Den Winter überleben – Lektion eins

Heute ist so ein Tag.

Nein, noch kein „das böse Wort“ zu sehen, immerhin, und ich habe mir ja schließlich geschworen, daß von mir niemals. Aber auch N-I-E-M-A-L-S ein einziges Gejammere zum Thema Winter zu hören sein wird, solange ich vom „das böse Wort“ verschont bleibe.

Aber heute ist so ein Tag.

Nieselregen.

Grau.

Kalt.

Und da ich ja geschworen habe….. , läuft das anders diesen Winter. Statt zu jammern laufe ich durch die Wohnung und suche nach Hilfe. Was ist es, das (ja, es gibt Leute, die sowas behaupten) den Winter zu einer angenehmen Jahreszeit machen könnte? Gibt es sowas überhaupt? (Für mich, meine ich. Denn es gibt ja Leute, die sowas….)

Und ja.

Ich, gnadenlose Optimistin die ich bin, ich werde fündig! Sogar mehrfach! Und so startet also heute die Aktion „den Winter überleben“. Mit

Katzen

Denn meine Katzen sind es, die mir zeigen, wie man am besten damit umgeht, wenn es grau, feucht und kalt ist: man sitzt die ganze Jahreszeit einfach aus.

             

Was dabei wichtig ist: eine warme, weiche Unterlage (siehe Dicker). Und: eiskalte Füße werden wärmer, wenn man sie an warmen Stellen birgt (siehe Kilian)

Mensch kann sich ja nicht so gut den Umständen anpassen- erstens muß mensch arbeiten gehn, ok, aber zweitens kann mensch meist nicht 22 von 24 Stunden verschlafen. Ich jedenfalls nicht… aber wenn ich so meine Katzen betrachte, dann nehme ich mir fest vor, täglich für einige Minuten eine warme, weiche Unterlage zu suchen (Sofa??), meine kalten Füße warm zu bergen (Herr F.? Wärmflasche??) und vor mich hin zu dösen.

Übung macht den Meister…. *gähn* 😉

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Katz', Winter.

14 Kommentare zu “Den Winter überleben – Lektion eins

  1. neckarhex sagt:

    Ich hab zwar kein generelles Problem mit Winter und Kälte (wenigstens mal ein Vorteil, wenn man selbst gut „isoliert“ ist *g* ), und habe im Zweifelsfall lieber viel weißes S-Wort als das naßkalte, graue und düstere Winterwetter der Rheinebene, das ich ebenfalls gut kenne. Hauptsache Sonne, da kann es ruhig kalt sein! Aber ich weiß aus Urlaubserfahrungen, wie unangenehm es in Küstennähe auch bei höheren Temperaturen als bei uns sein kann – und habe absolutes Verständis für alle Frierenden. Zumal ich am eigenen Leib erlebe, was für einen Unterschied es macht wie und worin man wohnt… das Haus, in dem wir vorher wohnten, war ein schlecht isolierter, zugiger Altbau aus den 50ern, den man gefühlt nie richig warm kriegte, auch wenn wir dort meistens höhere Temperaturen hatten als hier im bestens isolierten, molligen Holz(ständer)haus.

    Die Winterschlaf- und Katzen-Taktik finde ich sehr geeignet zum einigeln, und den frischen Ingwertee kann ich ebnefalls nur buchstäblich wärmstens empfehlen. Wie auch sonst alles, was gefühlt oder energetisch/energieflußmäßig wärmt. Entsprechend gewürztes/komponiertes Essen, Saunabesuche oder Thermalbad, sofern vorhanden, Qi Gong bzw. Tai Chi zum Aufladen der Lebensenergie, die ebenfalls wärmt… ich zieh mir noch immer jedesmal nach den ersten Übungen im Kurs die Socken aus und mache barfuß weiter, weil ich heiße Füße kriege. Ich bin übrigens davon überzeugt, daß Katzen von Natur aus Qi Gong beherrschen. Wenn ich sie eine Weile beobachte finde ich immer, jede Menge Übungen wiedererkennen zu können… *lach *

