Kompost

Daß mir beim Kompost umsetzen mal eine Kröte auf der Forke hing war schon nicht schön, empfinde ich aber als relativ normal (dies‘ Jahr war da auch wieder eine, die hab ich aber nicht erwischt)

Daß ich aber diesmal eine fürchterlich schreiende, durchbohrte Maus von ihrem Elend erlösen musste – das setzt mir zu. Warum nur ist sie nicht geflüchtet, hatte ich doch schon mindestens zehn Minuten da rumgerödelt!?

R.i.p.


Aussortiert: eine Glasvase. „Das geht noch, ist doch nur ’ne winzige Ecke angeschlagen! Die nehm ich mit, statt daß sie auffe Arbeit in den Müll kommt“. Nein, geht nicht. Zumal ich wirklich genug Vasen habe und transparente Glasvasen eher unpraktisch finde, weil man das ganze Schmodderzeugs an den Stengeln nach 2-3 Tagen da so prima sehen kann….

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12 Kommentare zu “Kompost

  1. zauberweib sagt:

    Ich musste mal eine halbtoten Vogel vor meiner Katze erlösen, die gern noch ein bisschen mit ihm gespielt hätte. 😦 Das sind Erlebnisse, die braucht eine nicht oft. Ich kann mit dir fühlen. Du hast getan, was richtig war. Und dass sie dir vor die Zinke gekommen ist… nunja, sowas passiert halt leider mal. Egal wie sehr eine aufpasst. *liebdrücks*

    • Fjonka sagt:

      Da wiederum hatte ich bisher Glück: entweder konnte ich die Kater-Mäuse/-vögel wirklich noch retten – oder sie waren schon tot. Meist letzteres.

  2. Bibo59 sagt:

    Gut, dass ich das noch nie tun musste. Jedenfalls werde ich nach der Warnung meinen Kompost sehr vorsichtig umsetzen.

  3. ladypark sagt:

    Oh weh, das würde mir auch schlaflose Nächte bereiten. Aber Hut ab vor deinem schnellen und mutigen Handeln.

    Was Glasvasen betrifft: sobald man den Schmodder sieht, sollte man das Wasser tauschen, das ist für mich eher ein Vorteil. In Porzellanvasen gammelt und stinkt das Zeug dann vor sich hin.
    Aber dennoch, Vasen braucht man wirklich nicht viele.

  4. Schreckstarre? Seh ich Dich nicht, siehst Du mich nicht?

    Wie machst Du das mit dem Erlösen? Ich stand vor demselben Problem, als ich ein Mäusenest mit 8 Jungen im Trockenlager fand.

    (An alle, die die Frage schockieren mag, es gibt Tiere, die sind zur falschen Zeit am falschen Ort. Raussetzen wär nicht gegangen bei satten Minusgraden wären sie jämmerlich erfroren.)

    • Fjonka sagt:

      Ja, wahrscheinlich sowas wie ’ne Schreckstarre 😦
      Ich habe 2x schnell und kräftig draufgetreten. Hatte aber auch nicht viel Zeit, mich zu ekeln oder überhaupt zu überlegen, das Tier war ja sehr akut in Not.
      Bei „Deinen“ Mäusen hätte ich wahrscheinlich ein wenig „abstrahiert“ und einen großen , schweren Stein fallen lassen oder so. So hab ichs auch bei einem vor vielen jahren gefundenen nacktem Vogeljungen ohne auffindbares Nest gemacht. Daran denke ich auch jetzt noch manchmal.
      Ich habe mich nachher damit getröstet, daß das immer noch ein deutlich schnellerer Tod war als wenn ein katz‘ die Maus erwischt hätte. Und doch…

  5. Äppelken sagt:

    Ach, ihr zwei armen Mäuschen! *tröst*

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