Neulich, auffe Arbeit (-21-)

„Haben Sie so ein Dings?“

„???“

„So ein Dings zum auffüllen“

„Was denn, bitte?“

Unwirsch: „Ja, haben Sie sowas nun?“

„WAS wollen sie denn auffüllen?

„Na, so eins zum draufdrücken – Seife oder so“

„AH“! Einen Seifenspender! Ja, haben wir – Dort“

*seufz*

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11 Kommentare zu “Neulich, auffe Arbeit (-21-)

  1. humpty sagt:

    Köstlich! Zumindest für die außenstehende Leserin. 🙂
    Ich hoffe, er/sie hat das Dings dann auch gekauft und Du hast ihm/ihr dings Euro berechnet:

    „Das macht dann dings Euro, bitte. Soll ich es Ihnen eindingsen? Oder haben Sie ein Dings dabei?“

    • Fjonka sagt:

      Er hat. (Eins von den Dings gekauft. Nachdem er sich erst drüber beschwert hat, daß die ganze DREI Euro kosten)
      Das mußte er aber auch. Nach DEM Theater… 😉

  2. knotensusi sagt:

    sehr hübsch 🙂 „der dings, der dings…“

  3. Sabienes sagt:

    Es gibt ja irrsinnig viele Dinge auf dieser Welt und auf viele kann man draufdrücken! 😉
    LG
    Sabienes

    • Fjonka sagt:

      Und auch ganz viele auffüllen. Oder auch MIT VIELEN auffüllen, selbst DAS war ja bei dieser Fragestellung unklar…Daher ja auch mein nachfragen… *g*

  4. neckarhex sagt:

    Mein Mitgefühl! Kunden, die Dingse wollen, sind ermüdend. Und so nette Dinge wie Dings 1 und Dings 2 wollen sie ja dann doch nie haben…
    Das „Gedingse“ kann ganz witzig sein, wenn der Gesprächspartner weiß, wovon die Rede ist, aber meistens ist es nur kompliziert. Meine Mutter hat eine witzige Variane drauf: wenn sie eine ihrer Töchter anspricht, erwischt sie nie den richtigen Namen. Guckt einen oft auch nicht an – tortzdem weiß immer genau, wer gemeint ist, und reagiert… egal ob die anderen da sind oder nicht. Wie DAS funktioniert würde mich mal interessieren.

    • DieHenkerin sagt:

      DAS hat meine Oma aber auch drauf, sie hat mich sogar schon mal mit dem Vornamen meines Onkels angesprochen. *lach* Aber auch bei uns weiß jeder, wer gemeint ist – selbst mein Mann, der damit ja nicht aufgewachsen ist. 🙂

      Bei der Familie lässt sich das Gedingse viel besser ertragen als bei fremden Menschen, die dann wohlmöglich noch gestresst und nicht immer freundlich sind.

  5. DieHenkerin sagt:

    Das klingt wie die Gespräche mit meiner Oma: „Hier, Dingens, sach mal schnell!“ 😉

  6. Bibo59 sagt:

    Dings an sich ist nicht schlimm, aber unwirsch werden, wenn DINGS nicht verstanden wird, das ist schlimm. Ich bin lebenslänglich mit einer Dingnutzerin geschlagen und versuche deswegen Dingse zu vermeiden, oder wenigstens eine Umschreibung anzuhängen. Dings im Alltag kostet Nerven. Was genau oder wer genau ist Dings? Hilft gelegentlich, aber nicht immer.

  7. Bea sagt:

    Schöne Grüße aus Berlin und Danke für die kleine Aufheiterung.
    Ich habe zunehmend auch Wortfindungsstörungen, aber noch fällt mir auf, wenn ich dann Dings als Ersatz nehme, nur wie lange noch?

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