1995

(… dies ist die Fortsetzung von diesem Beitrag…)

Historische Dokumente…. ich habe einige Seiten meines „Haus-Albums“ eingescannt, damit ich auch virtuell mal so eine Art Bau-Tagebuch vorführen kann. Schließlich gucke ich ja auch in allen anderen Blogs, die ich so entdecke, wenn die Leute Häuser renovieren! Damals habe ich an Computer nicht mal gedacht- wer hätte ahnen können, welche Möglichkeiten es selbst für Laien wie mich keine 20 Jahre später geben würde, allen Menschen, die es interessiert, zu zeigen, was wir so am Haus machen! Damals habe ich also Ringordner angeschafft und Fotos eingeklebt- schön händisch mit verschiedenen Tinten beschriftet. Ich guck’s heute immer noch und immer wieder gern an, und nun könnt Ihr mitgucken- zumindest die Seiten, die die Bauerei direkt betreffen:1994, im Dezember,  sind wir in dieses Haus eingezogen. Wir, das waren mein bester Freund Volker und ich im Haupthaus und Tanja, die allererste Mieterin, im Anbau- ein echter Glücksgriff, denn in der ersten Zeit, der der großen Renoviererei 1995, hat sie nicht nur ertragen (Lärm zB und daß wochenlang ein Graben vor ihrer Haustür längslief und vieles mehr), sondern sie hat auch noch geholfen an unseren action-Wochenenden. Und Kuchen gebacken. Und wir sind heute noch befreundet 🙂

Erstes großes Vorhaben: der Anbau, ehemaliger Stall und vom Vorbesitzer zwar als Wohnung ausgebaut, aber nicht ganz fertiggestellt, sollte isoliert werden. Dafür aber musste erst einmal ein Teil vom Schuppen, der angebaut ist, abgebaut werden. Dann haben wir den Graben ausgehoben, das Fundament geschüttet und schließlich wurde isoliert und aufgemauert. Dabei war meine Aufgabe, jeden Abend genügend Mauersteine für den nächsten Tag aufs Gerüst zu tragen- und ich hab damals meist bis 22 Uhr  gearbeitet – nicht „auf Tanke“, wie ich erst schrieb, sondern noch „bei die Mürwikers“, im Behindertenwohnheim. Logisch, Luc, danke für den Hinweis- schließlich hab ich erst 1997 (oder 98??) auffe Tanke zu arbeiten begonnen…. also abends um halb elf auf dem Gerüst rumgeturnt. Heute lieg‘ ich um die Zeit oft schon in den Rotkarierten….

Wenn man die „vorher“-Bilder anguckt, sieht man noch mehr Rückstände: im Hof lagen Regenrohre, da es keine unterirdischen Abflußrohre gab- das haben wir dann gleich mitgemacht. Und wer genau hinschaut, sieht ein winziges Abwasserrohr, das im Fallrohr in der Ecke zwischen Haupthaus und Anbau mündet- das ist das Wasserrohr, das aus der Spüle der oberen Küche AUSSEN abfloß. Dieses Fallrohr sollte weg, also musste erstmal der Abfluß nach innen verlegt werden….

Dann, als alles fertiggemauert war, konnten wir den Schuppen wieder anbauen- wie gut, daß Volker Tischler war – im Leben hätt‘ ich das sonst nicht hingekriegt. Und schon war das erste Jahr fast vorbei…

…to be continued….

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6 Kommentare zu “1995

  1. Tanja sagt:

    Ohhh, wie schön – hab Dank für diese Erinnerungen – war so eine tolle Zeit mit Euch!!!

    • Fjonka sagt:

      🙂 ja, ich denke da auch immer wieder gern dran!
      Es kommt hier noch mehr davon (in loser Folge), aber eigentlich fast nur „Bau“, Erkennbare Menschen hab ich bis auf Volker rausgelassen, muß ja nicht sein, daß man irgendwann seine Fotos im Netz sieht…
      aber wenn man „Bau“ sieht, ergänzt man ja automatisch selbst“Mensch“.

  2. BOAH! Sag ich da nur. Und: MEINE FRESSE! Hat sich aber gelohnt, die Arbeit.

    • Fjonka sagt:

      ja, gell? Ein ganz schöner Unterschied.
      Spannend ist auch, wie schnell frau vergißt. Auf dem allerersten Foto sieht man ganz im Hintergrund zB Bretter lehnen an einem Zaun- als ich das gesehen hab, fiel mir wieder ein: ahja, der Ziegenverschlag!! Vom Vorbesitzer stand da ein ganz alter, ganz wackliger Holzverschlag mit Offenhütte, da hatte er wohl mal Ziegen drin gehabt, die sind aber immer ausgebüxt, und da liefen dann die nachbarn Sturm, also stand der dann ewig leer und immer im Weg….den hab ich auch mal irgendwann abgerissen….

  3. Bea sagt:

    Schön, macht Spaß zu gucken!
    Und die Volkerbilder sind toll, die kannte ich noch gar nicht.

    Steine auf´s Gerüst schleppen, puh, das ist echt Schwerstabeit. Ich habe unsere Maurer darum wahrlich nicht beneidet. 😉

    • Fjonka sagt:

      Einige Bilder kann man übrigens anklicken, dann kann man ein bißchen mehr erkennen (ich habe keine Ahnung, wiseo nicht alle….)
      Und wenn Du mal wieder hier bist, können wir mal kucken- im Album sind ja viel mehr Bilder als die, die ich hier veröffentlichen will. Auch von Folgi.

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