Was passiert, wenn…. (Bienen, Wespen und andere Kollateralschäden)

… man beim füttern kleckert?

Im besten Falle nur das:

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Sofort merken versprengte Bienen was los ist und begeben sich an die Theke zum Komasaufen 😉

Das ist allerdings auch der Grund, warum man, gerade um diese Jahreszeit, wenn nicht mehr allzuviel los ist in der Natur und Biens emsig suchen, um ihre Wintervorräte aufzufüllen, sehr vorsichtig sein sollte, um eben nicht zu kleckern: denn im schlechteren Fall gibt es andere Interessenten

  • Bienen anderer Völker
  • Wespen

Fremde Bienen werden, einmal angelockt, gern ein schwächeres Volk überfallen, um auf einfache Weise an dessen Honigvoorräte heranzukommen. Bienen sind da gnadenlos: es wird bis zum letzten Tropfen geholt, was man kann, wenn die Opfer sich nicht genug wehren können. Und dann stirbt das beraubte Volk den Hungertod!

Aber auch Wespen können bös wüten: bei uns sind derzeit ziemlich viele Exemplare einer recht kleinen Sorte (obwohl ich immer bei beekarma mitlese und wir schon öfter versucht haben, zu bestimmen, weiß ich nach wie vor nicht, welche Wespen das sein könnten – allzu schwierig sind die Arten auseinanderzuhalten. @Beekarma. kannst Du aus den Fotos unten vielleicht etwas erkennen und weiterhelfen??). Diese kleineren Wespen sind sehr lästig für Biens, weil jede einzelne immer wieder verscheucht wird. Oft können wir auch beobachten, daß 2 oder 3 Bienen sich zusammentun und eine Wespe dann nachher tot am Boden liegt. Ab und an kommt eine durchs Flugloch, aber auch das heißt noch nichts- wenn wir die Futterdose auffüllen, sehen wir immer wieder eine tote Wespe im Stock liegen… Trotzdem scheint das Ergebnis den Einsatz zu lohnen, denn dauernd versuchen sich neue Exemplare einzuschleichen.

Zweite Lieblingsbeschäftigung nach dem ärgern unserer Bienen ist übrigens das schlürfen am Knöterich-Nektar. Da sind sie auch leichter zu fotografieren, obwohl etwas richtig gutes mir trotzdem nicht gelingen wollte – allzu wuselig sind die Lütten.

Schlimmer aber als diese kleinen sind die großen Wespen. Daß sie sich vor dem Flugloch Bienen fangen, ist nicht so wild. Aber wenn die reinkommen in den Stock, dann zerstören sie auch die Waben, und das kann schon fatal sein – je nachdem, wie viele da wüten. Aber große Wespen haben wir dies‘ Jahr bisher nicht bei Biens beobachtet.

Meine Kleckerei ist gut ausgegangen: wir haben, wie man’s jetzt tun sollte, erst abends gefüttert,. als kaum noch Bienen und Wespen unterwegs waren (die Bienen, die da sitzen, waren im leergefutterten Behälter, den ich oben auf der Beute ausgekippt hatte und gehörten also zum gefütterten Volk), und nach dem Fotos haben wir Biens verscheucht und sorgfältig und mit viel Wasser den Sirup weggeputzt.


Aussortiert: Zwei dänisch-Lehrbücher und zwei dänisch-LehrCDs, die ich wahrscheinlich eh nie mehr ansehen würde, nachdem meine zwei VHS-Kurse auch schon zwei Jahre her sind und ich nie das echte Bedürfnis hatte, sie zu vertiefen.

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7 Kommentare zu “Was passiert, wenn…. (Bienen, Wespen und andere Kollateralschäden)

  1. Gerburgis sagt:

    Ähnliches ist mir auch gerade passiert – ich habe meine Bienen in der Dunkelheit gefüttert und übersehen, dass die Zargen nicht richtig aufeinander saßen. Da war was los am nächsten Morgen! Ich hoffe, dass nur die eigenen Bienen den „neuen Eingang“ entdeckt haben und keine Räuberei durch fremde Bienen einsetzt… Werde in den nächsten Tagen bloggen, wie es ausgegangen ist -> http://www.derbienenblog.de

    • Fjonka sagt:

      Ups – ohja, das ist gefährlich!! Wie gut, daß Du’s gleich am nächsten Morgen gemerkt hast, mal sehn, wie’s ausgeht!
      Du hast ja auch ein interessanten Blog, vor allem der Untertitel gefällt mir schonmal SEHR *gg*
      War das 2013 denn Dein Neubeginn? Das wird aus dem ersten Beitrag nicht ganz klar, aber ich nehme an, ja!?
      Werde mich in den nächsten Tagen mal durch-lesen, sowas finde ich ja immer superspannend!

      • Gerburgis sagt:

        Hallo Fjonka, Du hast einen sehr abwechslungsreichen Blog – habe ihn gerade erst entdeckt und werde demnächst weiter darin stöbern. Besonders gefällt mir Deine Rubrik: „Aussortiert“. Wie Du gelesen hast, bin ich 2013 ganz plötzlich Imkerin geworden – nie hätte ich mir träumen lassen, dass Bienen so spannend sein können, so viel Freude aber leider auch Sorgen bereiten können. Habe wohl überproportional viel Pech gehabt. Halte mir die Daumen, dass ich mein Völkchen über den Winter bekomme.
        Dir verrate ich es schon vorab: Du hast recht, das Drüsige Springkraut markiert die Besucher seiner Blüten. Setz Dich mal vor eine Pflanze, es lässt sich richtig gut beobachten.

        • Fjonka sagt:

          Bei uns gibts das nicht so oft, da kann ich nicht gucken, aber wow, daß ich da recht hatte… so’n Zufall!
          Wir haben im ersten Winter unser erstes Volk verloren: Räuberei plus Varro haben ihnen ein Ende gemacht – jetzt grad haben wir fünfe stehen, von denen vier immer noch (nach nunmehr 4 Behandlungen) viel zu viele Varroen haben- dieses Jahr ist einfach heftig gewesen…. insofern: ich werde drücken, Deinen und unseren Bienen…. ohja, zum Thema „Sorgen“ habe ich auch schon geschrieben – wirst Du noch drauf stoßen, war in diesem jahr irgendwann *seufz*

  2. Steffi sagt:

    ist denk ich vergleichbar. (Leckere) Flüssigkeit auf dem Tresen *gg*

  3. Steffi sagt:

    die Bienen so ordentlich in der Reihe 🙂

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