1996

(…dies ist die Fortsetzung von diesem Beitrag…)

Auch 1996 haben wir noch einiges geschafft:

  • es sind alle alten Holzböden geschliffen und versiegelt worden (Eigenarbeit mit Hilfe)
  • Ich habe von der hinteren Regenrinne aus einen unterirdischen Abfluß zum Teich gegraben und verlegt
  • Stunden um Stunden hab ich einen Graben von links nach rechts durchs Staudenbeet gebuddelt, spatentief jede Handvoll Erde einzeln durchgeguckt, jede Staude, jede Rose draußen gehabt und die Wurzeln durchsucht- um den Giersch loszuwerden. Und ich kann sagen: es ist dauerhaft gelungen- etwas, wovon ich immer wieder lese: das geht nicht. Doch, es geht! Man muß nur sorgfältig genug sein, und es darf kein größerer Strauch/ Baum mit seinen Wurzeln im Wege sein.
  • Dann gabs noch eine weitere größere Aktion: neue Fenster. Alte, undichte, einscheibige 70er Drehkippfenster aus Tropenholz mussten weichen, und danach hatte das Haus wieder ein Gesicht

Es gab aber auch eine Umbesetzung. Volker zog aus, Mo zog ein. Zuvor hatte Volker in seinem Elternhaus die Wohnung, in der Oma gelebt hatte, renoviert. Hier konnte ich mich für seine viele Arbeit bei mir am Haus etwas revanchieren. Wir haben Böden gegossen, Wände abgerissen, Balken abgezogen und neu gestrichen undundund.

Das Jahr endete mit dem schlimmsten, was passieren konnte: Volker ist nur wenige Monate nach seinem Umzug bei einem Unfall gestorben.

…to be continued…

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5 Kommentare zu “1996

  1. Bea sagt:

    Trotz wirklich viel schönerer Fenster war das Jahr 1996 doch ein schwarzes Jahr. Ich werde nie den Tag vergessen, als ich ins Studio kam und Norbert mir sagte, ich solle mich setzen, er hätte mir eine schlimme Nachricht zu überbringen. Volker ist tot. Und ich sagte, das ist doch Quatsch, Volker kann ja gar nicht tot sein. Es hat lange gedauert, bis diese Nachricht tatsächlich bei mir ankam.

    • Fjonka sagt:

      Das denke ich manchmal jetzt noch: Volker kann ja gar nicht tot sein.
      Es ist inzwischen selten, aber nach wie vor träume ich manchmal vom lebendigen Volker, und das fühlt sich dann im aufwachen so richtig an, daß es eigentlich gar nicht anders sein kann.

  2. Elke sagt:

    Ich find’s auch nachher schöner!
    VG
    Elke

    • Fjonka sagt:

      Was meint Ihr, was ich damals gebangt habe- mit Fenstern kann man furchtbar viel falsch machen! Proportionen können nicht stimmen, die farbgebung kann das ganze Haus entstellen…. Beruhigt war ich erst, als auch ich fand: „Viel schöner mit den Sprossenfenstern!“

  3. Bibo59 sagt:

    Viel schöner mit den Sprossenfenstern!

Platz für Klönschnack ...

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