Zuhülf!!! Zuhülf!!!

In Goltoft steht ein Kran. Und im Zweitblog wird gegrübelt, was der denn wohl für einen Zweck haben könnte:

Hier sind ja so ein paar Leute, die mehr Bezug zu „de ole Tieden“ haben als ich – vielleicht hat ja Jemand eine Idee?

Hier sieht man noch einen Blick von weiter weg (Umgebung!!) und die Spekulationen, die schon angestellt wurden. (Heuballen heben? Säcke?? Oder ein altmodischer Wagenheber eines Stellmachers o.ä. Handwerkers???) Der Kran ist fest an den zwei Gebäuden angebracht und nicht schwenkbar.

Edit: bei diesem Beitrag lohnt es, die Kommentare zu lesen – dort wird einiges klarer, wenn auch nicht endgültig geklärt ;-)… und noch’n edit: später hat sich Jemand aus Goltoft oder Umgebung gefunden, der den Kran und seinen Zweck kennt: im Schuppen sei eine Holzäge zum aufsägen von Baumstämmen eingebaut gewesen und der Kran sei für diese Säge genutzt worden, schrieb er im Schupfen-Blog.

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12 Kommentare zu “Zuhülf!!! Zuhülf!!!

  1. zauberweib sagt:

    Öhm, wenns dazu diente, getöte Schweine zum Schlachten in eine passende Position zu bekommen?
    Wobei die Ritter-aufs-Pferd-heb-Theorie könnt auch hinkommen….

  2. Jane Blond sagt:

    ich frage mich auch, ob der echt nicht schwenbar ist. Wenn ich mir die Befestigung oben ansehe, könnte es sein, dass man den doch schwenken kann. Unten könnte das ähnlich aussehen. Unter der Erde, dann ließe sich das Ganze doch bewegen. Würde Sinn ergeben. Dass sich also der ganze Pfosten drehen lässt.
    Ansonsten würde ich sagen, dass der Kran eben dafür da ist, wofür Kräne eben da sind. Steffi hat das ja gut aufgeführt. Heu- und Stohballen halte ich auch für unwahrscheinlich. Das geht mit Forken echt schneller.

  3. Steffi sagt:

    bist Du sicher, dass der nicht schwenkbar war/ ist. Solche Kräne gibt es heute noch in der Industrie, genannte Säulenschwenkkran. Natürlich erheblich komfortabler und elektrisch.
    Dieses wunderbare Modell wird wohl wirklich zum Be- und Entladen von Wagen (egal was drauf) gebaut worden zu sein. Für Heu und Strohballen in den alten Formaten wohl aber nicht, das war einfach zu aufwändig, das ging mit einer Forke viel besser und schneller. Vielleicht ist das Teil auch dafür genutzt worden z.B. einen Wassertank (für Viehtränke) auf einen Anhänger zu stellen. Das würde ich mir so vorstellen. Wassertank unter den Kran stellen, anheben, Wagen drunter, ablassen, fertig. Vielleicht sogar für Vieh, aber auch da gab und gibt es einfachere und tierfreundlichere Methoden.
    Schönes Teil das!

    • Steffi sagt:

      Ach ja, wenn mal ein Rad brach, oder was auch immer nahm man was man hatte, also warum nicht auch den Kran als Wagenheber?!

    • Fjonka sagt:

      Unten siehts für mich aus wie ein Erdschuh, Oben fest. Aber wer weiß, was für Konstrukte inwendig unsichtbar wirken und den Kran sich drehen lassen könnten – bin ja keine Technikfrau…. WENN drehbar, DANN einige Ideen zur Verwendung 😉

      • Steffi sagt:

        Für schwenkbar spricht die obere Befestigung mit den Abstützungen zu 3 Seiten. Das wäre nicht zwingend notwendig, wenn die Belastung nur in einer Richtung wäre. Das obere Blech auch nicht.
        Also Balken, oben ne dicke Schraube/ nen Pinöckel rausguckend, das obere Blech (ein Blech geht bis 30mm Stärke bei uns Metallern ;-)) als Lager. Unten wäre möglich ebenefalls nen Pinöckel vermutlich aber dicker, oder das Ganze in ein Rohr gestellt o.ä. schon wärs schwenkbar.
        Das Schwenken ist sicherlich nicht grade als leichtgängig zu bewerten…

        • Fjonka sagt:

          Hmmmm- wenn man das so liest, liest es sich schlüssig – also vielleicht doch ein schwenbarer Kran, der könnte dann ja für alles mögliche genutzt worden sein – vielleicht gibt da ladyparks Verwandtschaft noch nähere Auskunft!?
          Spannend – für was so ein Blog samt Leserschaft alles gut ist…. *g*

          • ladypark sagt:

            Leider konnten meine Eltern nichts Neues beitragen. Flaschenzug zum Be- und Entladen von Fahrzeugen war ihr Kommentar. Mehr wussten sie leider auch nicht.

  4. Bibo59 sagt:

    Der diente bestimmt dazu, den kleinen dicken Ritter mitsamt Rüstung auf’s Pferd zu heben.
    Nee, In der Speicherstadt in HH gibt es doch auch so fest installierte Krane zum entladen von Booten. Wahrscheinlich also etwas zum be- oder entladen von Wagen.

  5. ladypark sagt:

    Morgen kommen meine Eltern zu Besuch, da frage ich mal meine Mutter. Sie ist in der Nähe von Goltoft groß geworden, vielleicht weiß sie was darüber. Mein Vater hat früher mal im Landhandel gearbeitet, der hat vielleicht auch eine Idee dazu.

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