Kleinvieh

KleinviehHeute mal eins zum Thema „Was macht eigentlich….“

  • …… die Naseputzerei?  Sie klappt auch bei heftigster Erkältung wunderbar mit Stofftaschentüchern. Fazit nach zwei Wochen Hardcore-Schnupfen: Fünf Papiertaschentücher (weil ich auffe Arbeit nicht mit nassen Stofftatüs Kunden ekeln wollte) und eine total ungestresste Nase! Sonst hatte ich ab Tag drei alles wund! Experiment geglückt, ist im Alltag angekommen. Allerdings brauche ich für Schnupfen-Zeiten noch mehr Taschentücher… aber das sollte wohl kein Problem sein.
  • …. das ersetzen von Gebrauchsgegenständen? Noch nicht viel. Ich bin im Besitz einer Edelstahl- Essensdose für auffe Arbeit. Wunderbar. Ich bin auf der (dringlicher werdenden) Suche nach einer neuen Haarbürste und möchte (noch) nicht im Netz bestellen. Habe noch zwei Ideen für die Suche, aber extra fahren will ich nicht, das ist dann kontra-öko 😉 Die, die ich möchte, gibt es immer nur mit Plastik-Einlage… Und ich habe eine kleine Liste für Geburtstag und Weihnachten, es gibt da immer so ein, zwei Leutchen, die gern Tipps möchten….
  • …. die Putzerei? Nach warmen, empfehlenden Kommentaren im Blog habe ich den Edelstahlschrubber nochmal geduldiger getestet. Ist Gewöhnung, das geht! Also kein Plastikschrubbschwamm mehr. Für den (Rest-) Abwasch werde ich mich dann mal mit einer Kombi dessen mit einem normalen Lappen versuchen. Und ich habe mir einen Sisal-Recyclingkunststoff-Schwamm, waschbar, gekauft, weil ich fürs Bad trotzdem einen Schwamm mit Rubbelseite zu brauchen meine 😉
  • Unser selbstgemachtes Geschirrspülmittel macht mir etwas Kopfzerbrechen. Nach fulminantem Beginn wurde es, merkwürdigerweise nach vielen Wochen, plötzlich mit jedem Spülgang schlechter: mehr und mehr Reste blieben am Geschirr kleben. Wir experimentierten mit Dosierung etc., und derzeit geht es, warum auch immer, wieder recht gut. Ich hatte mal einen Durchgang leer nur mit 3 Eßlöffeln Zitronensäure dazwischengeschoben – aber danach gab es keine Verbesserung, die kam dann erst wieder später. Jetzt tu ich einen gehäuften Teelöffel vom selbstgemischten Spülmittel rein. Das gibt ab und an mal einen Restschmutz auf einem Teller, aber das ist ok. Tipps zu Ursachen und Lösungen werden gern entgegengenommen und ausprobiert, denn eigentlich mag ich nicht glauben, daß die „eierlegende Wollmilchsau des Abwaschs“ sich im Langzeitexperiment als Ente entpuppt…. ich bin, man kann’s rauslesen,  ein wenig mißtrauisch geblieben und hoffe bloß, daß es jetzt gut nutzbar bleiben wird.

Aussortiert: Ein Baustrahler ohne Halterung und Leuchtmittel. Ich kauf da eh kein neues für, weil ich auch noch einen mit Halterung zum hinstellen habe, das ist viel praktischer. Also, falls Jemand den brauchen kann, bitte zügig melden – die Sodastreammaschine hat hier schon eine neue Besitzerin gefunden, ich musste sie nicht wegwerfen *freu*

Advertisements
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Kleinvieh.

14 Kommentare zu “Kleinvieh

  1. zauberweib sagt:

    Herzlichen Glückwunsch zur „Umstellung“ auf Stofftaschentücher! Ich nehm die schon immer, mit einer kurzen Ausrutscherzeit als Teenie. Aber ich hab schnell festgestellt, dass der Müll, den die Tempos produzieren weitaus uncooler ist, als es selbst das hässlichste Stofftaschentuch überhaupt sein könnte 🙂 Am liebsten mag ich die großen, sog. „Schnupftücher“ – hab ich in Massen noch von meinem Dad und diversen Onkeln geerbt. In der Hosentasche ist die „Damengröße“ natürlich angenehmer und ich hab mir sogar bei zweien einen Spitzenrand rumgehäkelt. Mit Häkelspitzenrand hab ich mehrere, die hab ich meiner Patentante zu verdanken. Bei mir wirds bei den zweien bleiben, weil das artet schon mehr in Strafarbeit als in Freizeitbeschäftigung aus 🙂 Aber das nur am Rande bemerkt… 🙂

    Auch bei Schnupfen bleib ich bei den Stofftatüs – ich find das ehrlich gesagt sogar hygienischer, wenn nur _ein_ Bazillending rumfliegt (unterm Kopfkissen versteckt), anstelle eines ganzen Berges Tempos. Selbst wenn ich die bis zu stündlich wechseln muss – ich habe genügend davon und wenn ich wieder gesund bin, wird halt ne Maschine voll Taschentücher gewaschen 😉

    • Fjonka sagt:

      Ich habe auch Herren- und Damentatüs, mag aber die DAmengröße lieber!

