Bienenbehandlung, die sechste, oder: öfter mal was neues…

Ist alles nix schönes, mit unseren Bienen.

Wir werden nicht mehr sinnvoll mit Ameisensäure behandeln können, weil es einfach doch schon zu kalt ist. Tun müssen wir aber unbedingt was. Meine Idee war schon: Oxalsäure außerhalb der (Weihnachts-)zeit. Ich hab jetzt mal im Bienenforum nachgefragt, und dort meint man auch: bei diesen Zahlen jenseits allen, was die Literatur als noch überlebbar bezeichnet, müssen wir handeln.

Für uns hieß das: raus zu den Völkern und den Oxalsäureverdampfer anwerfen:

  • Fluglochkeile raus
  • Verdampfer rein
  • ringsum alles zumachen
  • Verdampfer erhitzen und benutzen
  • raus damit, Flugloch ganz zu für 10 Minuten
  • Flugloch wieder freigeben
  • hoffen
P1070615

Rote sind schon verarztet, aber noch eingesperrt, bei den Grauen wird grad begast (um das Vergaser-Rohr ein feuchtes Tch wegen der großen Hitze und zum abdichten)

 

So weit haben Bienen und wir das jetzt überstanden.

Jetzt muß, da die Oxalsäure nicht in die Brut wirkt, das ganze noch wiederholt werden – bloß gibt es recht unterschiedliche Varianten der Aussagen, wann man das tun darf/ kann. Ich habe nun mal bei dem Hildener Imker nachgefragt, der uns mit so viel merkbarer Erfahrung von seinen Bienen berichtet hat und seit Jahren schon nur mit Oxalsäureverdampfer behandelt. Abwarten….

Wir hoffen nun, daß durch die ständigen Säuregaben nicht noch mehr Königinnen sterben, daß diese Behandlung so richtig gut hilft, und daß also Rote, Graue, Sternchen und Haus2-Bewohnerinnen uns erhalten bleiben….

Advertisements
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Jahr 4.

9 Kommentare zu “Bienenbehandlung, die sechste, oder: öfter mal was neues…

  1. blue-book sagt:

    Mal ne Frage: Darf man zweimal in der Saison mit dem Oxalsäureverdampfer an die Bienen ran? (Ist das überhaupt noch eine zugelassene Behandlungsmethode?) Was sagt euer Hildener Imker? Überleben die das? Wir hier unten im Süden träufeln die Oxalsäure im brutfreien Zustand (hier in Würzburg meist im Weihnachten rum). Geht sehr gut. Das darf man aber nur einmal tun. Der Spruch lautet: „Zweimal ist einmal zu viel“. Die Bienen vertragen diese Anwendungsform nur einmal.

    • Fjonka sagt:

      Tatsächlich ist verdampfen in D nicht zugelassen, aber wir kennen Vielem die’s (mit guten Ergebnissen) tun.
      Sonst haben wir auch nur 1x verdampft, statt träufeln, um Weihnachten rum.
      Der Imker, der seit vielen jahren damit behandelt sagt, er hatte noch nie Verluste danach, und er behandelt solange der Milbenfall es nötig macht alle 14 Tage…. wir haben in Kauf genommen, daß das geschehen könnte, weil wir meinen, daß mit einer so hohen Belastung die Völker eh keine Chance hätten. Aber wir sind nicht sicher, ob noch 3 oder gar nur 2 Völker noch leben – sollte es letzteres sein, wäre eines wirklich nach der letzten Verdampfung (und vielleicht daran) gestorben. Beim anderen hatten wir schon weit vorher das Gefühl, daß es „immer weniger wird“ (die 2. TBH)

  2. a sagt:

    Da drück ich doch gleich auch noch ganz doll mit. Wo wir doch gestern erst gesagt haben, wie gut Ihr (und nun auch mein Schatz, der sich herzlich bedankt! 🙂 ) von den fleißigen kleinen Mitbewohnern der Villa Fjonka habt.

  3. Äppelken sagt:

    Noch’n paar Daumen von mir dazu. Und Großzehen.

  4. ladypark sagt:

    Klingt insgesamt nicht gut 😦
    Drücke die Daumen für den Erfolg dieser Aktion.

  5. Steffi sagt:

    ich drück die Daumen, dass nicht unter Aussortiert: Bienenvölker stehen wird…

Platz für Klönschnack ...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s