Bienen wiegen

In diesem Jahr ist alles anders…. unter anderem auch, daß wir diesmal nicht das Futter wiegen, das Biens von uns bekommen, sondern einfach die ganzen Bienen.

Aber wie wiegt man Bienen???? *g*

Ganz einfach: (mit der Maus über die Bilder gehn!)

Schritt 2 und 3 müssen pro Beute zweimal erfolgen, je 1x vorn, 1x hinten (bzw bei den TBH rechts und links), denn Biens tragen nicht gleichmäßig ein. Es empfiehlt sich, zu 2. zu sein, denn es ist ziemlich schwierig, gleichzeitig das Dingen anzuheben (Gewicht jeweils um 20 Kilo, immerhin!!) und auf die superschlecht lesbare, weil nur eingeritzte und farblich nicht abgehobene Skala der Federwaage zu gucken. Dann muß man unbedingt noch ganz vorher, nämlich bevor man die Bienen bekommen hat, schlau genug gewesen sein, sich das Leergewicht der Beute incl. Rähmchen oder OT zu notieren. Und nicht vergessen, genau aufzuschreiben, was man denn nun gewogen hat – ich jedenfalls weiß Monate später sonst nicht mehr, ob Dach und/ oder Deckel mitgewogen worden waren oder doch nicht….

Wenn man das aber alles brav getan hat, dann ist es wirklich ganz einfach:

Gewicht vorn (oder rechts)
plus Gewicht hinten (oder links)
minus Leergewicht
minus 3 Kilo für die Bienen und ihre Waben
= Winterfuttermenge.

Und hier können wir erfreut melden, daß beim 2. wiegen vor einigen Tagen alle Völker schon genug Futter im Kasten haben. Im Juli, beim letzten wiegen, war das noch nicht der Fall gewesen. Inzwischen haben wir zwar mehrfach ein wenig gefüttert, aber es hätte bei diesem Wetter durchaus auch sein können, daß sie so viel verbraucht haben, daß sie kein Gewicht hätten zulegen können: erst war’s so trocken, daß nicht viel Nektar produziert wurde, dann so kalt, daß Biens kaum mal rauskonnten…. und verbrauchen tun sie ja auch, wenn sie nichts eintragen können.

Na, eine Sorge weniger.

Schlechter sieht’s mit der Varroa-Lage aus. Obwohl wir 3x mit gutem Erfolg behandelt haben, sind 4 von 5 Völkern noch immer weit über der Schadschwelle, heißt: sie haben noch immer mehr Varroen (und zwar 3-5x so viele!!!! :-(), als das Volk zum jetzigen Zeitpunkt gut verkraften kann. Die 16 Tage sind rum, nach denen man das gut beurteilen kann (weil 16 Tage lang noch weiter durch die Ameisensäure abgetötete Varroen aus den Brutzellen fallen, wenn Bienen schlüpfen. Nach 16 Tagen ist alles geschlüpft, dann kann man sehen, wie viel „natürlicher Totenfall“ noch da ist, und von diesem auf den tatsächlichen Befall schließen) Und da sieht das eben nicht gut aus…. Wir werden jetzt, wo’s grad immerhin tags über 20° hat, nochmal behandeln, auch wenn’s längst nicht ideal ist, weil’s nachts zu kalt wird (deutlich unter den 15°, die’s haben sollte)

Noch haben wir Zeit, noch können wir auf wärmere Zeiten und weitere Behandlungen hoffen…. aber momentan läßt uns das nicht allzu optimistisch in das nächste Bienenjahr blicken. Abwarten….


Aussortiert: meinen „Garantien“-Ordner durchforstet und Rechnungen aussortiert von Dingen, die längst keine Garantie mehr haben.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Jahr 4.

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