Ver- webt

Nicht alle Webspinnen sind Fleischfresser

las ich neulich. Und fragte mich, was das www, das web, mit Spinnen und ihren Eßgewohnheiten zu tun hat.
Nochmal gelesen. Nochmal – und dann – klack!!!! Nicht web, Weeeeeeb, Weeeebspinnen…

  • Ein Freund, einer der wenigen mit Smartphone, erzählte letztens, wie er erstmals versucht hat, in einer Zeitschrift ein Bild größer zu ziehen
  • Ich will nach wie vor immer wieder auf den Pager drücken, wenn ich mein Buch suche
  • Gestern auffe Arbeit. Teenie zur Mutter: „Guck mal, ein automatisches Aufladegerät! Mutter zu Teenie: „Was soll DAS denn sein?“ Teenie zur Mutter: „Ich weiß nicht, ein automatisches Ladegerät halt“. Ich, von der Seite: „Ähm, das ist ein AUTO-Aufladegerät, ein Ladegerät, das man im Auto anschließen kann …“ Beide „Achso“, Mutter zu Teenie: „Und ich hatte schon gedacht, was das wohl sein soll?“
  • Der Herr hat schon ein paar Mal auf den Hausschlüssel gedrückt, wenn er auf die Tür zu ging – warum soll am Haus nicht gehen, was am Auto so schön funktioniert??

Schöne neue Welt…..

P.S.: ich weiß genau, daß es noch einige Verleser mehr gab, in Richtung „ich bin schon so dran gewöhnt, daß alles englisch ausgesprochen wird“  Überlege schon seit Tagen, aber ich komm und komm und komm nicht drauf. Zuhülf!! (Es wird mir doch nicht als einziger so gehen!?)

P.P.S: andersrum gehts aber auch: US3 heißt eine Band, die ich seit Jahren kenne und mag. US. Wie USA ohne A. Hab ich jedenfalls immer gesagt. Pustekuchen! Die schreiben sich zwar auf jedem Cover in Großbuchstaben, heißen angeblich aber „Wir drei“ – Us 3

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15 Kommentare zu “Ver- webt

  1. Fjonka sagt:

    Noch was zum Thema Technik, eben geschehen:
    Jd. ist nicht telefonisch erreichbar, weil er offenbar eine neue Nr. hat. Die Richtigkeit des eingetippsten ist überprüft, falsch aufgeschrieben ists auch nicht, denn diselbe Nr. steht in mehreren Verzeichnissen und wurde schon angewählt, früher, mit Erfolg. Aber jetzt: „Diese Nummer ist nicht vergeben“- Ansage. Aufregung. Da hat Muddern eine neue Idee:
    „ich versuchs mal von meinem Handy aus, vielleicht gehts damit ja“
    🙂

  2. Steffi sagt:

    grrr. ich hab nun ein Diensthandy… mit KNÖPFEN… das kann ich quasi garnicht mehr 😉

  3. Neckarhex sagt:

    Seit ganz kurzem brauch ich meine „Nähbrille“ auch, um zu zeichnen, sonst krieg ich das nicht mehr scharf genug hin… und habe beim Kindle meine Schriften eins größer gestellt. Wir sind ja auch immer eher spät dran mit der Technik, aber meinen E-Reader möchte ich wirlich nicht mehr missen. Und ertappem ich gelegentlich dabei, wie ich auf gedrucktem Text herumtippe um die Schrift zu vergrößern, eine Notiz zu schreiben oder ein Wort nachzuschlagen…

  4. Äppelken sagt:

    Ich erinnere mich daran, dass ich mit meine besten Freundin in der 9. Klasse Foto-AG Bilder gemacht habe. So ganz analog. Und im Hintergrund lief höllisch laut Nina Hagen. Und die Freundin meinte irgendwann „Verdammt, wir müssen alle Bilder nochmal machen, da ist ja Nina Hagen drauf, das können wir nicht bringen.“ Bis uns dann eingefallen ist, das die Technik, die so was möglich machen könnte völlig undenkbar ist. Mittlerweile nicht mehr. Umgekehrt gehts also auch.

    • Neckarhex sagt:

      Das ist gut! (Nina Hagen höllisch laut auch, zumindest damals. Heute nur noch selten und deutlich leiser. *g*)

  5. *g*, wir sind schon ganz schön technikverseucht, gell? Gute Beispiele 🙂

    Mein Lebensgefährte hat sich letztes Jahr ein iPad zu Weihnachten gewünscht, weil er schlecht sieht, aber auch mal schöne Photos machen will (geht um die Displaygröße).

    Nun hat er aber null Ahnung von Computern, also blieb die ganze Einrichterei an meiner einer hängen, die auch wenig Ahnung von Macs hat. Gut, nach zwei Tagen geschafft.

    Resultat: in den nächsten Tagen immer wieder versucht, auf meinem Macbook, das *keinen* Touchscreen hat, mit den Fingern hinzudappen und zu wischen 😉 Bin mir soo blöd vorgekommen…

  6. Bibo59 sagt:

    und ich erinnere mich an eine Fernsehsendung (damals, als ich noch nen Fernseher hatte) da haben sie Kindern so vorsintflutliche Teile gezeigt wie Diaprojektor, Plattenspieler, Walkman und raten lassen, was das wohl ist.

  7. Bibo59 sagt:

    Ich lese gerade einen vorsintflutlichen Krimi aus 1991 (?), in dem es noch keine Handys gibt. Einfach das Telefonkabel duchschneiden und niemand mehr erreichbar.

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