Buchen

Im letzten Jahr war es deutlich angenehmer, barfuß durch den Garten zu laufen als je zuvor – nur noch wenige harte, stachlige Bucheckern-Hüllen, denn zwei Jahre lang gab es fast gar keine Blüten (und Eckern) an den Buchen.

Aber seit zwei Jahren zupfe ich kleine Buchen von vor drei Jahren, die trotz gefühlter Millionen ausgezupfter immer noch im Staudenbeet übersehen worden waren, inzwischen mit Pfahlwurzeln, die unter „da nehm ich beide Hände“ gar nicht aus der Erde zu kriegen sind.

Und nun gucke ich harmlos nach oben und sehe, daß sich neue Milliarden Buchenblüten bereit machen, sich zu Bucheckern zu entwickeln, die im nächsten Jahr meinen Garten wieder so aussehen lassen werden wie im Mai 2012:

 

 

 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Flora.

9 Kommentare zu “Buchen

  1. Neckarhex sagt:

    Das kommt mir dumpf bekannt vor… bei uns sind es die Maroni, die gehen zwar nur selten auf, aber die Schalen laufen dafür unter „ganz großes Aua“. Zumal sie sich zerlegen udn dann die Nadeln einzeln gern mal irgendwo hochstehen, und sich durch alle Schuhsohlen außer Holz durchbohren – und zum Aufsammeln braucht man Werkzeug, oder ganz dicke Bauhandschuhe und Fingerspitzengefühl. Da die Früchte auf unserem schweren Boden zu klein und hart sind zum Essen nehmen wir das alles für Bienenfutter auf uns. 😉

    Bei Dir bekommt das alte Sprichwort „Buchen sollst Du suchen“ eine neue Bedeutung. *g*

  2. Bibo59 sagt:

    (Klugscheiß an) Man nennt das auch Mastjahr (Klugscheiß aus.) Vielleicht solltest Du dieses Jahr ein Schwein mästen?

    • Fjonka sagt:

      Es hieß immer „alle 7 Jahre ein Mastjahr“ …. dachte, das stimmt in etwa, bis wir drei (!) Jahre hintereinander solche Massen hatten. Da hatte ich schon überlegt, ob’s evtl den Bäumen schlecht geht und sie jetzt nochmal Nachwuchs produzieren, bevor sie eingehen. Jetzt 2 Jahre nichts, ohne daß es den Bäumen schlecht ginge, und nun wieder so heftig!
      Vor diesem seltsamen Turnus hatte ich tatsächlich in 15 Jahren 2x so ein Mastjahr, wenn auch nicht in 7jährigem Abstand, so weit ich mich erinnere…
      Achja, der Traum vom Schwein *seufz*
      Warum gibt’s nur EIN Leben??

      • Bibo59 sagt:

        Nicht unbedingt. Die Erzeugung der Samen ist sehr energieaufwändig, deswegen setzen die Bäume nach einem Mastjahr ein paar Jahre aus. Das hat auch den Sinn, dass sich die Samen Fressenden Tiere nicht allzu stark vermehren. Im Mastjahr überleben mehr Mäuse, Schweine und herzallerliebste Eichhörnchen, im Jahr danach verhungern sie, weil es nix gibt.
        Ich glaube eher, die Bäume machen das davon abhängig, ob die klimatischen Bedingungen für die Vermehrung günstig sind,

  3. Bibo59 sagt:

    Aber das herzallerliebste Eichhörnchen wird glücklich sein.

  4. Steffi sagt:

    was ist denn schlimmer? Barfußgehen oder Büchlein (klein Buchen mein ich) zupfen?
    Sollen die Eckernschalen weg oder die Kerne? Ich fürchte das einfachste Instrument zur Vermeidung ist die Kettensäge oder ne Folie unter dem Baum spannen. Dabei wird der Nutzen gegenüber dem Aufwand wohl eher gering sein. Ich empfehle abhärten der Fußsohlen oder Flipflops o.ä.
    Alles hat eben zwei Seiten…

    • Fjonka sagt:

      Na, beides ist lästig!
      Aber es gibt halt nicht für alles ’ne Lösung, da müssen wir durch *seufz*
      Und ich genieße in diesem Jahr halt nochmal ganz bewusst das barfußlaufen!

  5. Äppelken sagt:

    Oje. Gibts da keinen einfachen Trick, die Dinger los zu werden? Nen Samensauger oder sowas?

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