Hühner im Baum

Vorletztes Jahr hatten wir eine Fasanenschwemme 😉 Von Spätsommer bis Winter lief eine Gruppe von über einem Dutzend täglich im Garten herum, es war beeindruckend! Schon damals hatten gern einige davon in dem Mirabellenbaum vor dem Arbeitszimmer-Fenster genächtigt- riesenhafte, dicke Hühner im kleinen Baum… ein hübsches Bild! Daß der Baum nicht abgeknickt ist, wundert mich heute noch. Und auch eine Jungmännergruppe gab es.

Am Freitag nun ein kleiner Abglanz der Fasanerie von damals: 2 Hühner waren’s bloß, und die Bilder sind, weil’s schon recht dämmrig war, trotz Bearbeitung nicht besonders dolle – aber zeigenswert! Zumal sich die „Kleinen“ trotz ihres Umfanges so gut zu tarnen vemögen, daß wir eine davon schon verschwunden wähnten- bis sie sich wieder bewegte! Die Bilder sind übrigens, wenn man sie per anklicken vergrößert, besser- keine Ahnung, wieso.

Also, bitte sehr:

les Madames Fasanes

eines, gegen den Nachthimmel erkennbar

hier kann man Beide sehen

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Fauna, Winter.

8 Kommentare zu “Hühner im Baum

  1. Bibo59 sagt:

    Fasane übernachten auf Schlafbäumen und wärmen sich da gegenseitig, wenn es zu kalt und nass ist. Wenn sie bei euch übernachten, haben sie natürlich einen Vorteil, denn in Wohngebieten darf nicht geballert werden.

  2. neckarhex sagt:

    Wie genial! 😀 Ich finde es immer extrem spannend, Wildtiere in der eigenen Umgebung beobachten zu können, vor allem im eigenen Garten… bei unserem Katzenvolk ist da natürlich nicht viel zu wollen, auch wenn wir inzwischen eine erstaunliche Singvogeldichte haben, die zum Fressen kommen (weil es bei uns genug gibt und zudem genug Möglichkeiten zum sicheren Sitzen, Ausruhen und so weiter).

  3. Bibo59 sagt:

    Vögel fliegen, weil sie leichte Knochen haben. Deshalb knickt auch ein Baum von ein paar Hühnern nicht um.
    Zur Fasanenschwemme: Die so genannten Jagdfasane sind ursprünglich hier nicht heimisch, sondern kommen aus Asien. Sie werden von Jägern gezüchtet und dann ausgesetzt um sie anschließend abzuknallen. Wer das Massaker überlebt, sucht sich ein Revier, gern in einem Knick, und vermehrt sich auch, obwohl es in Norddeutschland eigentlich zu nass ist. Das Dutzend war also vermutlich eine ausgesetzte Gruppe Jugendliche auf der Flucht.

  4. Ravens-Eye sagt:

    Wie schön! Zum Glück habt Ihr es nicht als „Essen auf Bäumen“ betrachtet und nur mit der Kamera drauf geschossen 😉

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