Kleinvieh

KleinviehHeute wiedermal zum Thema Haare

Meine Shampooreste sind noch nicht alle, zum festen Shampoo kann ich also noch nix sagen – aber, der Leserschaft sei Dank: ich habe eine neue Haarbürste!

Nachdem meine Haare zum Herbst – Zeit der Schals und damit der filzenden Haaransätze – mal eben 20 Zentimeter gekürzt worden waren, hatte ich mir schon überlegt, ob jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für ein Borstenbürsten-Experiment sein könnte. Meine Befürchtung war ja gewesen, daß ich mit den Naturborsten einfach nicht durchkommen würde. Und nun, wo ich loslegen wollte, lief mir nirgends mehr eine solche Bürste über den Weg…. bis …. bis teff und Graf Olaf zum Sofakonzert anreisten und mit der Malerfreundin zusammen zum countdown vor Konzertbeginn nochmal einkaufen waren. Da erreichte mich ein Anruf vom Wochenmarkt: man habe hier einen Stand mit plastikfreien Bürsten! Holz mit Wildschweinborsten! Ob man mir eine mitbringen solle?

Also, nicht, daß ich meine oben beschriebenen Überlegungen zuvor mitgeteilt hätte – nein, die Drei haben einfach so an mich gedacht, weil ich doch irgendwann davon geschrieben hatte!!! 🙂

Okay, ich also so: Auja. Und dann haben sie mir das Teil auch noch geschenkt!!! Dankeschön!!!!

Nun benutze ichs also seither.

Meine Bedenken haben sich als halbrichtig herausgestellt. Tatsächlich komme ich zum normalen morgendlichen bürsten bestens zurecht. Auch verfilztes ist kein Problem, weder morgens noch nach der Wäsche. Aber: nach dem waschen kriege ich einfach keinen Scheitel hin! Ich war gewohnt, mit der Drahtborstenbürste alle Haare nach hinten zu kämmen – und schon fiel ein Scheitel einfach so auseinander! Das geht jetzt nicht mehr…

Manchmal ist es dann ja doch zu etwas gut, wenn frau aufhebt und nicht sofort aussortiert… meine Lösung: es liegt seit Jahrzehnten (ehrlich!) noch ein roter Plastikkamm bei mir rum, der schon auf der Wegwerf-Liste stand. Den hab ich jetzt für genau die mit der neuen Bürste nicht lösbare Aufgabe rekrutiert -und?

Alles gut! Ich musste kein neues Plastik kaufen, und der Scheitel sitzt!


Aussortiert: eine Haarbürste, Holz mit Plastikeinsatz, in dem die Drahtborsten mit Plastiknubsis obendrauf sitzen. SASSEN – diese Bürste ließ inzwischen bei fast jedem bürsten Borsten, es war dringend Zeit… in den Müll damit!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Kleinvieh.

8 Kommentare zu “Kleinvieh

  1. Steffi sagt:

    da freu ich mich, dass die Bürste zumindest weitgehend funktioniert 🙂 Der Graf auch 🙂

  2. Gut, wenn’s für Dich klappt. Bei mir leider gar nicht. Mit der Naturborstenbürste komm ich nicht durch, ich muß die Haare doppelt so oft waschen. Grad im Winter laden sie sich unglaublich elektrisch auf, da hilft auch Wasser auf der Bürste nix bzw. nur für jeweils ein paar Striche. Dasselbe mit einer Holzbürste.

    Jetzt hab ich so einen weitzinkigen „Afrokamm“ aus Horn und eine dieser doofen Dinger mit den Knubbeln drauf, die Du oben beschreibst. Wenigstens ist der Griff aus Holz.

    • Fjonka sagt:

      Elektrische Haare – das hab ich bisher auf die Wetterlage seither geschoben, die hab ich auch. Find ich aber soooo schlimm nicht.
      Und wenn die Lage hier wieder etwas ruhiger ist, muß ich mich unbedingt um „wie macht man eine Echrthaarbürste sauber“ kümmern….

      • Bürste säubern (ich nehm an, Du meinst enthaaren): es gibt auf Märkten bei den Bürstenhändlern so Minirechen, Holzstiel und Metallzinken, die angeblich dafür geeignet sind. Ich schau mal, ob ich Bild finde.

        Die Omma und auch ich jetzt reibt immer zwei Bürsten kräftig gegeneinander, die Haare verwurschteln sich dann und können leicht entfernt werden. Danach halt ab und zu mal in ein Bad mit einem Spritzer Shampoo oder Spüli drin, ich will mir ja das Fett nicht gleich wieder ins frisch gewaschen Haar verteilen 😉

        Thema elektrisieren: ich finde das bei der Länge total unangenehm und furchtbar, wenn sie übers ganze Gesicht und Dekolletée, womöglich noch auf der Creme, festbappen 😦 (Ich kämme kopfüber).

        • Fjonka sagt:

          Das würde ich auch nicht mögen. Bei meiner Länge finde ichs kurzfristig nicht so dolle, aber nuja… *g*
          Enthaaren ist kein Problem, ich meine wirklich „säubern“. Von Fett und Talg und was so haare halt so haben an Dreck *g*
          diese Bürste ist halt aus schönem Holz, unlackiert, da befürchte ich, daß meine sonst getroffenen drakonischen Maßnahmen (unter Wasser mit Seife und ordentlich schrubben) dem Holz schaden würden.
          Aber bei „Experiment Selbsversorgung“ wird genau das empfohlen (als selbstgetestet und okay), also werde ichs wohl doch so machen.

          • Hmm, verstehe. Wie gesagt, in ’ne Schüssel mit Shampoo, ein paar Minuten entfetten lassen, danach abschrubbeln, mit einer Handbürste oder zweiten Haarbürste (wir haben getrennte Bürsten, also kein Problem).

            Ansonsten: Beim Duschen oder Haarewaschen (ich wasch auch kopfüber), die Bürste einfach drunterlegen, das abfließende Wasser entfettet die zuvor enthaarte Bürste schon. Danach noch paarmal unter klarem Wasser mit der Handbürste drüber.

  3. Bibo59 sagt:

    So ne nicht vegane 😉 Wildschweinbürste hatte ich auch mal. Man bürstet definitv länger, vor allem, wenn die Bürste schon was älter ist.

  4. Bibo59 sagt:

    Meine Haare sind momentan wieder so kurz, dass ein Handtuch reicht. Zuletzt hatte ich das auf Holnis?? Praktischer ist das schon: Duschen, abrubbeln, die Frisur sitzt.

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