Babies!! :-)

Heute haben wir uns an eines der Dinge gemacht, die auf unserer ToDo-Liste für den Urlaub standen: Holz reinholen.
Eine Baustahlmatte voller Holz sollte für den Winter in den Schuppen (und da ist es jetzt auch). Also runter mit der Folie, aufmachen die Verschlüsse und rein mit dem Kram.

Aber da gab es nicht nur Holz zu sehen –
nein, ein wunderhübsches (zum Glück bereits verlassenes) Vogelnest – ich glaube, Amsel- kam uns entgegen und wartet jetzt in der Hecke auf neue Bewohner.

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Weiter unten Mengen von Kirschkernen, alle fein säuberlich mit einem Löchlein oben drin- hier hatte eine Maus einen gemütlichen, katzensicheren Platz gefunden, um im Winter ihre Vorräte zu verspeisen.Eines hab ich mal fotografiert:

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So weit, so gut – alles Holz ist im Schuppen, jetzt noch aufräumen. Zu 2. angefaßt, die Palette hochgehoben, die zum Nässe-Schutz immer drunter liegt – und

Ein Igelnest!

Muttern flüchtete 3 Schritte weit zur Seite, wir haben schnell, schnell die Palette vorsichtig wieder hingelegt- und hatten so nur ganz kurz mal einen Blick auf mindestens 3 kleine Babies. Die Stacheln schon schwarz-weiß, aber ansonsten sahen sie schon noch recht lütt aus.
Wir haben nun die Baustahlmatte wieder drumrum gestellt, zum Schutz, und eine Plane drüber gebreitet, damit sie sich nicht ganz so ungeschützt-hell fühlen – und jetzt heißt es abwarten, ob Mutter Igel beschließt, daß sie trotzdem die Kleinen dort großziehen möchte, oder ob sie beschließt, des Nachts umzuziehen.
Ein Foto hab ich leider nicht anzubieten, uns war’s wichtiger, die Störung möglichst schnell zu beenden. Aber- süüüüüüüüüüüüß waren die 🙂
Das kugelige Laubnest, in dem sie lagen, hat die Palette mit hochgerissen- aber wir haben es ganz gut wieder übergestülpt bekommen, glaube ich. Nun muß Mutter Igel nur noch zurück zu den Kleinen, aber da Igel ja nicht so fürchterlich ängstlich sind, denke ich, daß das wohl klappen wird.

Natürlich musste ich sofort wieder ganz arg an meine Gundula denken, die ich, nachdem sie winzigklein in meinen Kellerschacht gefallen war, bei mir aufgenommen und im (jetzt) grünen Zimmer überwintert habe. Anfangs war ein S-Paket mit Türchen drin viiiiiiel zu groß für sie- aber schon nach einer Woche brauchte sie ein größeres Haus, und im Mai durfte sie dann wieder raus, groß und dick und flohlos, wie sie war. Zu meiner großen Freude habe ich sie einige Wochen später, als hinten das Feld gemäht worden war, noch einmal wiedergesehen. 3 Igel waren da unterwegs, aber 2 davon sahen völlig anders aus, und beim 3. dachte ich „….das könnte doch mein Gundelchen sein….?“- zweifelsfrei erkannt hab ich sie an ihren Zehennägeln- es war noch deutlich erkennbar, daß ich die geschnitten hatte 🙂
Seither mache ich jeden Spätsommer den Kellerschacht dicht- in diesem Jahr hatte ich das vorgestern erst erledigt.

3 Kommentare zu “Babies!! :-)

  1. Bibo59 sagt:

    Junge Igel hatte ich auch mal im kölner Garten, nackt und blind mit weißen, weichen Stacheln. Eins ist aus dem Nest gekullert, dann noch eins und ich dachte erst, ich müsste die mit der Flasche groß ziehen, weil ich das Nest nicht gefunden habe. Doch, da war es denn, am Hang gebaut. Wie doof ist das denn? Die Mutter hat die kleinen problemlos wieder angenommen, obwohl ich sie schon entfloht hatte. Aber sie ist dann doch umgezogen an einen flacheren Ort. Langer Rede kurzer Sinn: Igel sind ziemlich robust, was das angeht. Du kannst ihr ne Freude machen mit etwas Katzenfutter.

  2. neckarhex sagt:

    Miep, wie niedlich ist das denn? Alles guten den Kleinen, ich hoffe daß die Mama ihren nun holzlosen Überbau nicht vermißt ;o) .

    Deine Gundula-Geschichte ist schön – der Name ebenfalls! Möge sie

    Wir hatten in Vor-Katzengehege-Zeiten auch, oft als Einzige, noch Igel im Garten, die sich an unserem Fallobst gütlich taten und unter den gezielt vorbereiteten und geschützten Reisighaufen ggf. Winterquartiere gefunden haben. Aber leider mußten wir sie mit dem Katzenzaun von ihrem Paradies ausschließen, und bisher ist mir noch keine Methode eingefallen, wie ich Igeln einen „katzensicheren“ Zaundurchschlupf bieten soll – denn die Plüschpopos müssen leider drinnen bleiben.

  3. Ohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!

Platz für Klönschnack ...

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