Peng

Gestern abend auf dem Heimweg von der Arbeit ist mir eine Linksabbiegerin von der anderen Fahrtrichrtung voll ins (geradeausfahrende) Auto geknallt.

Zwei kaputte Autos, Polizei, Krankenwagen.

Niemand schwer verletzt, soweit es äußerlich sichtbar war. (Die andere Fahrerin hatte Schürfwunden an der Hand, aber auch nichts schlimmes, ihr Kind nichts sichtbares. Die beiden haben sie aber ins Krankenhaus mitgenommen, vorsorglich) Ich werde aber gleich trotzdem zum Doc fahren, als der Schock später am Abend nachließ, begann der Schmerz im Nacken, schätze, ein Schleudertrauma.

Ich bin definitiv nicht schuld. Aber was eine gequirlte Sch***

Abgeholt hat mich mein Ex-Chef vonne Tanke (der macht Abschleppdienst), und was soll ich sagen? Sehr, sehr nett und auch hilfreich, und einen Ersatzwagen hab ich ohne Schreibkram (kommt dann heute) einfach mitgekriegt. Auch sonst: es waren gleich Leute da, die helfen wollten, Zeugen, auch welche, die bis zum Schluß blieben und sich ums Kind kümmerten, das war schon toll.

Ich allerdings hatte in der Nacht zu arbeiten. Wieder so ein Hinweis: so zerbrechlich das ganze Konstrukt, in dem man so vor sich hinlebt. Und wieder ganz klar: Es reicht ja, daß es so ist; ich will das nicht so bewußt oben haben, das verursacht bloß ständige Unsicherheit und Angst.

Ob mein Auto noch reparabel ist, ist noch unklar. Ich muß jetzt los: Arzt, Abschlepper, Anwalt.

 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Sonst so.

16 Kommentare zu “Peng

  1. tyrgar sagt:

    ach herrje, was lese ich da! Wie gut, daß es – zumindest körperlich – glimpflich abgelaufen ist. Gute Besserung, nein, vollständige Genesung für Körper und Seele wünsche ich Dir!

  2. Steffi sagt:

    ich knuddel dich auch mal mit. Gute Besserung und auch sonst…

  3. Bibo59 sagt:

    Aua! Wünsche dem Nacken gute Besserung. Wirklich Glück, dass es nicht größere Personenschäden gab, wenn man nach der Beschreibung deines Autos geht.

  4. ladypark sagt:

    Das ist wahrlich ein schlimmes Erlebnis. Ich drücke dir die Daumen, dass du Unsicherheit und Angst bald wieder einigermaßen los wirst. Und dass es dir auch gesundheitlich schnell besser gehen wird.

    Bin wirklich froh, dass es alles in allem glimpflich ausgegangen ist. Aber so ein Erlebnis hinterlässt zwangsläufig Spuren.

    Ich hatte in meinem Leben bislang nur wenige und auch eher glimpfliche Unfälle, aber an jeden einzelnen erinnere ich mich haargenau, wenn ich an der betreffenden Stelle vorbeikomme als wäre es gestern gewesen. Sowas sitzt ganz, ganz tief.

    Aber zum Glück sind es irgendwann nur Momente des Erinnerns und kein Dauerzustand. Das wird bei dir hoffentlich auch bald wieder so sein.

  5. tikerscherk sagt:

    Oje! Alles Gute Dir! Drücke die Dauemn für deinen Nacken und hoffe, dass du den Schreck bald abschuetteln kannst!

  6. Äppelken sagt:

    Oje! Da guckt man mal zwei Tage nicht und schon…Sei mal ganz vorsichtig geknuddelt!

  7. Neckarhex sagt:

    Oh, was für ein schiet, das kann ja wirklich niemand brauchen! *fest umarm* Gut immerhin, daß es nichts Schlimmeres war, denn das was ist reicht völlig. Ich kenne diese Gedanken und Gefühle ja auch nur zu gut, wenn auch anders „getriggert“.

    „obwohl ich mich für so lebensglück-tüchtig gar nicht halte …“
    Ich denke das eigentlich auch immer, und dann kommt es immer wieder vor daß mir Leute, die ich wiederum für mitten im Leben stehend ohne meine Ängste und Nöte halte sagen wie sehr sie mich dafür bewundern, wie intensiv ich Dinge er-lebe.Aha? Aber es mag insofern wirklcih stimmen als mich die Zeit und Erfahrung gelehrt hat, mich Dingen die ich gerne tue hinzugeben und sie zu genießen, und mich an den ganz kleinen Dingen zu freuen wie daran, daß aktuell meine leckere Zitronenminze so richtig üppig aufgeht.
    PurpurBête kann ich ansonsten nur aus ganzem Herzen zustimmen.

    • Fjonka sagt:

      Ja, Eigenbild und Fremdbild… nicht immer übereinstimmend, und doch tut’s mir gut, wenn ich sowas über mich lese – ich kann dann meine mir gegenüber prinzipiell eher ungnädigen Beurteilungen nochmal auf den Prüfstand stellen, sozusagen. Das machst Du ja dann offenbar auch- mit durchaus positivem Ergebnis…

  8. PurpurBête sagt:

    Ach, Du Liebe! Ja, das Leben ist zerbrechlich, aber du tust sehr viel dafür, ihm jeden Tag zu zeigen, dass du es liebst 🙂
    Du nutzt deine Chance aufs Glück mehr als viele Menschen die ich kenne (mich wohl eingeschlossen). Das ist schön, bleib so. Die „Bruchgefahr“ tritt sicher über kurz oder lang in den Hintergrund.

    • Fjonka sagt:

      Danke Dir, das liest sich wirklich schön (obwohl ich mich für so lebensglück-tüchtig gar nicht halte …)
      Der Doc meint, ein, zwei Tage wird’s noch schlechter, dann allmählich besser – und erfahrungsgemäß vergißt/ verdrängt der Mensch ja schnell … ich hoffe, daß ich in absehbarer Zeit nicht NOCH mehr Hinweise bekomme, ich habs ja durchaus verstanden…. *seufz*

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