FRÜHling

Schlehe blüht

Schlehe blüht

Dies‘ Jahr wirklich!

Während im letzten, zugegebenermaßen extrem späten Frühling, in diesen Tagen gerade mal die Hasel blühte und erste Weiden begannen, ihre Kätzchen zu zeigen, ist in diesem Jahr alles anders:

während die Schlehe in Vollblüte steht, blüht schon die Wildkirsche auf (die sonst danach kommt), und der Raps steht auch schon bereit- erste Blüten sind schon offen, und daß er noch nicht „richtig“ blüht, das liegt nur an den kalten Tagen in der letzten Woche. Raps! Sonst, selbst die frühen Züchtungen, erst ab gaaaanz Ende April!

Wildkirsche auch

Wildkirsche auch

Die Osterglocken werden zu Ostern wohl diesmal nicht mehr zu sehen sein (im letzten Jahr: noch nicht)

Die Biens freuen sich, daß es endlich – seit Mittwoch – windstill ist und fliegen wie die Weltmeisterinnen, und auch sonst blüht, was Wurzeln hat 😉

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quietschorange, mattgelb, grau, hellgelb…. Pollenfarben, jetzt.

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ordentlich was los da! 🙂

Der Herr spottet- aber ich fühle mich bei diesem Anblick meinem Traum vom Buschwindröschenteppich schon sehr nahe!

Der Herr spottet- aber ich fühle mich bei diesem Anblick meinem Traum vom Buschwindröschenteppich schon sehr nahe!

Auch unser Gehölz schießt ordentlich, es gibt bei allen Sträuchern schon Triebe zu besichtigen. Mit anderen Worten: alles jut. Und ich habe noch über Ostern frei und kann ab Dienstag wieder arbeiten. Auch jut.

 

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7 Kommentare zu “FRÜHling

  1. Steffi sagt:

    gelb ist relativ, vielleicht kann man das graubraungelborangedingens als dunkelgelb (ähnlich dunkelweiß) bezeichnen?

    Schön dass es blüht und duftet. Bei uns ist der Raps schon voll am Gange und die Kirschblüte klingt schon wieder ab, zwar ist es heute eher kalt, aber die Sonne scheint immer wieder durch die Wolken…

    Ist Dein Schleudertrauma jetzt ausgestanden?
    Frohe Ostern

  2. Frau Tonari sagt:

    Ich finde, der April macht in diesem Jahr seinem Namen alle Ehre.
    Mal Sonne, dann Regen, mal warm, dann ziemlich frisch.
    Frohe Ostern wünsch ich Dir und den Bienen.

    • Fjonka sagt:

      Jepp, stimmt. Was ich da schrieb, gilt für heute auch wieder nicht: kalter Wind bei 10° und Wolken mit Niesel ist aktuell… morgen sind sonnige 15° angesagt.
      Aprilwetter! 🙂
      Auch frohe Ostern!!

  3. ladypark sagt:

    Hast du mir nicht gestern Abend erklärt, dass Bienen NICHT gestreift sind, sondern einen braunen Pelz haben? Und was krabbelt da nun auf Bild Nr. 3 herum? Das sind doch keine Wespen oder?
    Verwirrte Grüße.

    • Fjonka sagt:

      Ja – Streifen und Streifen: Wespe: kahl, gelb-schwarz gestreift. Bienchen: Bepelzt (zumindest vorn) und je nach Rasse mit zugegeben leichten braun-dunkelbraunen Filzbinden, manchmal am oberen Teil sogar etwas ins rötliche spielend – aber definitiv nicht gelb-schwarz. Und wir haben ja die „Landbiene“, die ist, weil bei uns die Rasse Buckfast anscheinend relativ stark vertreten ist, deutlich gestreifter als die Carnica, die es fast überall und nur noch gibt, und die so graubraun ist, daß man diese Streifen fast gar nicht sieht – sorry for the mess….
      Wespe: http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AWespe_Nahaufnahme.jpg
      Biene: http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AApis_mellifera_Western_honey_bee.jpg
      Aber hast schon recht,

    • nebelkranich sagt:

      Die meisten Bienen haben einen braunen Körper, die „Streifen“ sind Filzbinden, also die Behaarung zwischen den Körpersegmenten. Bei der ursprünglich hier heimischen sog. Dunklen Biene ist diese sehr sparsam und auch dunkel http://www.nordbiene.de/images/stories/dunkle-biene-20-03-2011-1.jpg . Die Dunkle Biene ist aber (abgesehen von ein paar Importen) in D ausgestorben. Die zu NS-Zeiten stark geförderte, heute fast ausschließlich verbreitete Art, die Carnica, hat gut sichtbare graue Filzbinden. Einige unserer Bienen haben zusätzlich noch das erste Körpersegment in einem gelb-orange-Ton, weil da noch die (fast ganz gelbe) sizilianische Biene eingekreuzt ist. Die sizilianische wurde nämlich mal von einem (englischen?) Mönch eingeführt und zur Zucht verwendet. Diese sog. „Buckfast“ ist bei vielen Imkern wegen der Sanftmut beliebt und verbreitet fleißig diesen gelben Rand. Bei Wespen dagegen sind die Körpersegmente selbst in starkem Kontrast in schwarz und gelb gefärbt, Filzbinden gibt es nicht. So, jetzt hast du mehr erfahren, als du jemals wissen wolltest 😉

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