    • Fjonka sagt:

      Das mit dem Haus- das stimmt.
      So schön das unsre im Hochsommer ist, wenn man, wenn’s zu heiß wird, einfach mal 10 Minuten reingeht, so doof ists im Winter.
      Es ist zwar nicht (sehr) zugig, aber grad unter den Holzdielen im Wohnzimmer gibt’s nicht mal Keller, geschweige denn Isolierung- wahrscheinlich Luftschicht und Erde, wie das in den 20ern üblich war. Und das merkt man schon!

  2. Rosenfrau sagt:

    Das beweist einmal mehr: eigentlich bin ich eine Katze! So!

    Nur nimmt da niemand nicht Rücksicht drauf – muss meine Brekkies selber verdienen, selber einkaufen und zubereiten – ein Elend!

    Ich müßte die Gemütlichkeit gar nicht mehr üben, ich brauch‘ bloß mehr Möglichkeit dazu und könnte den Winter und alles andere ekelige Wetter priiima aussitzen 😉
    Aber leider waren alle bisherigen Verhandlungen mit meiner Miesekatze bzgl Rollentausch sehr vergeblich *ggg*

    Abgesehen von meinem persönlichen Elend *g* – mal wieder tolle Katzenbilder! *schnurr*

  3. Rabe7 sagt:

    Die Katzenphotos sind sehr süß und gelungen 🙂

    Falls das böse Wort mit „S“ anfängt, frage ich mich allerdings, warum es jedes Jahr tausende Nordlichter ins Gebirge zieht?

    @ derparadiesapfel: Gemütlich morgens um 6:00 und abends um 21:00 Schnee schippen? In Massen?

    Winter geht scho, mit den passenden von Dir erwähnten Mitteln + Fleece, Goretex & Co., aber ohne wär er wirklich hart.

    Oedi, es sind nur noch maximal 138 Tage 😉

    • Fjonka sagt:

      Ja. DAS allerdings frage ich mich auch! Mich kriegen keine 10 Pferde irgendwohin, wo die vorherrschende Farbe (Farbe???? *schüttel*) weiß ist.
      Aber ich fahre ja auch nicht im Februar ins Rheinland – alaaaaaf!!

      138 Tage? Das wäre dann irgendwann im März!? DAS ist hier oben Minimum, oft geht das Elend bis in den April/ Mai. Obwohl, das geb ich zu, nicht gar so heftig mehr…. und mit Unterbrechungen.
      Aber ich halte durch, ich hab ja noch mehr Überlebens-Lektionen in petto. 😉

      • Rabe7 sagt:

        >>ich hab ja noch mehr Überlebens-Lektionen in petto.

        Ja? Verrat mal, büdde 🙂 Ich verrat auch meine: Einen Raum durch Bügeln gleichzeitig heizen, Holz machen, staubsaugen, in den Serverraum kriechen, Schnee schippen. Laufen.

        >> Ich meine den Zeitraum, ab dem frau wieder die leichtere Winterjacke rausholen kann. Das Zeuch kommt bei uns back. Meist so um Osterm Erträglich (= Hose und Shirt drüber, gut ist) wird es erst ab Anfang Mai. Aber das weißt Du doch alles dank Herrn F. 😉

        >>Mich kriegen keine 10 Pferde irgendwohin, wo die vorherrschende Farbe (Farbe???? *schüttel*) weiß ist.

