinstag
    Peter Weir schafft traumhafte Impressionen…

    Christopher Monger – The Englishman, who went up a hill, but came down a mountain
    Auch in diesem Fall hab ich zuerst den Film gesehen, und dann das Buch gelesen und bin begeistert wie perfekt sich beide ineinander einfügen.

    • Katharina sagt:

      „Picknick am Valentinstag“ liegt noch auf meinem Lesestapel. Der Film ist wirklich toll.

    • fjonka sagt:

      „The Englishman…“- den Film hab ich schon 2x gesehen und wunderschön gefunden – aber ich wusste nicht, daß es ein Buch dazu gibt *g*
      Aber in diesem Fall will ich mir, glaub ich, das „Augenkino“ (im Gegensatz zum Kopfkino) nicht zerstören und lasse die Leserei!!

  6. ellchen94 sagt:

    „Veronika beschließt zu sterben“. Das Buch ist zwar toll, aber der Film ebenso. Teilweies ist das Buch nicht so ganz leicht zu verstehen und manches mal zieht sich eine Passage, der Film war angenehmer.

    Ein noch besseres Beispiel: „Die Brücke nach Terabithia“. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Ich liebe die Geschichte, die vermittelt wird, die Kinder mit ihrer grandiosen Schauspielleistung, die Mimiken, Ausdruck, ich liebe wie alles dargestellt ist, den Zauber, den der Film übermittelt. Zum ersten Mal sah ich ihn im Sommer und erfuhr prompt darauf, dass es auch ein Buch gibt. Begeistert stürzte ich in die Buchhandlung und wollte es mir kaufen – jedoch beim Reinblättern stellte ich fest, dass es ein Kinderbuch ist, das mir so gar nicht gefällt. Ein wenig hineingelesen und realisiert, dass der Film viel besser ist als das Buch. Ich finde den Film berührender …

  7. Bibo59 sagt:

    Miss Marple.
    und Hercule Poirot
    Also Agatha Christie finde ich zum lesen tödlich langweilig, weil die Personen überhaupt keinen Charakter haben. Die Filme kommen um Längen besser.

  8. Herr F. sagt:

    „Big Fish“ von Daniel Wallace. Im Buch stehen die Einzelpassagen so lieblos nebeneinander, da konnte ich wenig damit anfangen. Erst im Film wird etwas Großes, Ganzes daraus gesponnen.

    Dann noch der Film „Il Postino“, Regisseur Michael Radford. Grandiose Verfilmung des erstklassigen „Mit brennender Geduld“ von Antonio Skarmeta. Muss man gesehen haben 😉

  9. Yvonne sagt:

    Hm… mal überlegen…
    Mir geht es meist so, dass ich Film, bei denen ich die Bücher geliebt habe total blöd finde. Am schlimmsten (das ist einfacher zu beantworten) fand ich „Die Wanderhure“.

    Schön fand ich den Film zu „Die Nebel von Avalon“. Er war fast genauso umgesetzt, wie ich mir vorgestellt habe, wie die Geschichte sein müsste.

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