Alle irre außer ich.

Was ist denn so laut, da draußen, frage ich mich.
Gucke raus: das kommt vom Kornfeld.
Hä? Da steht Gerste, die ist noch grün.
Dann sehe ich den Trecker. Kein Mähdrescher – nein, das Getreide wird gehäckselt.
Futter für die Biogasanlage statt für Tier oder Mensch.  Gutes Getreide.
Wenn er’s wenigstens dann nicht auch noch vor wenigen Wochen erst gespritzt hätte! Chemie drauf, um’s dann zu vergasen –

MANN!

Sind die denn alle irre, da draußen?

Letzt‘ fuhr ich im ergiebigen Nieselregen gen Flensburg, da steht da Einer auf seinem Hofplatz, Spritze auf dem Rücken, und ab mit der Chemiescheiße über die schönen, sauberen, weißen Kiesel. Ja, klar, Leute – wir wohnen hier in Norddeutschland, da algt alles ein, was länger als drei Wochen rumliegt. Und Ihr bedeckt Eure Höfe, neuerdings auch Eure Vorgärten, mit weißen Kieseln und spritzt dann Anti-Algen-Chemie und Anti-Moos-Chemie und Anti-Unkraut-Chemie und bedauert auf irgendwelchen Veranstaltungen am Abend drauf lautstark, daß  ja gar nichts mehr blüht. Und daß die Vögel immer weniger werden. Und überhaupt war früher alles besser und auch nicht so teuer und überall flogen noch die Schmetterlinge und warum wollen sie den Bach jetzt wieder schlängeln lassen, renaturieren nennen sie das, was ein Quatsch, so gerade siehts doch viel ordentlicher aus* und  …  Wie,  Eisvogel? Was hat denn DAS jetzt damit zu tun? Achja, genau, immer weniger Vögel, ich weiß auch nicht – also, früher waren die überall, und wie schön das aussah im Frühjahr, wenn alles geblüht hat. Jetzt blüht ja nix mehr, komisch ist das! Ach, Ihr habt Bienen? Die sind ja sowas von wichtig, ne? und man liest ja immer, die gibt’s bald kaum noch. Früher hatten wir auch viel mehr Hummeln, ja, ich hab schon überlegt, ob wir nicht mal ’nen Päckchen Bienenblumen aussäen sollen, wir haben da ja so einen schönen Topf auf dem Stumpf von der Magnolie, die da früher stand**, – warum? Weil, die war ja so groß geworden und jetzt moost der Rasen auch nicht mehr so, schön grün jetzt, zumindest, wenn wir regelmäßig düngen und was gegen die Gänseblümchen machen und den Löwenzahn. Das Rund-ab taugt ja nicht so viel, das hatten wir mal, im Herbst war das ganze Unkraut schon wieder da, aber jetzt haben wir da was, hat uns die Gisela gesagt, das bringt was*** Wieso? Die Bauern dürfen doch auch spritzen! Und wir brauchen doch nur so ein bißchen was. Beim Bauamt, die dürfen ja auch nix mehr machen, wie das aussieht am Straßenrand, alles so unordentlich, überall Unkraut! – Ja, habbich doch schon gesagt, die Bienen sind so wichtig, toll, daß Ihr welche habt, aber was hat das denn damit …. das ging doch jetzt grad um daß das alles so unordentlich ist…. Wir durften ja auch  die Kastanien bei uns in der Straße nicht fällen, dabei machen die so viel Dreck****, und dann beschwert sich der Nachbar wieder über den Lärm vom Laubbläser. Und wo der Strom doch jetzt so teuer ist mit der Energiewende. Wieso Fächerbesen? Wo man die doch einfach hätte fällen können, in der Nachbarstraße stehen doch genug rum, sollen Die sich doch da den Rücken kaputtmachen , aber wie sind wir denn da jetzt drauf gekommen?
Undsoweiter.

