… was macht eigentlich …

… der Bien?

  • Die Roten: nach ihrer Varroasanierung haben sie sich gut erholt, haben ein großes Brutnest und fliegen emsig. Allerdings haben sie immer noch Varroen: letztens habe ich mal die Schublade eingelegt: 11 warens in 24 Stunden. Das ist zu viel, aber natürlich – gerade auch mit Bezug auf die Jahreszeit – überhaupt nicht zu vergleichen mit den über 40 vorher. Jetzt, wo die Bienen voll im Saft stehen (sollten), tut das auch die Varroa. Insofern sind 11 vergleichsweise längst nicht „so viele zu viel“ wie im April.
  •  Die Grauen: Gestern hat der Herr bei einer Durchsicht ausschließlich verdeckelte Brut gefunden, und auch davon nicht allzu viel. Außerdem waren sie nochmal biestiger als bei ihnen normal- die Vermutung lautet, daß sie unbemerkt abgeschwärmt sind und nun ohne Königin, denn es war keine leere (ausgeschlüpfte) Weiselzelle da. Vielleicht waren sie ja gerade vor unserer letzten Durchsicht, als wir Weiselzellen gebrochen hatten, geschwärmt, und wir haben ihnen nun ihre Nachzucht-Königin genommen? Wir werden ihnen am Ende der Woche, sollten wir immer noch keine Maden entdecken können, eine Wabe mit Stiften von den Roten reinhängen und abwarten, ob sie sich eine neue (hoffentlich dann friedlichere) Königin ziehen.
  • Haus2: bei ihnen warten wir jetzt, ob das mit der neuen Königin klappt. Will heißen: sie hatten nachgezogen – aber ob sie den Hochzeitsflug übersteht und zu legen beginnen wird.
  • Villa Brumselia: dem Schwarm geht’s insofern gut, als die Königin legt und sie fleißig bauen. Wir füttern derzeit Honigwaben von den anderen Völkern, bisher hatten wir da immer was. Jetzt wartet auch wieder ein Honigkranz von einer rausgeschnittenen Drohnenwabe der Roten.
  • Sternchen: sie haben letzte Woche begonnen, wieder Pollen einzutragen, aber beim letzten gucken konnten wir keine Brut sehen. Die Königin auch nicht. Das ist was, was wir nach wie vor nicht gut können, und dadurch, daß Biens in diesem Jahr deutlich patziger sind als in den letzten, haben wir auch noch die Schleier vor der Nase, die das gucken nocheinmal erschweren. Heute abend kommen die Imker vom Gesprächskreis vom Löstruper Hof mal zu uns – wir wollen, da sie ja eh mal in die Kästen gucken wollen werden, Sabine bitten, sich das mal anzuschauen.

 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Jahr 4.

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