Buchfrage. Die fünfzehnte.

Die wieder eine Suchfrage ist ;-), nämlich

Welches Buch in Deinen Regalen hat die wenigsten Seiten?

Da ich nun aber nicht gerade zwanghaft veranlagt bin, löse ich diese Aufgabe nicht mit stundenlangem durchzählen (dazu hab ich nämlich gar keine Lust) sondern mit logischen Schlüssen:
es muss
ein Bilderbuch sein. Davon hab ich nicht so viele, aber eines, das 1. wirklich schön ist und empfehlenswert, und 2. leider, leider sehr, sehr dünn.
Hiermit beschließe ich, daß das das Buch mit den wenigsten Seiten ist, und es ist:

Zilly, die Zauberin

die (falls Jd. dem link folgt), offenbar im Original Winnie, the witch heißt und SCHWARZ liebt. Und weil sie schwarz liebt, kommt sie eines Tages auf die Idee, ihr ganzes Haus samt sämtlichem Interieur schwarz zu zaubern…. nun hat sie aber einen fetten Kater, der auf den bescheuerten Namen „Zingaro“ hört- und rabenschwarz ist. Und der ist gar nicht glücklich, denn immer, wenn er die Augen geschlossen hat, die als einziges an ihm nicht schwarz sind, sondern leuchtend grün, dann setzt sich Zilly auf ihn, oder sie stolpert über ihn.
Was tun?
Nun, Zilly, nicht dumm, zaubert ihren Kater regenbogenfarben. So kann sie ihn überall sehen. Aber ist der Kater nun glücklich? Nee, denn draußen lachen ihn sogar die Vögel aus!!
Nun ist guter Rat teuer, denn Zingaro droht mit Auswanderung….

Tolles Buch, herrliche Bilder!! Und außer dem doofen Kater-Namen nur einen einzigen Fehler: zu wenig Seiten…..

Hier gehts weiter

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15 Kommentare zu “Buchfrage. Die fünfzehnte.

  1. Trinibell sagt:

    das muß ich doch mal nachschauen, was das Regal so bietet…

    Ah, da haben wir sie ja schon. Es handelt sich um 2 „Peanuts – Life feels good“-Bücher.
    1. „Guter Rat ist gar nicht teuer“ mit 32 Seiten
    2. „Die Kunst, einen Liebesbrief zu schreiben“ mit 44 Seiten

    Die diversen Reclam-Hefte sind zwar dünner, haben aber mehr (dünne) Seiten.
    🙂

  2. Ein Bilderbuch natürlich, ein ganz altes. So lange hab ich das noch gar nicht. Meine Oma hat mir als Kind immer einen Endlosreim aufgesagt:
    „Es war einmal ein Mann
    der hatte einen Schwamm,
    der Schwamm war ihm zu nass,
    da ging er auf die Gass‘.
    Die Gass‘ war ihm zu …“
    Weiter weiss ich nicht mehr und meine Oma ist gut hundertjährig gestorben.
    Kurz bevor sie gestorben ist habe ich auf einem Flohmarkt ein Bilderbuch von 1959 gefunden das auf einer Variation dieses Reims beruht. Leider habe ich ihr dieses Buch nicht mehr zeigen können, da hätte sie sicher ihren Spass dran gehabt. Und uns wäre vielleicht zusammen wieder eingefallen, was unser Mann mit dem Schwamm so erlebt hat.
    So steht’s im Buch:
    „Es war enmal ein Mann,
    der hatte einen Zahn.
    Der Zahn tat ihm so weh,
    da sprang er in den See.
    Der See war ihm zu kalt,
    da ging er in den Wald.
    Der Wald war ihm zu dicht,
    da nahm er sich ein Licht.
    Das Licht war ihm zu helle,
    da ging er in die Hölle.
    Die Hölle war zu heiß,
    da ging der Mann….“ Und so weiter.

