Na stillen Freedag kümmt ook Ostern

Heute bekam ich ein Päckchen. Daß ich neue Gläschen für Honig bekommen würde, das war angekündigt – aber jetzt guckt mal!!!!

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🙂

Und außerdem waren auch noch zwei Bücher dabei, die passten „wie Deckel auf Pott“, nämlich eines über Bienen und eines mit plattdüütschen Sprichwörtern und ihren Erklärungen. Und das, das oben als Titel steht, das paßt gleich doppelt – einmal wegen der Osterüberraschung, und einmal wegen seiner Bedeutung, daß nämlich nach etwas traurigem gewiß immer auch etwas gutes nachkommt. („Nach Karfreitag kommt auch Ostern“)

Das traurige war gestern (und ich habe heut nacht nicht so recht gut geschlafen deshalb): unsere Roten sind geradezu verseucht mit Varroen! 65 (!!!!) habe ich gestern nach 2 Tagen Gemüllschublade einlegen gezählt, das sind um die zehnmal so viele als in dieser Jahreszeit unbedenklich wären! Gestern haben wir erstmal gedacht: kannste nix machen außer weiter Drohnenbrut zu schneiden, um diese Jahreszeit. Aber inzwischen bin ich anderer Meinung. Dazu dann später etwas, wenn sich geklärt hat, was tun.

Ersteinmal aber freue ich mich jetzt über diese gelungene Überraschung von Dagobert1

(Geschrieben am 23.4.)

 

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12 Kommentare zu “Na stillen Freedag kümmt ook Ostern

  1. Steffi sagt:

    ach wie hübsch. Und ich würd auch erst alles andere probieren, bevor ich das ganze Volk kille. Ich drücke die Daumen!

  2. a sagt:

    Was auch immer Ihr tun werdet… Viel Glück!!! Wir drücken Euch die Daumen!

  3. Äppleken sagt:

    Oje, dann mal viel Glück mit den Biens. Hier steh auch schon seit Wochen ein Päckchen mit Pullis (für nächsten Winter dann) und Gläsern und Zeitschriften für Tyrgars Wartezimmer und ich kriegs einfach nicht zum geflügelten Götterboten getragen. Aber seit gestern ist mein Rad in Reparatur, kann sich also nur um Tage handeln….

  4. Jörg aus B. an der S. sagt:

    Na, wenn ihr keinen Honig wollt (oder der dem sie gehören) könnt ihr sofort A-Säure einsetzen (warm genug sollte es sein).

    • Fjonka sagt:

      Bei uns leider nicht- aber bei einem solchen Befall wäre auch das noch zu wenig, wir werden wohl am Wochenende eine komplette Brutentnahme starten, paar Tage danach MS-Behandlung der Bienen, und dann können sie neu starten- inzwischen haben wir mit einer der beiden, die wir noch fragen wollten, schon gesprochen, sie meint auch, das sei das Mittel der Wahl.

      • Jörg aus B. an der S. sagt:

        Ist aber aufwändig und ihr braucht einen zweiten Platz außerhalb des Flugkreises für die „Brutsammler“ (=die entnommenen Brutwaben außer der einen, die verbleibt)

  5. Bibo59 sagt:

    Die Roten sind eins der Gastvölker? Ich blicke nicht mehr durch. Stecken die jetzt die anderen an?

    • Fjonka sagt:

      Richtig, eins der neuen. Ja, das kann durchaus passieren, daß die andere anstecken, Drohnen gehen durch alle Völker (kilometerweit), Bienen treffen sich im Raps, Arbeiterinnen verfliegen sich und werden, wenn der Honigmagen voll ist, beim anderen Volk eingelassen….. tjä. Und die varroen sind Krankheitsüberträger, das auch noch… also, wir müssen und werden bald was tun, sind aber noch in der Rat-einhol-Phase, wenns drum geht, was genau und wie.

      • Bibo59 sagt:

        Ganz ehrlich! Ich würde, praxisorientiert, das Volk vernichten, den Bau ausräuchern, ein anderes Volk schwärmen lassen und dem Jungimker ein neues, varroenfreies Völkchen präsentieren.

        • Fjonka sagt:

          Nö, das ist dann doch zu schnell. Es gibt da schon Möglichkeiten jenseits des tötens, und die wollen wir auch ausschöpfen. Wart’s ab, ein Bericht wird folgen.

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