Varroen, Durchsicht… das Neuste von der Brumsel.

Für heute hatten wir  uns Einiges vorgenommen:

  • Varroen zählen zum 3. Mal- wir hatten ja schon gehört, daß nach der Drohnenschlacht der Varroa-Druck stark ansteigt- aber daß es so stark wäre… wir zählten 17 Varroen, wo zuvor in demselben Zeitraum von 3 Tagen einmal 8, einmal 5 zu finden waren. Es wird also Zeit, daß wir
  • unseren Nassenheider Verdunster einsetzen. Der Herr F. hat ihn in ein Rähmchen unter einer TopBar eingebastelt, so daß das nicht schwierig ist – von der recyclemouse hatten wir Schürze und Handschuhe zum Schutz bekommen, von der Arbeit hab ich 2 Schutzbrillen mitgebracht – also kanns losgehen. Zuvor wollten wir uns aber endlich mal wieder ein Bild machen, was in unserem Volk los ist bei all den Turbulenzen in der letzten Zeit, deshalb wollten wir heute auch wieder einmal
  • eine komplette Durchsicht machen, auch um zu entscheiden, wohin genau der Verdunster gesetzt wird.

So. Eine ganze Stunde lang haben wir unsere Bienen gestört, schneller gings nicht. Da sie in letzter Zeit ja doch etwas patziger waren, hatten wir beide unseren Imkerhut aufgesetzt. Nötig wäre es nicht gewesen. Unser Verdacht, daß der Imker mit dem Räubervolk evtl am Wochenende endlich eingefüttert haben könnte, scheint sich bestätigt zu haben: seit Sonntag schon war es deutlich ruhiger ums Flugloch, die Bienen wirkten entspannter und wir sahen nur noch wenige Kämpfe. Und als wir jetzt den Kasten geöffnet haben, kam uns keine Wolke entgegen, die Bienen am Futterteig blieben ruhig sitzen (es waren auch deutlich weniger als vor einer Woche) und auch beim durchsehen war Alles sehr entspannt.

Das einzieg Foto diesmal- eine der kleineren Waben.

Wir sahen 5 Waben voller Brut (die meiste verdeckelt, aber auch Maden aller Altersstufen), am Rand eine (kleine, weiter ausgebaut haben sie nicht) völlig leere Wabe, danach kamen 2 Waben mit Pollen und Honig – wirklich viel war’s allerdings nicht. Dahinter das erwähnte Brutnest, mit jeweils wirklich wenig Honig oben am Rande, und dahinter nochmal 1 Wabe mit wenig Brut und wenig Honig und eine, die auf der Hinterseite bis zur Mitte voll Honig war, und auf der Seite zum Kasten hin so gut wie leer.

Am Rande des Brutnestes, ab von den Fluglöchern, haben wir nun den Verdunster plaziert- während der Behandlung soll wohl auch eher wenig Futter eingetragen werden – wir können nur hoffen, daß unsere Bienen es noch schaffen, sich für den Winter gut zu versorgen. 12 Tage bleibt der Verdunster nun drin, zwischendurch müssen wir gucken, ob er evtl leer ist und nachfüllen.

Wir werden sehen, was passiert. Offenbar, ich hatte es ja schon einmal erwähnt, heißt meine Aufgabe in diesem Jahr

GEDULDIG SEIN

Auch da gilt: wir werden sehen. Besonders fortgeschritten bin ich nicht bisher…..

4 Kommentare zu “Varroen, Durchsicht… das Neuste von der Brumsel.

  1. Aber für die Brumseln klingt das doch vorsichtig positv, oder? Und auch ne blinde Fjonka findet mal ein Körnchen Geduld 😉

    • fjonka sagt:

      Ja, SEHR vorsichtig positiv, denn ob sie es schaffen, den Futterteig noch als Honig bei sich einzulagern erscheint mir fraglich. Abwarten…

      • Ich finde ja, wir haben noch einige Tage Sommer „gut“, die sollten wir alle zusammen ab sofort einlösen, dann können die Brumseln noch ein bisschen arbeiten.

        • fjonka sagt:

          tja. Und was ist? 22 Grad mit Dauerregen…. Nach dem üblen Winter hatte man doch quasi zur Entschädigung einen guten Sommer erwartet!! Nix gibts!!
          Ich hoffe auf den Spätsommer, ab dem 14. haben wir Urlaub….

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