Alle irre, da draußen

😦

* Unterhaltung mit Freunden über die Kielstau, die bei ihnen hinterm Grundstück fließt und jetzt nicht renaturiert wird, weil sich die Dorfbewohner dagegen starkgemacht haben…

** anzuschauen in Mohrkirch, Hauptstraße

*** Gespräch am Nachbartisch als wir letztens mal essen waren

**** so geschehen in Süderbrarup, bloß weiß ich nicht mehr, ob’s Kastanien waren. Die Anwohner wollten, daß die vor 25 Jahren gepflanzte Allee längs ihrer Wohnstraße gefällt wird, wegen des Drecks. Der Dreck ist Laub.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Sonst so.

29 Kommentare zu “Alle irre außer ich.

  1. beekarma sagt:

    Tja, und in Niedersachsen ist das leider ganz genau so 😦

  2. Volle Zustimmung von einem Freund des Unkrauts!

  3. PurpurBête sagt:

    Kein Wunder, dass das ganze Viehzeuchs in die Stadt zieht …

    Moment mal – es gibt Krams denn man aufs Unkraut streuselt und dann muss man sich nicht mehr bücken????? Ohhhhhhhhhh. VER-FÜH-RER-RISCH!

    • PurpurBête sagt:

      Umpf, eigentlich kann ich sowohl Kommata streuen als auch den und denn auseinander halten. Eigentlich.

    • Fjonka sagt:

      Rund-ab *ggg*
      Unser Nachbar gegenüber hat das auch „bloß einmal auf den Giersch, und schon haste auf Dauer Ruhe“. Konnte nicht wirklich verstehen, daß ich dann doch lieber Giersch-Flächen habe und an den Grenzen jährlich aufs neue peer Spaten kämpfe …

      • PurpurBête sagt:

        Die Nachbarn von ggü. haben letztes Jahr Roundup an der Grabenkante eingesetzt. So was hört der Wasserverband richtig gern. Schließlich dient das Unkraut an Grabenkanten auf Inseln indirekt dem Schutz bei Sturmfluten.

        • Fjonka sagt:

          … und wo kein Kläger, da kein Richter… aber ist es nicht überall für Privatleute verboten, Unkrautvernichter einzusetzen, oder ist das auch schon wieder Vergangenheit?
          (Ich hole auch nicht die Polizei, wenn _siehe oben_, aber manchmal wünschte ich mir ein wenig mehr Konfliktbereitschaft von mir selbst…

  4. humpty sagt:

    Du schreibst mir aus der Seele! Vor 2 Monaten wurden hier in einer Ruckzuck-Aktion 3 gesunde Laubbäume gekillt, weil die seinerzeit (in den 70ern) direkt an die Rückwand der Tiefgarage gesetzt wurden, welche nun – oh Wunder – zu bröckeln beginnt und schief ist. Und wenn der Hausmeister mit seinem Laubbläser versucht, auf regennassem Bürgersteig die Blätter wegzupusten, krieg ich jedesmal einen Anfall. Manche Leute scheinen Round up im Hirn zu haben…

    Dazu dies hier: 😉

  5. Jane Blond sagt:

    Wahrscheinlich bin ich da auch anders gepolt, als die meisten. Als ich meine Hecke setzte, hab ich aus dem Aushub Gänseblümchen gerettet und woanders reingesetzt. Ich mähe um den schönen roten Klee im Rasen rum und um die Kamille. Mitten im Rasen wächst derzeit eine gigantische Silberdistek und ist kurz vorm blühen. Ich warte auf den Tag, da der Nachbar eine Spritze in die Hand nimmt. „Das muss alles natürlich aussehen.“ O-Ton Nachbar, als er einzog. Und nun? Weißte, ich freu mich über die Vögel im Allgmeinen und die Pfauen im Besonderen. Und was macht der Nachbar? Versucht sie mit einem Blasrohr zu vertreiben. Lachen die Pfauen ob der dicken Federn drüber, aber ob das normal ist? Seit der Gänseblümchenrettungsaktion scheine ich spontan an Lepra erkrankt zu sein. Zumindest macht der andere Nacgbar seitdem einen Bogen um mich. Gut, wir hatten die eine oder andere Diskission, wie die, dass mein Kirschbaum übern Zaun wächst und die runterfallenden Kirschen alles versauen, weil man das Rote mit ins Haus schleppt. Aber ich werde ihm helfen, meine Bäume fällen zu wollen. Echt! Ich hab ihm dann erlaubt, die rüberhängenden Äste zu kappen. Im Herbst kriegen die eh einen Gesundungsschnitt, darum ist es nicht ganz so wild, dass er den Baum echt dilettantisch beschnitten hat. Sei es drum.
    Wat dem Een sien Uhl, is dem annern sien Nachtigall, klar. Aber warum man Natur für etwas hält, dass es stetig zu bekämpfen gilt?
    Meine ehemalige Nachbarin rollte immer mit den Augen, wenn sie die Leute alles gießen sah. „Eenmol hacken is beeter, as tweemol gießen“, sagte sie dann immer. Haben die nie verstanden, dass man mit etwas Handarbeit doppelt Gutes tun kann.
    Ich darf da aber nicht zu sehr drüber nachdenken, sonst bekomme ich Plaque … Mir fallen da Geschichten zu ein. Ne.