        10 Pferde nicht, aber die Liebe vielleicht? Freiwillig wär ich auch nicht aus München weg ;p

        • Fjonka sagt:

          >Ja? Verrat mal, büdde
          Abwarten, kommt….. Deine sind jedenfalls GANZ andere!! *g*

          >Aber das weißt Du doch alles dank Herrn F.
          Ja. Und weil ich schließlich selbst auch schon in bayrischen Gefilden gewohnt hab (da kannte ich aber den Herrn noch nicht….) Die leichtere Winterjacke ist übrigens meist im Süden früher nutzbar als bei uns. Aber das hängt ja nicht unbedingt mit dem bösen Wort zusammen, und ich kann vieles ertragen, wenn’s nicht weiß ist 😉

          >10 Pferde nicht, aber die Liebe vielleicht? Freiwillig wär ich auch nicht aus München weg ;p
          Neeeee, was meinst Du, warum der Herr jetzt HIER ist und nicht ich dort? Ich in München, das ging nichtmal für 2 Wochen gut – so groß kann keine Liebe sein!! (*seufz*)

          Aber ich wähnte Dich immer in München, vom homecrossing und so? Falsch??? Muß ich gleich mal nachgucken gehn….

          • Rabe7 sagt:

            >>Aber ich wähnte Dich immer in München, vom homecrossing und so? Falsch??? Muß ich gleich mal nachgucken gehn….

            Da hilft alles gucken nix. Ich pendele. Meine M-Bleibe geb ich nie nicht her, zu wenig M macht mich unleidlich, aber die Firma und der HA sind in GaP.

    • -Quote: Gemütlich morgens um 6:00 und abends um 21:00 Schnee schippen? In Massen?

      Nee, wohnen an Orten die wenig Schnee führen und für die zwei Wochen in der Saison, in welchen man mit schippen „dran“ ist (der Vorteil einer kleinen Wohnung in einem großen Haus statt eines großen Hauses) jemanden engagieren, weils der Rücken eh nicht mehr bringt. Und das gemütliche Zuhause umso mehr schätzen, wenn man nass und durchfroren von draußen rein kommt. Denn das Ungemütliche Draußen bedingt bzw. steigert ja den Genuß des Gemütlichen Drinnens. Wer das gramatikalisch in Ordnung bringen möchte kann das gerne tun. Oder lassen.

      • Rabe7 sagt:

        *g*, wenn’s so eifach wäre, ich wär schon längst nach Friedrichshafen oder Freiburg oder Kehl umgezogen.

        Ich bin immer „dran“ mit Schippen, trotz Miete.

        An der Grammatik fummel ich nix.

        Ich find’s schon draußen erträglich, wenn man für draußen und kalt angezogen ist. Aber der Aufwand, bis man raus kann… wie gesagt, lieber Shirt und Hose schlüpfen und los 😉

        • Na, ich habs mir auch nicht ausgesucht, aber ich freu mich mittlerweile drüber wo und wie ich wohne und im Winter nunmal besonders. Und ich liebe es, bei knackigen -20° C warm eingepackt (Wollunterwäsche und Alpakapulli unterm Mantel macht nicht viel Masse und ist dafür aber schon fast zu warm) draussen rumzulaufen. Dabei seh ich durchaus, dass ihr in G-P nochmal nen ganz anderen Winter habt. Und tauschen würde ich auch nicht. 😉

  4. Bibo59 sagt:

    Bei mir geht der Trend tatsächlich zum Winterschlaf.
    (Wehe das nennt jetzt jemand Winterdepression und will mich zwangsweise an die frische Luft und das nicht vorhandene Tageslicht bringen.)

  5. Ich finde Gemütlichkeit kann man im Winter gar nicht genug üben!! Und im Spätherbst und Frühfrühjahr ebenso. Wenn man wie ich keine Katzen zu Verfügung hat muss man halt auf dicke Socken, eine Wärmflasche und den knisternden Holzofen zurückgeifen. Und auf eine Badewanne voll mit Schokoschaumbad. Und auf frischen Ingwertee. Und auf warme Gedanken. Und darauf: https://fjonka.wordpress.com/2011/11/30/magnetische-worte-44/
    Und….. Hab ich schon mal erwähnt wie sehr ich den WInter mag? 😛

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