Marotte

Erst als Felis Major von ihrer Gewohnheit, aus Gewohnheit immer dieselben Kleidungsstücke anzuziehen, berichtete, ist mir eine meiner Gewohnheiten mal wieder so richtig aufgefallen:

meine Kleidung wird immer nach der Wäsche unten in einen Stapel einsortiert. T-shirts, Unterwäsche, Hosen – alles. Und wenn ich was frisches raushole, nehme ich’s immer von oben ab. (Strümpfe in der Schublade:  rechts einsortiert, links weggenommen)
Einzige Ausnahme: Strick- oder Sweatjacken, weil die farblich zum T-shirt passen sollen.

Ist das jetzt noch Gewohnheit oder schon Marotte????

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30 Kommentare zu “Marotte

  1. ladypark sagt:

    Was mir nicht aus dem Kopf will: wenn alles gleichmäßig aufgetragen wird, dann ist ja auch alles zur gleichen Zeit auf. Dann musst du alles auf einmal neu kaufen. Das ist doch irgendwie blöd, oder? Für mich macht das einfach keinen Sinn.

    • Fjonka sagt:

      *lol* – ein hübscher Gedanke!!
      Gleichzeitig aufgetragene Sachen kommen immer dann, wenn es, wie momentan, jahrelang keine einzige Farbe gibt, die ich leiden mag.
      Inzwischen bin ich dazu übergegangen, daß ich, wenn ich dann mal so ein richtig gutes Teil finde, gleich mehrere davon kaufe, denn Du kannst Dir ja unschwer denken, daß shoppen nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört *g*
      Naja, außerdem gibt es ja auch noch Qualitätsunterschiede bei den Sachen, die ich kaufe. Halten ja nicht alle gleich lange!
      Ich habe übrigens schonmal Jahre gehabt, in denen ich gerade mal zwei Unterhemden gekauft habe…. weiß ich, weil ich ja Haushaltsbuch führe…

  2. Steffi sagt:

    Unternehmensberater sagen dazu FiFo (First in First out) und nehmen für diese Idee viel Geld 😉
    Ich nutze das System in erster Linie für Lebensmittel. Für Klamotten-FiFo bin ich zu unorganisiert…

    • Steffi sagt:

      och erst sehe ich den Kommentar nicht und schreib nochmal und dann doch doppelt *kopfkratz*
      .

    • Fjonka sagt:

      Bei Lebensmitteln klappt’s bei mir nicht so … letztens hab ich zu meiner Überraschung eine Hühnerbouillon gefunden. Sowas würde ich jetzt gar nicht mehr kaufen, aber beim Durchfall tat’s gut. Und erst tags drauf sah ich das MHD: Ende 2007!
      *flööt*
      Dabei meine ich doch, ich ginge mindestens alle 2 Jahre mal durch die haltbaren Vorräte, um die MHD-mäßig nicht mehr haltbaren dann zeitnah zu verbrauchen…. bloß: wie oft braucht frau Hühnerbouillon?

      • Neckarhex sagt:

        Siehste, ich hab für sowas idR 1-2 Hühnerschenkel vom Markt eingefroren. Ich brauche die Bouillon wenn dann zwar fürs Katzenvolk, und dafür können sie sogar deutlich länger eingefroren bleiben als für den humanen Verzehr. In Vor-Veggie-Zeiten habe ich die Keulen dann notfalls selbst verbraucht, bzw. Hühnerbouillon gekocht, eingfroren und das Fleisch anderweitig verarbeitet, heute gibt es dann halt eben „nur“ Katzenfutter. 😉

  3. Felis sagt:

    Die Idee ist ja nicht schlecht, aber mir würde sie die Laune verhageln. Abtragen ist bei einem eingeschworenen Second Hand Käufer nicht so das Thema, aber ich muß anziehen, worauf ich Lust habe. Etwas tragen, nur weil es gerade ‚oben‘ ist, geht für mich gar nicht.

    • Neckarhex sagt:

      Das ist ja auch kein zwingendes Muß. ;o) Ich käme gar nicht auf die Idee, etwas anzuziehen worauf ich keine Lust habe, und auf meinem T-Shirt-Stapel sind nur die zu finden die ich tragen mag.

    • ladypark sagt:

      Meine Kriterien für Kleiderwahl sehen auch gravierend anders aus:
      Worauf habe ich heute Lust?
      Was passt zum aktuellen Wetter?
      Was habe ich heute vor (Arbeit, Freizeit, Gartenbuddeln etc.)?
      Welche Farben passen zu meiner aktuellen Stimmung?

      Abtragen? Da kann ich auch nur grinsen. Aber klar, ich bin auch deutlich eitler als du. 😉

  4. Neckarhex sagt:

    *schulterzuck* Meine Mutter hat es mir so beigebracht mit dem Argument daß alles gleichmäßiger abgetragen wird. Von daher empfinde ich das als völlig normalen Vorgang. Ich mache es auch so, allerdigs bewußt aus folgenden Gründen: einmal bei den T-Shirts damit sie sich gegenseitig schön glattliegen, weil ich selbige nur mit der flachen Hand „bügele“. Drei Tage unten im Stapel und sie sind perfekt glatt. *g* Und ansonsten weil ich mit parfümfreien Waschmittel wasche. Wenn da was länger als vier Wochen ungetragen im (offenen) Schrank liegt riecht es etwas dumpf, das mag ich nicht.