    • Fjonka sagt:

      .. wobei ich in Deinen Beiträgen die unendliche Pfauen-Geduld schon bewundert habe. Die Viecher machen ja sowas von Lärm, da kann ich das Blasrohr nachvollziehen. Sind die eigentlich wild (bzw verwildert) da bei Euch, oder gehören die Jemandem?
      Die anderen Sachen – tja, von abgesäbelten Obstbäumen könnte ich auch erzählen…

      • Jane Blond sagt:

        Hah. Wenn er sie wegens des Schreiens beschießen würde. Sie kacken in den Garten. Darum.
        Mich stört das Geschreie nicht, ganz im Gegenteil. Das löst eher so etwas, wie tiefe Ruhe aus. Mag sich paradox anhören, ist aber so.
        Die Pfauen gehören zum Gut nebenan. Da sind wohl Pfaue, seit es das Gut gibt. Aber der Baron lässt sie machen wie sie wollen. Also ja Eigentum, und trotzdem absolut frei/wild lebend.
        Was ich auch echt gut finde. Nichtsdestotrotz sind das so neugierige Tiere, dass sie einem nicht aus dem Weg gehen, sondern den Kontakt suchen. Gaylord kommt wirklich immer, trötet was heißt:“ich bin da, wo ist mein Fressen“, wartet bis er bedient wieder, frisst, geht wieder, und das abends und morgens. Die Hennen sieht man derzeit nicht, die sind noch mit der. Nachzucht beschäftigt.
        Hinkebein, der mittlere Hahn, ist seit geraumer Zeit 500 Meter weiter auf einem Hof. So sind sie eben. Machen, was sie wollen. Und der Dicke, der dritte Hahn, der kommt nur ab und an mal.
        Hach, ich liebe die Viecher *g*

        • Fjonka sagt:

          Tiefe Ruhe, ja? Soso *gggg*
          Na, JedeR ihrs, man gut, daß ich da nicht wohne …

          • Steffi sagt:

            als wir hier mal Pfauen aus der Nachbarschaft zu Besuch hatten, wusste ich nicht wie mir geschah, als da was trötete, was sich wie Kindergeschrei (und zwar die Schlachbankvariante) in der Dämmerung hörte. Zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass wir 1. Pfauen im Dorf hatten, 2. was für Geräusche die machen können und 3. dass die auch auf Bäumen sitzen können. Etwas später im Jahr, meine Mutter lebte noch und hatte einen Gemüsegarten, hörte ich wildes Gebrüll „ich schlag Euch tot“ und sah sie rennen (und das mit fast Ende 60). Ursache, ein Pfauenpaar tat sich grad gütlich an den mühsam und unkrautmittelarmen (obs ganz war weiß ich nicht) erzeugtem Gemüse. Das konnte ich schon verstehen. Letztendlich hätte sie den Tieren nichts getan, außer sie zu verjagen.

            Ansonsten auch mein Vater ist noch von der Round-Up Generation und meint man müsse gegen Blattläuse spritzen, aber er betreibt eine Spatzenburg (Ein Zweighaufen vor dem Küchenfenster mit Brennesseln drin) und mäht mit seinem Aufsitzmäher immer brav (schon fast zu brav) um die Osterglockenblätter und auch Blümchen die irgendwo rausgucken herum. Dazu gibts allerwärts Nisthilfen für den Fall des Falles und es wird auch schonmal eine Tür vorrübergehend aus dem Betrieb genommen, weil die Schwalben auf dem Schließmechanismus ihr Nest gebaut haben.

