Haus-Historie: Vor meiner Zeit -III-

Das ist die Fortsetzung von diesem Artikel

Erst durch den „Damals“-Beitrag zum ehrenWORT ist mir richtig aufgefallen, daß ja noch der letzte Teil meiner Villa-Fjonka-Zeitreise fehlt: die Bilder, die ich aus den 80ern vom Vorbesitzer bekommen habe! Damals sah das Haus für meinen Geschmack nicht sehr schön aus: wie geleckt, sehr steril, viel schlimmer noch als im Zeitungsbild der 70er. Das schlimmste aber: die schönen, alten Sprossenfenster wurden durch Tropenholz-Einscheiben-Drehkippfenster ersetzt. Sicher ein Fortschritt, was die Dämmung anging (immerhin waren das schon Thermopane-Fenster, die waren auch noch drin, als ich da einzog). Aber so hat das Haus sein Gesicht verloren, mir tut’s richtig weh, das zu sehen!

Der Blick von hinten zeigt, daß der kleine, gemauerte Schuppen irgendwann zwischen 1957 und jetzt aufgestockt wurde (dazwischen: keine Fotos in meinem Besitz) und ich tippe, daß das sogar nach 1971 passiert war, denn das gruslige Panoramafenster sieht aus wie aus demselben Guß wie die anderen neuen Fenster… Es gibt jetzt auch schon eine Terrasse vor dem Schuppen. Die gibt’s auch jetzt noch, es ist die vom Mieter, der in der vom Vorbesitzer später noch ausgebauten unteren Wohnung lebt. Da, wo auf diesem Bild noch „Schuppen“ ist.

Ansonsten: Rasen und Rosen- hat sich denn GAR NICHTS geändert in der Gartenkultur auf dem Dorf??? *seufz*

Interessant ist – für mich- die gekieste Auffahrt. Als ich einzog, gab’s Matsch mit paar Steinen, zwischenzeitlich hatte ich nochmal Kies auffahren lassen, der aber ebenso in der Versenkung von Jahren des Buchenlaubs, der Birkenblüten und der Lärchennadeln verschwunden ist wie die eingestampften alten Dachziegel nach dem decken. Inzwischen kann ich fast schon die gesamte Auffahrt plus Hof mit dem Rasenmäher „behandeln“…. Und die prächtige Kletterrose gibt’s noch. Jedes Jahr wird sie etwa kniehoch und hat zwischen 2 und 5 Blüten, die arme….  ist wohl schon zu betagt inzwischen.

Ja, lang, lang ists her- man sieht, daß da grad die Zufahrt zum „Neubaugebiet in 2. Reihe“ angelegt wurde. Inzwischen (DAS ging los im Jahr, nach dem ich eingezogen war, also 1995)  ist auch direkt gegenüber alles bebaut. Und das Nachbarhaus hatte damals noch schöne Fenster. Jetzt blicke ich vom Computer aus auf Einscheiben-Tropenholz. Schade!

Ach nein, die 80er waren wirklich keine gute Zeit: Bauten, Musik, Stimmung, Klamotten: alles scheußlich! Wie gut, daß die vorbei sind!!!! *g*

Wer jetzt noch mag, der kann sich angucken, wie das Haus ein neues Dach bekommt.

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Ein Kommentar zu “Haus-Historie: Vor meiner Zeit -III-

  1. Bibo59 sagt:

    Was die 80er angeht, gebe ich Dir total Recht!
    Was Fenster angeht geht es noch schlimmer! Ich hatte damals in meiner ersten Wohnung schöne dicke Doppelfenster aus Holz mit Sprossen. Meine Mutter meinte: Im ganzen Haus müssen die Fenster neu. Ich meinte: Aber bloß nicht in meiner Wohnung! Die sind schön! So ging das wochenlang hin und her und nachdem die beiden unteren Wohnungen neue Fenster bekommen hatten dachte ich, die Sache wäre erledigt und fuhr in Urlaub. Als wir wiederkamen war meine zuvor frisch renovierte Wohnung eine Baustelle und hatte Fenster aus PLASTIK! Danach konnte ich nicht nur neu streichen, sondern es war auch noch kälter und lauter in der Bude. Trotz Thermopane.

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