Herbstabend

Gestern haben sie im TV gesagt, dieses Jahr habe alle Chancen, zum wärmsten seit Beginn der Aufzeichungen zu werden.

Für mich hat es jetzt schon einen Platz im Olymp der wärmsten und sonnigsten und widstillsten – zusammengefaßt: schönsten – seit 1989, will heißen, seit ich hier lebe.

Gestern- erster November – wars bei sonnigen windstillen 17° auch wieder herrlich. Ich aber hetzte durch den Laden, denn noch immer haben wir die Flut von Weihnachtsartikeln, die uns am Mittwoch überschwemmte, nicht so ganz in den Griff gekriegt… überall rief es
„Hier, ordne uns“ ,
„Wir haben noch kein Preisschild!“,
„Hast Du gesehen? Unser Fach ist leer!“, und im Lager
„Wir wollen auch raus in den Laden!!“

Irgendwann aber war Feierabend. Um 17:15 etwas war ich daheim. 13°, windstill. Kaffee gemacht, rausgesetzt. Schnell wurde es zu dämmrig zum lesen, der Zabi war nicht da – langweilig. Also rein, Untensilien geholt – und in der Feuerschale ein Feuer gemacht. Da saß ich (später: saßen wir) dann, bis das runtergebrannt war, da war’s dann 18:45, und ich war hungrig. Also dann rein und was gekocht.
Aber mir kam’s (zumal ich eh noch in der alten Zeit lebe, gefühlsmäßig), vor, als hätte ich bis abends spät am Feuer gesessen 🙂

Schön!!! 🙂

Heute hält sich der Hochnebel leider bisher, das ist nix dolles da draußen.


Aussortiert: fast vergessen, aber zum Glück hab ich noch eine kleine Liste, so daß ich jetzt nicht suchen gehn muß. Aussortiert habe ich den Inhalt eines vor Jahren „geerbten“ Picknickkoffers. Die Becher sind jetzt Meisenbecher, das von Jahren in diversen Kellern und Dachböden angeschimmelte Innenleben (mit Plastik bespannte Hartfaserbretter, an denen die Gummizüge zum befestigen von Bechern, Besteck etc angetackert sind) habe ich entfernt (Müll) Der Koffer an sich ist allerdings sehr schön: aus Korb, mit Lederschließen. Was tun? Den hab ich gesäubert und als Wollkorb befüllt steht er jetzt da. Praktischer und schöner als die vorherige Lösung, denn nun kann ich per zuklappen dafür sorgen, daß die Wolle nicht einstaubt. Und Salz- und Pfefferstreuer werde ich demnächst mal als Natronstreuer testen, wenn endlich Natron statt Zahnpasta auf der Kleinvieh-Agenda nach oben rutscht.

War eine sehr befriedigende Aktion, das!!

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3 Kommentare zu “Herbstabend

  1. Bibo59 sagt:

    Wir haben am 1. November im Sauerland!!! im T-Shirt auf der Terasse gesessen und Eis gegessen. Nee, wennn ich das erzähle, das glaubt mir kein Mensch.

Platz für Klönschnack ...

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