Communication breakdown

Ein Freund war letzt‘ im Urlaub. Danach erreichte uns eine Rundmail mit Urlaubserlebnissen der besonderen Art. Auf meine Reaktion hin, er brauche unbedingt ein Blog, um solche und andere Erlebnisse größeren Menschenmengen zugänglich zu machen, erhielt ich die Erlaubnis, dies hier, auf meinem Blog, zu tun.

Hier eine Studie zum Thema „Kommunikation“ *gg* … dankeschön!

Gepäcktransport I
Abends im Hotel.
„Machen Sie einen Gepäcktransport für mich?“
„Ich sehe mal nach, ob was für Sie gekommen ist.“
„Nein, ob Sie morgen für mich Gepäck transportieren.“
„Ihr Gepäck kommt erst morgen?“ –
„Nein, ich wollte mein Gepäck morgen transportieren lassen.“
„Ich sehe mal nach, ob was für Sie notiert ist.“
„Da kann nichts notiert sein, weil ich Sie eben erst danach frage.“
„Und wer soll Ihr Gepäck gebracht haben?“
„Niemand. Ich sehe schon, Sie wissen nicht, was ein Gepäcktransport ist.“
„Nein, sowas haben wir noch nie gemacht.“

Gepäcktransport II
Ein Gast, der zugehört hat, mischt sich ein.
„Wo wollen Sie denn morgen hin? Ich kann Sie ein Stück mitnehmen.“
„Nicht ich will gefahren werden, sondern mein Gepäck.“
„Ist doch egal, ich fahre Sie mit oder ohne Gepäck.“
„Nein, das Gepäck ohne mich.“
„Das kann ich Ihnen nicht anbieten, ich weiß doch nicht, wohin.“

Und dann noch eine Begriffsklärung der besonderen Art:

Ich bestelle einen Kaffee und frage dazu
„Becher oder Tasse, was haben Sie?“
„Tasse. Wir haben hier nämlich Geschirr.“


Aussortiert: einen Zettel mit einer internetadresse, die ich „immer schonmal angucken“ wollte. Seit Monaten. Kann wohl nicht so wichtig sein. Und zwei mit Telefonnummern, von denen ich nicht mal mehr weiß, von wem sie sind.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Sonst so.

10 Kommentare zu “Communication breakdown

  1. *lach* warum ruft ihr nicht einfach an bei den Nummern, wenn ihr wissen wollt zu wem sie gehören 😉

    Kommunikation ist schon echt was schwieriges! Ich könnte Bücher füllen. Vielleicht mach ich das irgendwann auch mal…

  2. Äppelken sagt:

    Hihi, herrlich! Solche Gespräche habe ich immer wieder, mit anderen Themen, aber doch recht ähnlich. Manchmal bin ich versucht, die Verwirrung noch einen Tick zu steigern, weil es so Spaß macht.
    Zettel mit Telefonnummern ohne Namen schmeiße ich ständig weg. Mittlerweile allerdings schaffe ich es, mir in 30% aller Fälle den Namen dazu zu schreiben. *stolz bin*

    • Fjonka sagt:

      Wow! 30%!! *gg*
      also, da bin ich besser- mehr Nummern ohne Namen hab ich nicht.
      Oder doch nicht sooooo viel besser: wenn ich recht überlege, hab ich hier bloß 2 Zettel mit nie benutzten Telefonnummern MIT Namen, das wäre ’ne 50-50-Quote – schleppe wohl nicht so viele neue Kontakte an… 😉

      • Bibo59 sagt:

        Oder Du hast sie nicht mehr auf Zetteln, sondern im Computer, im Telefon oder schreibst ne PM …. Ich habe hier noch ein Adressbuch aus der Steinzeit und muss mich schon echt bemühen, die wichtigen Adressen dort einzutragen, falls der Computer mal nicht so will.

      • Äppelken sagt:

        *gg Als Paradiesapfel muss man ja viel kontaktieren und an- bzw. abschleppen. Aber bei Nummern ohne Namen kann ich mir auch sicher sein, dass ich diese Leute auch nicht öfter als einmal erreichen wollte. Mittlerweile jedenfalls….

  3. a sagt:

    Herrlich… 🙂
    Spontan dachte ich übrigens, dass wahrscheinlich eine der Telefonnummern mir gehören könnte und eh schon nicht mehr stimmt 😉

  4. Bibo59 sagt:

    So was liebe ich!!!
    Gestern hast Du nichts aussortiert, oder?

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