Winter in Teneriffa – erste Wandertour

Unsere erste richtige Wandertour haben wir an Tag 3 gestartet. Wir wollten uns die Umgebung ansehen, und es gibt eine Rundwanderung rund um den Roque Imoque, Schwierigkeitsgrad „mittel“, angekündigt mit etwa viereinhalb Stunden, abkürzbar auf dreeinhalb, wenn man gleich rund geht und nicht noch einen Abstecher in die weiter unten im Tal liegende Stadt Arona macht.

Also los, bewaffnet mit je einer Halbliterbuddel Wasser, Wanderschuhen, Fotoapparat, Broten und Bananen vom Frühstück. (Ach, überhaupt, das Frühstück!!! Selbstgebackenes Sauerteigbrot, selbstgemachte Marmeladen, Honig aus der Gegend, Müsli, Cornflakes, so ’ne Art cremiger Quark, Obst – Bananen, Papaya, Mandarinen – immer mal was anderes – , frisch gepreßter Orangensaft – wir haben mal eben verheimlicht, daß der Herr F. den nicht verträgt, so hatte ich jeden Morgen ZWEI Gläser *gg*- sowie eine Wurst- und Käseplatte mit uns unbekannten Sorten. Wenn Carmen dann fragen kam, ob noch Jemand Rührei oder Spiegelei mit Speck wolle, haben wir meist verneint….)

Na, wo war ich? Los! …

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Leider ist das dann auch unsere letzte Bergwanderung gewesen, denn mein Knie, das ich mir blöderweise drei Tage vorm Urlaub verknackst hatte, hat ziemlich protestiert- und irgendwann dann auch das zweite, das deshalb mehr Last zu tragen hatte… tjä. Wie war das mit dem alt fühlen????

Abends war ich zwar ko, aber nicht eigentlich erschöpft- ein wenig Kondition ist also doch noch da *g* aber als ich nachts zur Toilette musste, hat’s mich fast von den Beinen gehauen! Erst am 3. Tag „danach“ konnte ich auch direkt nach Sitz-Pausen wieder schmerzfrei laufen…. bin halt ein Flachlandtiroler! Der Herr F. hat eben mal NICHTS gemerkt … dafür hat er auf dem Rückweg zwanzig Minuten vor Schluß kurz schlappgemacht: überhitzt und Luftnot, da mussten doch tatsächlich mein Rest Wasser und ein wenig Pause im Schatten helfen … er hat aber auch die ganze Zeit den Rucksack geschleppt: Wasser, GPS, Hosenbeine (bzw seine Jeans, er hat keine „Abreißhose“) Bananen, Brote, Handy, Bücher, Sonnencreme – das wurde zwar etwas leichter mit der Zeit, aber schwer war’s nach wie vor, und wegen meines Knies und weil der Herr ein Held ist, musste ich nicht tragen.

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9 Kommentare zu “Winter in Teneriffa – erste Wandertour

  1. Komma sagt:

    Wege bei denen dir manchmal schwummrig wird. Ich liebe sie und irgendwie gewöhne ich mich immer schnell daran. Ich stelle auch fest. Teneriffa hat doch eine leicht andere Optik als Mallorca.

  2. Treibgut sagt:

    Der Berg, die Kakteen und die aufgegebenen Fincas könnten mir wohl auch gefallen. Ich war noch nie auf dieser Inselgruppe, aber ich kann’s vielleicht noch schaffen.

    • Fjonka sagt:

      Ja, denn man tau *gg*
      Und Dir gefallen bestimmt auch die SE VENDE- Häuser („zu verkaufen“) in den Städten, die auch zT schon halbe oder Dreiviertelruinen sind – wenn ich mich in Deinem Blog so umgucke, müsstest Du da Sinn für haben 😉 (Kommen noch in den städtischeren Beiträgen bald)

    • Bibo59 sagt:

      Auf allen Kanareninseln ist gut wandern. Es gibt nicht nur aufgelassene Fincas sondern auch Vulkane in allen Stadien der Erosion, sowie eine einzigartige, endemische Pflanzen- und Tierwelt. Dafür kann es aber auch mal steil werden.

  3. Bibo59 sagt:

    Ach so eine phantastische Landschaft. Da möchte ich auch gern mal wieder wandern gehen. Trotz Knie und ohne Helden der trägt.

  4. Traumhafte Bilder! 🙂 Und: DU hast’s gut! (Nicht tragen müssen).

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