    • fjonka sagt:

      Das hat er erlebt, der Herr Unzufrieden:

      Es war einmal ein Mann,
      der hatte einen Schwamm.
      Der Schwamm war ihm zu naß,
      da legt er sich ins Gras.
      Das Gras war ihm zu grün,
      da ging er nach Berlin.
      Berlin war ihm zu groß,
      da baut‘ er sich ein Schloß.
      Das Schloß war ihm zu reich,
      da sprang er in den Teich.
      Der Teich war ihm zu tief,
      da tat er einen Pfiff.
      Der Pfiff war im zu laut,
      da fuhr er aus der Haut.

      Oder hat Eurer andere Erlebnisse gehabt? Vielleicht diese:

      Es war einmal ein Mann,
      Der hatte einen Schwamm.
      Der Schwamm war ihm zu naß,
      Da ging er auf die Gass‘.
      Die Gass‘ war ihm zu kalt,
      Da ging er in den Wald.
      Der Wald war ihm zu grün,
      Da ging er nach Berlin.
      Berlin war ihm zu groß,
      Da wurd‘ er ein Franzos‘
      Franzos‘ wollt‘ er nicht sein,
      Da ging er wieder heim
      Zu seiner Frau Elise,
      Die kocht‘ ihm grün Gemüse.
      Da mußt‘ er dreimal niesen:
      Hazzi! Hazzi! Hazzi!

      Oder….

      Es war einmal ein Mann,
      der hatte einen Schwamm,
      der Schwamm war ihm zu nass;
      da ging er in die Gass‘
      die Gass‘ war ihm zu kalt,
      da ging er in den Wald,
      der Wald war ihm zu grün,
      da ging er nach Berlin,
      Berlin war ihm zu voll,
      da ging er nach Tirol,
      Tirol war ihm zu klein,
      da ging er wieder heim,
      daheim war’s ihm zu nett,
      da legt er sich ins Bett.
      Im Bett war ne Maus,
      ‚drum ist die Geschichte aus.

    • Katharina sagt:

      Oh ja! Das Buch hatte ich auch. – Muss irgendwo im Speicher meiner Eltern liegen.
      – Ich weiß nicht mehr, wie er vom Eis auf die Alm kam, aber:

      „…Die Alm war voller Ziegen,
      da ist er abgestiegen.
      Der Abstieg war ein Graus,
      da ging der Mann nach Haus.“

  3. K.Heister sagt:

    In unserem Regal ist das ein Büchlein, das ich zur Schul-
    entlassung von meiner Klassenlehrerin bekommen habe!!
    Das war 1956, es spricht für das Buch, daß es noch immer
    hier steht. Das Buch heißt Vollmond und Zikadenklänge und
    zeigt japanische Holzschnitte und Gedichte. Die 49 Seiten
    gefallen mir immer noch, ich sehe mir die Bilder hin und wieder
    an. Die Verse sind sehr bildhaft, z.B.

    Ein bewölkter Tag-
    statt der Sonne leuchten heut
    Kirschblüten nur.
    Ein Frühlingsgedicht von Kusakabe Kyohaku (ca. 1698).

  4. Herr F. sagt:

    Der Fönig. Wahrscheinlich. Habe zwar noch ein paar andere Winzbücher, die für Geocaches gedacht sind, aber die haben auch schon über 50 Seiten.

  5. Bibo59 sagt:

    Bei mir hat kaum ein Buch unter hundert Seiten, also ist das mit den wenigsten Asterix: De Törn för nix 48 Seiten.

    Auf dem to be released Stapel liegt noch der Räuber Fiolito mit 28 Seiten, aber das ist hier wirklich nur auf Durchreise. Release-Material für die Wald-Challenge

  6. Katharina sagt:

    Bei mir müsste das „1 roter Punkt“ sein, ein Papierkunst-Pop-up-Buch, das mir meine Schwester letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt hat. Auf jeder Seite gibt es ein Papierkunstwerk mit zwei bis zehn geometrischen Figuren – und irgendwo versteckt ein roter Punkt. – Und leider hat das Ganze nur neun Doppelseiten…

    • fjonka sagt:

      DAS hört sich interessant an – das ist ja das nette an dieser Buch-Fragerei, daß man immer mal auf spnnende neue Ideen kommt, was man sich auch nochmal angucken könnte – oder auf Gedanken…

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