§4: Wat fott is is fott

Und fott is ens zonääks:

das gute Wetter.
Schade!
In den letzten Tagen hat es auch hier ergiebig geregnet, was erstmal überhaupt nicht schlecht ist. Schließlich hatte es drei Wochen lang keinen Tropfen gegeben, der Boden war reichlich trocken. Leider sind auch die Temperaturen nun wieder deutlich unter der 20°-Marke, und- und das ist das blödeste dran: selbst in den Sonnenlöchern zwischen den Wolken ist an rausgehen nicht zu denken! Bei Windstärken von 6-7, in Böen 8-9 ist es im Garten eher gefährlich als angenehm … und jetzt kommt das allerblödeste: es soll erstmal so bleiben. Regenschauer, starker Wind, um 17°.
Tja.

Fott is dann noch:

die gemächliche Zeit auffe Arbeit.
Erstens ist ab jetzt ununterbrochen bis Mitte August irgendeine in Urlaub- und ich bin die letzte. Heißt: mehr Stunden arbeiten und Kolleginnen-Abteilungen mit passen.

So fühl ich mich abends. Und diese beiden hängen in Mohrkirch durch/ ab ;-)

So fühl ich mich abends. Und diese beiden hängen in Mohrkirch durch/ ab 😉

Zweitens ist aber auch sonst Urlaubszeit. Heißt: mehr Touristen, heißt: in den zu arbeitenden Stunden mehr Arbeit.
In den letzten beiden Tagen ist das schon sehr zum tragen gekommen, nach Feierabend war ich einfach nur ko, Füße und Rücken melden sich und sprechen: „Schluß! Setzen! Ruhe jetzt!!“ Wäre schön, dann laue Abende draußen verbringen zu können, aber- s.o.

Un dann han mer noch jet fottjedonn:
Am letzten lauen Tag, an dem ich auch noch frei hatte, gab es nämlich- wie an den beiden Tagen zuvor- höchst merkwürdige Geräusche von hinterm Teich: erst dachte ich, Jemand hackt Holz. Aber nach jedem Schlag-Geräusch kam noch ein längeres Schnarren hinterher- als würde etwas unter Spannung laut, oft und schnell auf etwas anderes draufdopsen. Irgendwann bin ich gucken gegangen- es kam aus unserem Lagerfeuer-Reisighaufen hinterm Teich. Am ersten Tag hab ich mich damit zufrieden gegeben, aber am zweiten, als diese Geräusche viertelstundenweise auftraten, konnte ich mich nicht mehr bezähmen und habe den Haufen abgetragen.
Und?
Im allerletzten 20cm-Häufchen saß- ein Igel! Hab ich also fix wieder ein bißchen was draufgehäuft und bin dann rein und an den Computer: nirgends was von holzhackenden Igeln *g* Ich konnte Hustgeräusche finden, schnaufen, schmatzen… das kenn‘ ich alles, hat aber mit diesen Lauten nix zu tun. Habe also immer noch keine Ahnung, was Herr oder Frau Igel da gemacht haben….

Nun war aber die ganze Lichtung vor dem Teich voll mit Reisig und Bambus! Alles wieder draufhäufen? Näh! Also hab ich den Schredder rausgezogen, den wir vor ein paar Wochen von der Maasbüller Freundin bekommen hatten, weil der über war. Wir wollten eh mal testen, ob der für unsere Zwecke taugt- es ist nicht so einer wie der, den wir mal vom Luc geliehen hatten, sondern ein kleinerer, mit drehenden Messern.

Was soll ich sagen? – Der Stapel ist weggeschreddert. Wat fott is is fott.
Aber das Dingen ist für unsere Zwecke nix!
Es hat oben einen Trichter. Wenn man da was reintut, dann verstopft der in Windeseile weiter unten und ist nur mühsam wieder freizukriegen. Und es hat seitlich einen Einlaß für längere Zweige, der ist oval und an der breitesten Stelle vielleicht 6 oder 7 cm breit. Das heißt, daß man da nur schnurgerade Äste reintun kann, sonst paßt’s nicht. Verzweigungen gehen schon gar nicht. Das ganze war also ausgesprochen mühsam, und ich weiß jetzt schon, daß ich nochmal dieses Teil gar nicht erst auspacke. Stunden hat’s letztlich gedauert, das letzte Drittel hat der Herr gemacht, während ich uns was gekocht habe. Neeeee, wir brauchen was größeres.
Das Teil ist bestimmt super für den Stauden- und Gebüschschnitt des handelsüblich-handtuchgroßen Reihenhausgartens- wenn also hier Jemand mitliest, der einen solchen sein eigen nennt, bitte hier melden!- Wir hätten „für umme“ einen Schredder an Selbstabholer abzugeben (paßt in einen Kombi-Kofferraum), der sowas prima meistert, nicht aber „richtige“ Zweige und Äste in größeren Haufen.

Ja. Wir haben dann noch schön draußen gesessen, gegessen und das erste Lagerfeuer des Jahres gemacht. Und ab dem nächsten Tag war’s das dann auch vorerst gewesen mit dem guten Wetter

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Haus & Hof.

3 Kommentare zu “§4: Wat fott is is fott

  1. Hier isset auch wieder frisch und regnerisch. Nach dem am Donnerstag mit 30° der diesjährige Sommer stattfand kanns wieder nur bergab gehen 😉

  2. Bibo59 sagt:

    Ja, Igel sind laute Nachbarn 😉 aber sie Räumen auch die Schnecken aus dem Garten.
    Ich habe hier noch keinen gesehen, müsste aber einen geben. Der Garten ist sozusagen ein Igelparadies.

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