Ein Buch.

Akif Pirinçci, Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer. Manuscriptum, 2014.

Inhaltsangabe

Das Buch hat 276 Seiten, auf denen Wörter stehen.

Urteil

Nicht sehr lesenswert.

Dies ist das Zitat eines Blogeintrages von Ephemera, den ich leider nicht rebloggen konnte.

Ich habe das in der letzten Woche viel diskutierte Interview im ZDF gesehen und Zitate aus dem Buch gelesen, und beides hat mich angewidert. Das ganze Buch muß ich mir nicht geben.
Insofern: dankeschön, besser kann man sowas nicht rezensieren ;-|

Erst durch diese Geschichte habe ich erfahren, daß der Manufactum-Gründer (dem manufactum inzwischen nicht mehr gehört) in seinem Manuscriptum-Verlag solche Machwerke herausgibt, und ich muß sagen, daß ich den letzte Woche ins Haus geflattertenplumpsten Manufactum-Katalog mit weniger Freude betrachte als sonst.

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8 Kommentare zu “Ein Buch.

  1. Steffi sagt:

    …und trotzdem: ist es nicht auch nur ein Symptom?
    Und nun das Dilemma: wir beschäftigen uns mit dem Inhalt eines Buches, welches wir sonst wahrscheinlich völligst ignoriert hätten. Schlechte Werbung ist eben auch Werbung…

    Ich mochte die Akif Pirinçci Bücher nie, dafür aber den Manufactum Katalog…

    Aber die zitierte Rezension gefällt mir gut. „Das Buch hat 276 Seiten, auf denen Wörter stehen“. Bei einem Erfahrungsbericht bei Ciao hätte das zwar ein „nicht hilfreich“ gegeben, aber das

    • Steffi sagt:

      muss nicht wirklich was bedeuten, da es bei den Ciao Berichten nach meiner Erfahrung eher um Nebensächlichkeiten, als um den Kern geht.

      • Fjonka sagt:

        Ja, das Dilemma ist da- ich habe tatsächlich aus ebendiesem Grunde überlegt, ob ich überhaupt was drüber schreiben mag… ebendeshalb fand ich diese Rezension so klasse, sie zeigt deutlich die Meinung des Autors, – und eben auch die, daß es sich weiters eben nicht lohnt, sich damit zu befassen. Besser als jedes empörte Gezeter (das von mir selbst gekommen wäre)

  2. Äppelken sagt:

    Moin! In der Zeit war ein Artikel, in dem sich manufactum nachdrücklich von dieser Buchreihe, vom ehemaligen Gründer jedoch nicht vom gesamten Verlagsprogramm distanziert (Garten- und Weinbücher und eben zum ihren Waren passende Fachbücher wollen sie weiterhin anbieten.) http://www.zeit.de/kultur/literatur/2014-04/manufactum-akif-pirincci-verlag-manuscriptum-distanzierung
    Ich kann mich schwach daran erinnern, dass ich die Kätzchen-Bücher von besagtem Autor beim zweiten Buch nicht mehr lesen mochte, weil sie mir so begeistert faschistisch vorkamen.

    • Fjonka sagt:

      Danke, interessanter Link!
      Was ich übrigens schon länger überlegt habe: warum es wohl so manchen „hohen“ Grünen später so arg nach rechts zieht. Ist ja nicht der einzige, der Herr Hoof

      • humpty sagt:

        Genau die Frage habe ich mir in der Vergangenheit auch öfters gestellt…Kann ja wohl nicht nur am Älterwerden liegen, dass so manche Grüne plötzlich erzkonservativ oder schlimmer daherkommen…

        • Fjonka sagt:

          neee, obwohl zwischen 50 und 65 im allgemeinen die konservativste Lebenszeit zu sein scheint, kann’s das allein ja wohl nicht sein!

        • Äppelken sagt:

          Nee, sowas liegt an was ganz anderem. Mir hat mal ein ganz kleiner Regionalpolitiker erzählt, er würde auch zur FDP gehen, wenn er sich dadurch Chancen auf eine steile Karriere als Berufspolitiker ausrechnen könnte. Dann schau dir mal an, wieviele SPD-Politiker ihre eigentliche Klientel, die Arbeiter mehr oder weniger offen verachten. Das soll nicht heißen, das sich alle Politiker so verhalten, aber das ist sicher kein Einzelfall. Dazu kommt, dass viele in der Politik wirkenden sich jung für eine Partei entscheiden, die sich vielleicht im Alter nicht mehr wählen würden. Ein Umstieg ist aber gerade da eher schwer und könnte ebenfalls die Karriere gefährden. Letztendlich ist auch die (Berufs-)Politik eine Arbeit und man muss sich entscheiden, ob man einen sicheren Job haben will, oder sich von der Philosophie des Arbeitgebers, der Partei, distanzieren möchte.
          Ein Buchtipp dazu: http://www.roger-willemsen.de/bibliographie/das-hohe-haus/
          Habs erst angefangen, ist aber sehr vielversprechend.

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