Die Bienen und das Futter

Infos zum einfüttern, zum auffüttern, zum anfüttern…..
dies wird ergänzt und falls nötig auch korrigiert – so ist es jedenfalls gedacht, als themenbezogener Merkzettel.

Futtersorten

  • selbst hergestellte Zuckerlösung:  3:2 Zucker mit Wasser mischen. KALT herstellen (sonst entstehen für Bienen schädliche Stoffe). Zum zwischen- oder nachfüttern, aber nicht zur Haupt-Einfütterung geeignet, da unserem weißen Zucker wichtige Inhaltsstoffe fehlen
  • Zuckersirup, extra für Bienen im Fachhandel: das Futter der Wahl zum einfüttern (also als Hauptwinterfutter), denn es ist Invertzucker, der für die Bienen besser zu verdauen ist, und außerdem angereichert mit Pollen. Unsereine hat gedacht, 14 Kilo heißt 14 Kilo (Mengenangabe auf dem Eimer)- und wenn es dann heißt, daß so ein einzargiges Volk etwa 20 Kilo Futter für den Winter brauche, dann seien wir mit so einem Eimer voll schon ganz gut dabei. Aber weit gefehlt!! Mit Schrecken stellen wir (Anfang September!! Fast schon zu spät!!) fest: die 20 Kilo, die ein Volk braucht, beziehen sich auf Trockenmasse Futter. Das heißt: ein Volk braucht etwa 2 (14-Kilo-) Eimer voll Sirup, um den Winter gut zu überstehen! Denn 10 Kilo Zucker sind zwar gleichzusetzen mit 10 Liter Sirup, aber 12 Kilo Sirup. Häh? Ja, HÄH!!! Nochmal in einfach: 2 Eimer Sirup= 28 Kilo Sirup =23,3 Kilo Zucker= genug fürs Volk im Winter. Und wenn mich jetzt Jemand fragt, warum das nicht klar und deutlich auf den Eimern draufsteht, wie viel Zucker, also Futter, da nun drin ist, dann kann ich nur sagen: KEINE AHNUNG!
  • Umrechnung 1: Sirup (kg) * 5 / 6 = Zucker (kg)
  • Umrechnung 2: Zucker (kg) * 1,2 = Sirup (kg)
  • Futterteig: gibt’s auch im Fachhandel, ist für die Bienen wesentlich schwerer und langsamer zu verarbeiten (15 kg brauchen etwa 3 Wochen). Ist daher eher für ein nebenherfüttern von Ablegern oder jungen Völkern geeignet.
  • selbst hergestellter Teig zum einfüttern eines Schwarms: 1 kg Puderzucker mit etwas Kamillentee so verrühren, daß es sehr, sehr zäh ist (gerade noch rührbar) In eine Schale legen und die Bienen knuspern lassen. Meist langt wohl 1 kg, aber vorsichtshalber Nachschub dahaben!

Prinzipielles

  • nicht gleichzeitig füttern und gegen Varroa behandeln (denn das noch flüssige Futter nimmt Ameisensäure auf und mindert damit den Behandlungserfolg). Konsequenz aus Wabenabrissen: Honigernte -> 1 Futterstoß -> 1. Behandlung -> Restauffütterung -> weitere Behandlungen
  • Wintereinfütterung mit Zuckersirup (selbsthergestellt): Der Zucker muß noch invertiert und reduziert werden (Wasser raus), das braucht Zeit, deshalb spätestens Ende September fertig sein mit einfüttern
  • 1cm² beidseitig verdeckelte Wabe ergibt 3,5g Honig
  • Eine unserer Waben hat ca 888 cm² und enthält also, wenn sie voll ausgebaut ist und beidseitig verdeckelt ist, knappe 3 Kilo Honig.
  • Eine Zarge DNM hat 11  Waben. Unsere Waben sind, wenn sie ganz ausgebaut sind, etwa 10% größer. Das heißt, wenn etwa 10 Waben in unserer TBH besetzt sind, haben wir das was in der Literatur ein „einzargiges Volk“ genannt wird.
  • Futterverbrauch eines brütenden Volkes:  ca 10 g/ ausgebaute TB/ Tag (ausgehend von dieser DNM-Info:100g Futter/Tag/Zarge. 100:11=9,1g/ Wabe DNM)
  • Futterverbrauch eines brutlosen Volkes:  ca 2,1-5g/ausgebaute TB/Tag  (ausgehend von dieser DNM-Info:20-50g Futter/Tag/Zarge)

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