Der Mitnehmtisch…

…ist seit Weihnachten Puzzletisch!

Nach Jahren packte mich innerlich mal wieder die Puzzle-Lust, und kurz vor unserem Sofakonzert waren der Herr F. und ich zusammen in der Stadt und haben dort nach einem Puzzle gesucht. Wunsch: ab 1500 Teile, hübsches Motiv und gleichzeitig nicht ZU einfach (also nicht zu große, aber kleinflächige Farbkontraste uÄ) Da ich immer nur alle paar Jahre mal puzzle, hatte ich garnicht gewusst, wie schwierig sich das gestalten würde: es ist schier unglaublich, wie fürchterlich kitschig Puzzlemotive größtenteils sind! Anne Geddes mit ihren unsäglichen Neugeborenenmotiven, Pferde im vollen Galopp mit wehenden Mähnen im Vollmond (gezeichnet), Südseelandschaften vm klischeehaftesten …. über Geschmack läßt sich eben doch streiten!!!

Letztlich blieb, streng nach obigen Kriterien sortiert, genau EIN Motiv übrig, und daran süchteln wir jetzt seit Weihnachten vor uns hin. Inzwischen sieht der Tisch so aus:

der Puzzletisch samt Sortierschälchen

der Puzzletisch samt Sortierschälchen

und ich kann mich einmal mehr über uns wundern: der Herr F., der, wenn er einmal angefangen hat, nur unter Einsatz körperlicher Kräfte oder, wahlweise, mit dem Versprechen grösster Herrlichkeiten wieder vom Tisch wegzubringen ist, wo er sich an einem bestimmten Puzzlebereich festgebissen hat – und ich, die ich in den ersten fünf Minuten grosse Erfolge feiere (einmal ein Teilchen angeguckt, und gleich weiß ich, wohin damit!) und dann rapide Konzentration und Lust verliere. Dann heißt es ein Ründchen lesen, einen Kaffee machen, Holz nachlegen oder ähnliches (im Bestfall: ein Viertelstündchen Teile sortieren), um dann den nächsten Fünfminutentriumph zu zelebrieren. Beide Verfahren sind ein wenig überspitzt gezeichnet, um das Prinzip klarzumachen sei dies aber erlaubt – und im Prinzip ist es ja auch ganz genau so….

Es ist wirklich ein Wunder, daß wir im letzten Jahr unser Zehnjähriges gefeiert haben- und durchaus beabsichtigen, auch unser Zwanzigjähriges noch zusammen zu erleben…. 😉


Aussortiert: natürlich ein Puzzle! Das mich erst auf den Gedanken gebracht hat, daß puzzlen mal wieder schön wäre – ein Van Gogh, den ich schon 2x gelegt hatte – mehr geht nicht…. es hat eine dankbare Abnehmerin gefunden und wird jetzt in einer sozialen Einrichtung bepuzzelt.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Sonst so.

8 Kommentare zu “Der Mitnehmtisch…

  1. Bibo59 sagt:

    Wie viele Teile hat es denn? 1499?

  2. Was machst du damit, wenn das Puzzle fertig ist? Ich habe alle wieder zerlegt, weil aufhängen wollte ich nicht.

    lg
    Maria

    • Fjonka sagt:

      Ja. Wir zerlegen auch. SO schön finde ich dieses nun auch wieder nicht 😉 und egal, wie schön das Motiv wäre, man sieht ja doch all die Puzzleteilchen, sowas würde ich nicht aufhängen wollen.
      Wenn uns in drei, vier Jahren wieder die Puzzle-Lust packt, können wrs nochmal puzzlen, und dann verschenken an wer’s auch immer möchte

  3. Bibo59 sagt:

    Was denn, und der Kater puzzelt nicht mit? Ich hatte früher (also in dem Alter, wo man schon mal Puzzles geschenkt bekam) nicht ein Puzzle in dem nicht mindestens ein Stückchen fehlte.
    Übrigens, wenn schon mal eins auf dem Tisch liegt, kann ich auch nicht davon bleiben. Mein Nachbar in HH war sehr erbost, dass ich an seinem Puzzelchen gepuzzelt habe.

    • Fjonka sagt:

      Der hat sichs letztens mittendrauf bequem machen wollen. Natürlich WÄHREND wir puzzelten. Neeeneee, Dicker, dat geiht nich’… da war er beleidigt und ist runtergeSPRUNGEN… worauf wir ein paar Teilchen neu zusammenpuzzeln mussten *g*

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