Was vom Tage übrigblieb…

Ich bin dann noch losgefahren, um meine Sachen zu erledigen. Und das war gut so. Denn: meine Augen sind im Nahbereich tatsächlich um 0,75 Dioptrien schlechter geworden seit der letzten neuen Brille 2011. Das heißt, wenn die neuen Gläser da sind, wird sich eine deutliche Verbesserung zeigen. Puh.
Und beim Töpfer auch (relativ) gute Nachricht: sein neuester Stand ist, daß der Ofenbauer nächste oder übernächste Woche wieder arbeiten zu können meint. Das würde bedeuten: dies‘ Jahr noch geht das los. Abwarten. Jedenfalls aber konnte ich die fertig glasierte Keramik anschauen, und: mir gefällt’s! 🙂
Dann hab ich außer Katzenfutter (dem guten, mit über 70% Fleisch, immer noch!!) auch Streufutter gekauft, die erste Zutat für den ersten Versuch, Vogeltassen – will meinen, Tassen mit Vogelfutter-Inhalt –  selbst herzustellen. Plastiknetze sparen…. Kleinvieh …  und als ich nach Hause kam, war der Herr F. schon zurück. Auch er hatte eingekauft: ein Seniorentelefon, schnurlos, für den Gatten der letztlich erwähnten alten Dame. Die beiden haben nämlich nur ein Schnurtelefon. Und wenn dann um halb acht Jemand anruft, dann darf der Gatte nicht den Fernseher ausmachen, weil das Schleswig-Holstein-Magazin läuft, aber konzentrieren kann er sich auch nicht, weil das Telefon zu dicht am TV steht und zu laut ist. Dochdoch, ein AB ist dran- aber nicht angeschlossen. Das wollen sie nicht („Sowat bruuk wi nich!“ „Aber dann wüsstet Ihr, wer angerufen hat und könntet zurückrufen, wenn das Schleswig-Holstein-Magazin vorbei ist“ „Ach, nee, so’n Tüddelkrom! Dat wull wi nich“) Stattdessen hat sich der Gatte überlegt, daß er ein Zweittelefon möchte, ein schnurloses („aber nur, wenn dat geiht, dat dat extra steiht, weil, min Fru will dat annere beholn, und nun dacht ick, der Herr F. kann da doch mal gucken, der weet doch watt dorvon“) Der Herr F. hat geguckt. Das geht. Mit Adapter. Und nun steht ein Senioren-Schnurlos-Telefon bei uns und lädt die Akkus („Aber nich so lütte Tasten, dor muß ick schon drop wiesn könn‘, dat kann een ja nicht seh, wenn dat so lütt is‘!“) Man darf gespannt sein, wie sie damit klarkommen … Tja, und ratzfatz, schon ist Abend, und die Hälfte meiner Liste ist noch nicht abgehakt, und der Abwasch steht auch noch, und morgen muß ich wieder zur Arbeit, und alles in allem war das dann doch ein schöner Tag, gell? 😉 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Sonst so.

4 Kommentare zu “Was vom Tage übrigblieb…

  1. Jane Blond sagt:

    Fleißig, fleißig!
    Ich hab so ein merkwürdiges Problem mit den Augen. Die sind zu gut. Was mein Leben lang für diffuse Kopfschmerzen bei verschiedenen Reizen führte. Wie Discolicht beispielsweise, oder kaltes Neonlicht.
    Irgendwann vor drei Jahren, konnte ich auf einmal – von heute auf morgen – nicht mehr lesen. Egal, wie weit ich ein Buch wegstreckte, alles verschwamm. Also zum Augenarzt. Glaukomtest und so. Mein merkwürdiges Augenproblem hatte aber nur dafür gesorgt, dass die Alterskurzsichtigkeit lange Zeit kompensiert wurde. Bis zu diesem einen Tag auf den Anderen eben.
    Jetzt, drei Jahre später, dasselbe. Von einen Tag auf den anderen reichten die 1,5 Dioptrin nicht mehr. 2,5 müssen es nun sein.
    Neulich war ich zur Bank und musste einen Bareinzahlungträger ausfüllen. Brille vergessen. War mir das peinlich. Das Gefühl dabei, man könnte denken, ich sei des Lesens nicht mächtig. Aber die Hausbank hat tatsächlich Leihbrillen für solche Fälle 😀
    Berichte von den Tassen!

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