Fußbodendämmung

Isobert war da.

Es gibt ein paar Möglichkeiten zum Fußbodendämmen für uns:

  1. Wir öffnen (wegen des Grundofenfundaments) den Boden und stellen fest: drunter ist entweder ein Estrich und eine Luftschicht oder aber Naturboden, der richtig trocken ist, und eine Luftschicht. Dann können wir eine umweltfreundliche und relativ günstige Methode nutzen: Zelluloseflocken einblasen lassen
  2. Wir öffnen den Boden und stellen fest, daß der Naturboden feucht ist (was hier bei uns eher wahrscheinlich ist) und die Luftschicht zwischen diesem Boden und dem Holz nicht allzu groß ist. Dann können wir geschäumtes Glas (die umweltfreundlichere Alternative) oder hydrophobisierte Styroporkügelchen (die Umweltsau-Alternative) einblasen lassen. Hydrophobisiert bedeutet, daß die so behandelt sind, daß Feuchtigkeit nicht an ihnen „hochkrabbeln“ kann. Oder Perlite, aber die empfiehlt er nicht so sehr. Sie ist umweltfreundlich, aber erstens recht schwer ( -> setzt sich leichter -> Kältebrücken können entstehen) und zweitens gröber (kommt schwerer in alle Winkel, wenn man, wie bei uns, von einer Ecke aus den ganzen Boden dämmen möchte) und hat drittens den schlechteren Dämmwert.
  3. Wir öffnen den Boden und stellen fest, daß die Luftschicht sehr groß ist. Dann stehen wir vor der Alternative, doch den Boden abzunehmen (was wir eigentlich nicht wollen, weil wir Bange haben, daß zu viele Dielen unseres schönen Pitchpine-Bodens das nicht überstehen) oder weiter mit kalten Füßen zu leben. Wenn wir den Boden hochnehmen, kann man Zelluloseflocken in Plastik einpacken und auf eine irgendwie geartete Plattform drauflegen.

Okay. Das war interessant. Jetzt heißt es also abwarten, bis – wenn – der Boden offen ist, und dann weitersehen. Immerhin geht was, der Herr hatte gemeint, wir bräuchten da gar nicht fragen, weil das mit der in den Luftzwischenräumen (bei egal-was-eingeblasen-werdendem) aufsteigenden Feuchte eh verhindern würde, daß da was ginge. Aber ich wollte zumindest mal nachfragen.

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11 Kommentare zu “Fußbodendämmung

  1. Steffi sagt:

    Ist Isobert ein echter Name, oder ist das sowas wie Fliesenfritz?

  2. Spannendes Projekt, obwohl sich Boden öffnen nicht so angenehm für mich anhört.

    • Fjonka sagt:

      Ach, angenehm nicht- aber spannend allemal und schlimm auch nicht bei einem Holzfußboden.

      • Bibo59 sagt:

        Wer weiß was da wieder bei rauskommt. Schatz oder Leiche?
        Immerhin gab es schon ein Gespenst und sonstige Wandmalereien im Haus. Aber ist das nicht unterkellert?

        • Fjonka sagt:

          *gg*- ja, das ist einer der letzten unerforschten Räume dieses hauses…. und ja, es IST unterkellert, aber nicht DIESES Zimmer. Das habe ich auch erst kapiert, nachdem es mir ein Mann „vom Fach“ anhand des (sehr rudimentären) Plans und einer Begehung mehrere Jahre nach meinem Einzug erklärt hatte …

  3. Bea sagt:

    Wann wird denn der Boden offen sein? Erst, wenn das Fundament für den neuen Ofen gegossen wird oder schon vorher? Ich drücke die Daumen, dass es unter den Dielen günstig für eine Dämmung ohne Rausreißen der Dielen aussieht.

    • Fjonka sagt:

      Das werden wir dann zeitlich abstimmen, so daß erst der Isobert gucken und evtl was tun kann und dann der Grundofenbauer beginnen kann. Im Sommer, übrigens. Wenn man besser ausweichen kann. 😉

  4. Neckarhex sagt:

    Dann drück ich mal fest die Daumen, daß sich da was für euch machen läßt.

  5. Bibo59 sagt:

    Weiah! Das wird ja ne Großbaustelle!

Platz für Klönschnack ...

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