    • Fjonka sagt:

      Ach! Ich hab mir das selbst so angewöhnt und wurde stets etwas seltsam angeschaut, wenn ich’s mal erwähnte.
      Mir geht’s da auch ums gleichmäßige abtragen, und das mit den T-shirts empfinde auch ich als angenehmen Nebeneffekt, auch wenn sie trotzdem nie wie gebügelt aussehen. Aber eben doch glatter.

    • Bibo59 sagt:

      Hm! Bei mir sind die, die lange unten liegen, immer krumpeliger als die anderen. Das Problem mit dem Parfümfrei habe ich auch. Vor Allem bei Handtüchern. Einmal benutzt, in der Sporttasche hin- und hergetragen, schon müffeln sie.

      • Neckarhex sagt:

        Ich hab im Schrank bei der Bettwäsche immer ein oder zwei Stück Zitronenverbeneseife liegen, damit es etwas besser riecht. Hält nicht lange vor weil der Schrank offen ist, aber wenn ich die Bettwäsche rausnehme riecht sie 1-2 Tage danach. Vielleicht kannst Du ein Stück Seife in Deine Tasche tun?

  5. Äppelken sagt:

    Mit den Klamotten verfahre ich wie Bibo. Nur dass ich manchmal den Stapel ein bisschen umrühre, das muss sein, denn ich trage ja nicht einfach Jeans, T-Shirt, Sweatjacke sondern „Outfits“ *gg Mal gespannt, ob sich mein Ordnungssystem mit dem neuen Schrank ändert.

    • Fjonka sagt:

      Neuer Schrank????
      Erzähl mal!

      • Äppelken sagt:

        Ich war beim großen Schweden. Nachdem ich gesehen habe, wie stabil und gut aufzuteilen diese Dinger sind, mein Alter schon vom angucken umfällt und dazu unpraktisch ist, hab ich mich mit bisschen schlechten Gewissen für ein dortiges Modell entschieden. Mehr gibt mein Geldbeutel nicht her. (2 m Schrank und rote Türen, ist klar, ne?)

        • Fjonka sagt:

          sounds good. Und praktisch sind die wirklich, finde ich! Wer baut auf?

          • Äppelken sagt:

            Das erledigen meine jungen starken Kollegen, jedenfalls die zwei, die noch keinen mehrfachen Bandscheibenvorfall hatten 😉 Ich hab so einen Korpus noch nicht mal aus’m Regal im Laden bekommen, geschweige denn die Treppen bei mir hoch. Und als Bezahlung reicht an und ein ein Stück rohes Fleisch 😉

            • Fjonka sagt:

              ROHES FLEISCH?????

              • Äppelken sagt:

                Eigentlich sollte da stehen: Und als Bezahlung reicht ab und an ein Stück (rohes*zwinkerzwinker*) Fleisch.
                PeEs: mit ner großen Portion Pommes und Kräuterbutter plus Chickenwings und zwei Bier resp. Spezi. Das muss ich auch nicht selbst kochen, das gibts in unserer Stammkneipe, bezahlbar. Wie die Kerle bei der Ernährung schlank bzw. dürr bleiben ist mir allerdings ein Rätsel.

                • Fjonka sagt:

                  Pfui Teufel! Sounds eklig *gg* (vor allem die chicken wings *schüttel*)
                  Aber nuja, für den Muskelaufbau brauchts ja Proteine oder so…

                • Bibo59 sagt:

                  Gerade deswegen. Tierisches Eiweiß hält lange vor und macht, im Gegensatz zu Kohlehydraten nicht fett. http://www.bookcrossing.com/journal/12592058/

                  • Äppelken sagt:

                    Nicht wegen dem Fleisch, sondern wegen den Mengen an frittierten Kartoffelstäbchen, die da mit im Spiel sind und der Kräuterbutter und der extra Soße.

                    • Bibo59 sagt:

                      So lange die Energiebilanz stimmt. ist alles ok. Wer sich viel bewegt und gut bemuskelt ist, kann im Prinzip alles essen, aber wer sich wenig bewegt und nur Salat isst, täuscht dem Körper eine Hungersnot vor und der nutzt dann die Gelegenheit, das winzigkleine Stückchen Schokotorte in Fettdepots anzulegen um der nächsten Hungersnot vorzubeugen.

        • Bibo59 sagt:

          Rote Türen habe ich in der Küche.

  6. Bibo59 sagt:

    Weihah! Bei mir werden Klamotten nach der Wäsche auf den Stapel geworfen und von oben wieder weggenommen. Deswegen sehe ich immer gleich aus und finde gelegentlich verborgene Schätze. Dein System ist sicher besser.
    Nein, meine Bücher sind nicht nach Farben sortiert, sondern so, dass ich sie wiederfinde. 😉

    • Fjonka sagt:

      Meine auch!
      Im Hauptregal nach Autoren, und dann gibt’s noch Spezialregale:
      Lieblingsbücher
      Sachbücher (mehrere Regale, nach Themen geordnet)
      MTBR
      Kinderbücher
      Bücher zum releasen
      und zwei, drei ausgelagerte Serien, damit die Hauptregale noch bis Z ausreichen

      • Bibo59 sagt:

        Bei Dir sieht es aber nicht aus, als wäre nach Farben sortiert 😉
        Historische Romane haben gelbliche Rücken, Thriller schwarze, Australien rote …

        • Fjonka sagt:

          Nee, sind sie ja auch nicht, das war mißverständlich ausgedrückt. Hab ich aber erst nach mehrfachem lesen bemerkt, weil ich wiederum Deinen Kommentar erst nicht verstanden hatte, daß man’s auch andersrum verstehen kann

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