Schmacket!

Am Sonntag bekam ich die Anfänge des neuen Paradiesapfelblogs zum gegengucken anempfohlen. Hab ich getan- aber naja, da stand dann schon das erste Rezept, ein Apfelbrot, und das hörte sich sowas von superduper-lecker an, daß ich nicht widerstehen konnte und glieks man Äpfel geraspelt und zum ziehen in den Kühlschrank verfrachtet habe. Mit Zucker. Mit Macobado-Zucker. Mit BITTE????

Wir führen ja einen Haushalt, der eigentlich eher nicht auf Dinge wie „kochen“ oder „backen“ eingestellt ist. Und jetzt also Macobado-Zucker. What the hell is Macobado-Zucker??? Natürlich hätte ich nachfragen können, aber ich bin etwa 267%ig sicher, den nie wieder zu brauchen, also hab ich stinknormalen Zucker genommen, und statt des Roggen-Vollkornmehls gab’s Weizen-Nichtvollkorn. Den Rest hab ich aber ganz wie angegeben gekauft und dann gestern den Ofen angeworfen. Und da kam es dann also rein, das, was mal ein Apfelbrot werden sollte. Nicht, wie gedacht, in der Kastenform- so selten benötigte Sachen wie Backformen sind nämlich in wichtigen Momenten unauffindbar. Wie zB in dem Moment, da man mit teigverklebten Händen dasteht, der Ofen fertig vorgeheizt ist und man feststellt: Alles hab ich zurechtgelegt, aber nicht die Backform. Dann suchen geht und eine Viertelstunde später beschließt, daß das ja auch in der Guglhupfform wunderbar gehen müsste….

A propos „alles zurechtgelegt“: gestern hatte ich noch laaaaaange nach dem Zimtpulver gesucht. Ich war sicher: wir hatten welches. Nachdem ich den Gewürze-Schrank zweimal umgekrempelt hatte, hab ich heute neues gekauft. Und dann, beim EINräumen der Gewürze, als das Apfelbrot im Ofen war- da sehe ich das Zimtpulver dastehen. Ganz vorn sogar, in der ersten Reihe…. Aber das nur so nebenbei.

Hier ist also das im werden begriffene Apfelbrot nach Paradiesapfelrezept (jedenfalls fast) vor dem verschwinden im Ofen.

Ich bin sehr gespannt, wie es da rauskommt und wie es nachher schmeckt …. denn momentan, während ich das hier schreibe, bäckt es grad so vor sich hin.

——–

2 Stunden später:

Ich habe bereits nach 30 Minuten abgedeckt, weil es doch schon recht dunkel war, und nachdem ich mehrfach gepiekst hatte, hab ichs vorsichtshalber auch schon nach 60 Minuten rausgenommen- und das war auch gut so. Hier isses:

Schmeckt sehr lecker, ist aber nix für Gebißträger- man muß schon gut zubeißen können, um ans flauschig-feine Innere zu kommen 😉 Wird wohl am Nicht-Vollkorn liegen, nehm ich an. (Äppelken?? Sachma‘!)

Da wir aber noch herzhaft zubeißen können, wird uns das nicht dran hindern, das leckere Teil ziemlich schnell zu verspeisen!

Beim nächsten Versuch werde ich’s wohl mal bei 150° und 60 Minuten versuchen. Kann sein, dann ists noch nicht durch- sieht man dann. Aber nochmal versuchen werd‘ ichs sicher, denn das SCHMECKT!!!!

Und so kann ich durchaus sagen: heute bin ich…

Kennt Ihr das? Herrliches Buch! Heißt „Heute bin ich“, und mehr Bilder gibt’s, wenn’s mal paßt 😉

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Lecker???.

9 Kommentare zu “Schmacket!

  1. Steffi sagt:

    @äppelken: das Rezept muss ich mir nun auch suchen. klingt lecker!
    @fjoedi ein Rezept, welches Dich zum Backen animiert, muss ja gut sein!

    wie immer amüsant, was es neues in der Villa gibt… 🙂

  2. Ach so: Mascobado-Zucker ist der dunkle unraffinierte (fair gehandelte) Rohrzucker, den ich fast ausschließlich verwende. Den hätte ich dann beim nächsten Besuch schon in meinen Kaffee gepackt. Und Kuchen gebacken damit. Oder Cookies. Aber das weiße Zeugs geht natürlich auch.

    • Fjonka sagt:

      Ach so… aber naja- beim Zimt-suchen habe ich noch weitere 3 (in Worten: DREI!) eßbare Äppelken-Überbleibsel gefunden. (und „weitere“ bedeutet, daß wir in der ersten Woche quasi in Vollpension davon gelebt haben, danach 2 weitere Wochen in Halbpension und ich gerade mal seit wenigen Tagen GEDACHT hatte, nun seien wir wieder auf Vor-Besuchs-Stand, natürlich außer dem Spätzle-Mehl) *gg*
      Wenn ich nun auch noch anfange, auf „irgendwann benutzt das schon der Paradiesapfel“ einzukaufen, dann sieht es bald in unserer Küche aus wie… ähm…. wie… na, jetzt fällt mir kein passendes Bild ein, aber Du weißt schon 😉

  3. Ich bin ja so stolz auf dich! (Und ich hätte dir sagen können, wo der Zimt steht *gg) Das Apfelbrot soll ja ein bisschen durchziehen, dabei wird die Kruste wohl auch weicher. Das mit der Temperatur ist so ’ne Sache. Jeder Ofen ist ein bisschen anders. Meinem Apfelbrot wars mit 160° zu kalt (z.B.) Meiner hat auch weniger Einstellungen als deiner. Und wird offenbar auch nicht so heiß. (Dafür hat er ein Gebläse, das nach dem Backen den Ofen abkühlt, das kann man nicht abstellen, dabei könnte man im Winter die Abwärme so schön nutzen.) Ein erfahrener Kuchenbäcker kennt seinen Ofen und stellt sich darauf ein, eine Fjonka reagiert schnell richtig und rettet sicher. Aber die Info mit der Temperatur ist wichtig, das gibt noch eine Anmerkung zum Rezept.

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