            Das Thema trostloser Wüstengarten mit weißen Kieseln oder Granitbrocken hat hier leider auch Einzug gehalten, weil das ja so pflegeleicht ist. Da drin dann der ein oder andere frisierte Buchsbaum und gut.Obwohl ich die Rindenmulchvariante auch nicht so dolle fand.

            • Fjonka sagt:

              Ja, das genau ist die Schere im Kopf. Eine Spatzenburg und Round-up … vielleicht kannste ihm ja mal erklären, wie man gegen die Läuse Brennesselsud ansetzt http://www.haushalt-garten-ratgeber.de/garten-ratgeber-brennessel-jauche

            • Jane Blond sagt:

              Ich denke, das ist bei uns etwas anders … Die Pfauen waren langelange vor uns da. Die Leben wie gesagt absolut wild, und für mich ist auch das ein Teil der Natur. Man lebt mit ihr. Wir leben genau genommen in dem Revier, dass sie seit Generationen und somit seit Jahrzehnten beanspruchen. Ob Pfaue oder Rehe (auch ein Dorn im nachbarlichen Auge), die lassen sich immer nur für den Moment vertreiben. Kaum dreht man sich um, sind sie wieder da. Ich muss immer lachen, wenn der Nachbar sie aus der Hecke verjagt. Kaum ist er im Haus, sitzen sie wieder drin. Egal, wie oft er sie wegjagt. Warum also nicht versuchen sich zu arrangieren? Ich bin wahrscheinlich generell weniger lärmempfindlich, aber es geht ja nicht nur um den Lärm. Geht man schärfer gegen die Tiere vor (und ginge es nach ihm, würde er das tun. Er guckt immer wo wir sind, wenn er Schnecken mit dem Schlachtermesser aufspießt, sieht er uns, tut er so, als würde er sie nur aufsammeln *g* … Nun hat er sogar schon die Igel aufm Kieker, statt sich zu freuen) und das müsste er, um sie wirklich vertreiben zu können, ist das für mich dasselbe, wie Round-up gegen Unkraut zu benutzen. Übrigens bleicht er seine Gartensteine, damit sie schön Weiß leuchten. Und da dürfen dann bitte die Pfauen nicht drauf kacken. Also ich finde es merkwürdig. Warum zieht man MITTEN (ein Gut, vier Häuser und sonst nichts) in die Wachau, wenn man Natur nicht mag?

              • Fjonka sagt:

                Das ist sowieso seltsam.
                – Eine meiner Lieblingsdiscos und -konzertplätze musste schließen, lange her. Grund: ins Nachbarshaus zogen neue Leute ein, und die haben sich über zehn Jahre durch alle Instanzen geklagt, bis die nur noch in Zimmerlautstärke Musik machen durften, da.
                – In Althausen wurden einige Grundstücke verkauft und bebaut, von denen schon zum Kaufdatum klar war, daß in einigen jahren drüber eine Autobahnbrücke stehen würde. Auch da haben die Neubaubesitzer versucht, dagegen anzuklagen – ohne Erfolg.
                – In Süderbrarup hat ein Hauskäufer vor einigen Jahren versucht, die Festzelte auf Brarupmarkt auf Zimmerlautstärke zu klagen. Mit teilweisem Erfolg, die müssen jetzt früher die Lautstärke runterfahren als zuvor.
                Ganz egal, was man von Autobahnbrücken und lauten Gaststätten hält – ich verstehe da auch nicht, wieso man sich den Streß an die backe bindet, wohin zu ziehen, wo man eh weiß, daß man’s mindestens mal jahrelang furchtbar findet!
                Allerdings: die seit Generationen in meinem Garten lebenden Schnecken spieße auch ich auf, wenn sie sich in die rote Zone (Blumenbeete) begeben. Ansonsten dürfen sie gern Partys feiern in meinem Garten ;-), genug zum futtern ist auch ohne Blumen da.
                Deinem Nachbarn könntest Du mal stecken, daß Igel Schnecken fressen – aber daß Jd,. was gegen IGEL hat, hab ich zuvor noch nicht gehört. Was stört ihn denn an denen???? Und wie zum Teufel bleicht man Gartensteine? Anmalen- ja, das hab ich gehört. Aber bleichen????