    • Steffi sagt:

      Meine Tempos verbrenne ich am Ende des Schnupfens rituell im Ofen. Ich bilde mir ein, dass damit auch die Erkältung endgültig (bis zum nächsten mal) weg ist… Naja und die Reste in der Handtasche nimmt Herrchen gern, wenn Hund mal wieder… anstatt des Hundekackbeutels…

  2. fiefhusen sagt:

    Hi Fjonka, ich glaube ich habe ja das gleiche Rezept von langsamerleben nachgebaut. Bis jetzt wäscht es toll bei Wasserhärte mittel. Aber obwohl schon Salz im Mittel drin ist, muß trotzdem das Salz in die Maschine gefüllt werden. dachte ich zumindest… ob es daran liegt? Der Klarspüler ist übrigens auch super von langsamerleben.
    Ich konnte nur keine Ansatzspirituose finden und bin dann auf Billig Vodka umgestiegen. Ich stand also nur mit der Flasche Fusel an der Kasse…

    • PurpurBête sagt:

      oh, das ist ja eine wunderbare Grundlage für Gerüüüüchte: „Hallo, Hamburger Kolleginnen, ich weiß was!!!!!“ *kicher*

    • Fjonka sagt:

      Klarspüler und Salz sind zusätzlich in den vorgesehenen Fächern, daran liegt’s also nicht.
      Den Klarspüler werde ich mal nachbasteln, sobald die (fast noch volle) jetzige Buddel leer wird 🙂

  3. Ich habe entdeckt, dass es von Sonnett einen Abwaschschwamm ganz ohne Plastik und auch ohne Plastikverpackung gibt. Trotzdem bleibe ich lieber bei selbst gemacht + Stahlwolle, das klappt einfach wunderbar.

    lg
    Maria

  4. Bibo59 sagt:

    Wie ich im Forum schon schrieb, das Spülmittel geht bei mir gar nicht. Vielleicht liegt es an der Wasserhärte? Ich finde es auch seltsam, das Salz in das Spülmittel zu packen, anstatt ins Salzfach, wo sich die Spülmaschine sich mit einer angemessenen Menge selbst bedienen kann.
    Ich habe jetzt wieder Salz, Klarspüler und Spülmittel getrennt und meine Spüla mag das lieber als Tabs oder selbstgebautes.

    • Steffi sagt:

      in Langsamerleben stand aber auch, dass das zusätzliche Salz im Salztank trotzdem eingefüllt werden sollte und das gleich gilt für Klarspüler, den man aber auch selbst mixen kann.

  5. PurpurBête sagt:

    Zum Thema Rubbelschwamm: Weil ich mein Gemüse/Obst aus Kostengründen oft beim Discounter kaufe, fallen hier Netze an. Die habe ich in einen Netzschlauch (vom Knobi) gestopft und beide offenen Seiten zusammen mit einem vorhandenen Kunststoffclip verschlossen (Gummiband ginge auch gut). Diesen semiharten Schrubber nehme ich für beschichtete Töpfe. Geht ziemlich klasse!

    Ich hab trotzdem noch normale Spülschwamme mit zwei Seiten, aber dieser ist härter als die harte Seite. Übrigen kaufe ich bei Schwämmen immer „Marke“, weil die No-Names nach dreimal Benutzen hin sind. Die Schwämme (wie auch alle Bürsten) kommen ab und an mit in die Spülmaschine, danach sind sie wieder sauber und keimfrei. So halten sie noch länger. Und Langlebigkeit finde ich persönlich auch ziemlich ökologisch.

    • Fjonka sagt:

      Ja, die nonames taugen wirklich gar nichts! Und wurden aufgebraucht bis die Rubbelseite in Fetzen hängt, danach noch als Badezimmer-saubermach-Schwamm… und doch…
      beschichtete Töpfe/ Pfannen haben wir nicht, aber Deine liest sich wie eine gute Lösung!

Platz für Klönschnack ...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s