                • Jane Blond sagt:

                  Domestos? 😉
                  Was auch immer, ich habe so weiße Steine noch nicht gesehen. Keine Ahnung, was er gegen Igel hat, und nein, ich würde ihn nicht schimpfen, wegen aufgespießter Schnecken. Das denkt er nur, weil ich so für die Pfauen und die Rehe stark mache, weswegen sein Gehabe irgendwie umso lächerlicher wirkt. Wir haben Kaffeetrester in den Beeten, da sterben sie schließlich auch von. Was er gegen den Igel hat …. Ich denke mal, er hat generell mit Tieren ein Problem. Äh, also mit echter und nicht künstlicher Natur. Und nun muss ich Touristen beglücken gehen … Sonntagsarbeit ist doof.

    • Bibo59 sagt:

      Hihi, das mache ich auch so. Um Gänseblümchen, Braunellen und Klee wird rumgemäht, auch auf dem so genannten Rasen. Und jetzt habe ich da sogar noch andere Blümchen eingesetzt um die ich rummähen kann.
      Und für die Wiese habe ich jetzt ne Sense. Lärmt garantiert nicht und ich kann die Schnitthöhe bestimmen. Mutter kapiert nicht, dass sensen genauso schnell geht, wie mit dem schweren Mäher auf dem hubbeligen Gelände.

      • Jane Blond sagt:

        Japs. Sense und/oder Spindelmäher! Letzteres als Sportersatz. 😉

        • Bibo59 sagt:

          Neulich noch, also vor dem Kauf der Sense, kam mit einigen Aikidoka die Frage auf, ob Sensen vom Bewegungsablauf dem Kenjutsu ähnelt. Test: Ja, tut es. Immer schön aus der Hüfte raus.

  6. Kerstin sagt:

    Jau. Man könnte den ganzen Tag schreiend durch die Gegend rennen. Unglaublich.

  7. Bibo59 sagt:

    Klingt wie O-Ton von meiner Mutter.
    Aber ich habe auf „der Wiese“ neulich schon Bläulinge gesehen. Obwohl ich die sooo dolle nun noch gar nicht finde.

  8. ladypark sagt:

    Du sprichst mir aus der Seele. Hier runderherum ist es ÜBERALL so, fast alle spritzen, was das Zeug hält. Wer sich davon distanziert, wird im besten Fall als Spinner abgetan, lieber noch wird gelästert und bei der Gemeinde wegen des unordentlichen Grundstücks angeschwärzt. Ich könnte k…..

    Sogar die neuen Nachbarn, Mitte zwanzig, eigentlich ganz nett. Haben neben ihrem Grundstück einen großen Haufen Mutterboden liegen vom Hausbau, den wollen sie noch verteilen. Aber oh Schreck, plötzlich wurde der grün, geht ja gar nicht. Erst mal ne ordentlich Ladung Round up drauf, dann war er orange-gelb, viel besser!

    Ja, ticken die nicht mehr richtig?

    Jetzt haben sie rund ums Haus gepflastert und gleich mal ordentlich gespritzt, wehret den Anfängen! Kann ja nicht sein, dass da irgendwann mal was Grünes drauf wächst, sieht ja schlimm aus sowas.

    Es ist offensichtlich keine Frage des Alters oder der Intelligenz. Früher hatte ich noch die Hoffnung, dass die Generation Round up irgendwann ausstirbt. Falsch gehofft, sie nimmt sogar noch zu. 😦

    • Fjonka sagt:

      … weil Unkraut zu rupfen ja Arbeit macht und Zeit raubt. Und man kommt ja nicht hinterher. Und mit Unkraut leben, weil’s eben dazugehört? Das geht offenbar in D im Jahre 2014 nicht, es muß immer alles machbar sein: Haus UND (ordentlicher!) Garten UND (erfolgreiche!) Kinder UND berufstätig UND reisen UND …

  9. Jane Blond sagt:

    Oh ja!!!
    Ich bin so was von bei dir, glaubste nicht.

Platz für Klönschnack ...

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