Good news

Gestern bei allerherrlichstem Wetter dann sogar zu Fuß(!) das Auto abgeholt, anderthalb Stunden zT durch Wege und Gehölze, die wir noch nicht kannten, Buschwindröschenteppiche, blühende Schlehen, Froschlaich in Massen, knarrende Froscheltern, Veilchenbüschel – ach, was ist es doch schön hier in Angeln!

Nach dem Gang: Der Herr F. hat schon die 2. Charge Bärlauchpesto gemacht...

Der Herr F. hat schon die 2. Charge Bärlauchpesto gemacht…

... das einzig gute an der vereinsamten Bienenbeute: ein sonniger Platz zum sitzen....

Das einzig gute an der vereinsamten Bienenbeute: ein sonniger Platz zum sitzen….

Wäre das nicht dieses hübsche Drehkreuz gewesen, wir hätten nicht gewußt, wo da denn nun ein Wanderweg sein soll

Wäre das nicht dieses hübsche Drehkreuz gewesen, wir hätten nicht gewußt, wo da denn nun ein Wanderweg sein soll

Bei Fraulund

Bei Fraulund

Dies' Jahr ist Veilchenjahr :-)

Dies‘ Jahr ist Veilchenjahr 🙂

"knarrknarr"

„knarrknarr“

 

Gegen Schluß auf einer Lichtung Bienenstöcke gesehen und sofort leichtes Bauchkniepen bekommen: die flogen alle, alle, alle viel stärker als unsere Sternchen! Ohje!

Damit war es entschieden – daheim angekommen, habe ich den Smoker angeworfen und wir haben endlich mal jede einzelne Wabe durchgeguckt! Und was soll ich sagen? Das wird, glaube ich! Auf dreieinhalb Waben sitzt massig verdeckelte Brut, drumherum Maden, und auch ein paar Stifte haben wir letztendlich noch entdeckt (daß die aber auch so schwierig zu sehen sind!! Erst sahen wir nur fette Rundmaden, und ich dachte schon, Frau Königin sei vielleicht entschwunden) Das ist jetzt nicht monsterviel, aber es ist so, daß sie wollen und mehr werden. Rundherum waren dann noch vier Waben mit Nektar und Pollen – viel zu viel, schließlich sollen sie ihren Nektar in den Honigraum bringen, nicht im Brutraum verstauen! Also haben wir ihnen rechts und links je eine Wabe gelassen, die anderen beiden hinters Schied gehängt – als Vorrat, wenn wir später einen Ableger machen oder doch noch eine Schlechtwetterzeit kommt – und vielleicht tragen sies dann ja sogar noch nach oben um. Beim imkern auf Dadant hält man die Bienen im Brutraum relativ eng. Der Effekt soll sein, daß sie die ganzen Brutwaumwaben auch wirklich mit Brut belegen. Die Honigkappen, die Biens naturgemäß über der Brut anlegen, sollen sie dann im Honigraum anlegen. Mal sehn, obs klappt. Man muß halt immer wieder nachschauen, damit sie auch genug Platz zum brüten haben – nach Bedarf hängt man dann eben Waben dazu. Dafür braucht man etwas Erfahrung und Fingerspitzengefühl….. und da wir Biens ja nur gutes wollen, haben wir ihnen zu viel Raum gegeben. Mal sehn, was nun geschieht. Ich bin sehr froh und erleichtert, und hoffe bloß, daß Madame Königin sich nun ranhält und ordentlich weiter stiftet!

Zum Schluß noch was zum Thema Bahnstreik:

Die Freundin kam am Tag VOR dem Streik aus Hamburg mit zwei Stunden Verspätung an.
Der Freund kam am Streiktag aus Nürnberg. 10 Minuten Verspätung.

 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Jahr 5.

7 Kommentare zu “Good news

  1. Hallo!

    Finde ich super, dass Du einen Spaziergang zum Auto abholen gemacht hast. Ausgezahlt hat es sich dann auch gleich und super Fotos hast Du auch für uns gemacht. Danke!

    lg
    Maria

  2. naliestewieder sagt:

    Ich muss mal ganz schnell was fragen: Jedes Jahr lasse ich meine Kräuter auf dem Kräuterbeet blühen und freue mich dann wie doll über die Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, die den Oregano, den Salbei, Borretsch, Bohnenkraut, Lavendel, Thymian besuchen. Jetzt habe ich diese Woche im Radio gehört, dass Honig z.T. durch Wildkräuter, die auch zur Begrünung genutzt werden, mit bestimmten Substanzen belastet wird. Manche Imker müssten deswegen sogar ihre Bienenwagen andere Standorte stellen.So, mach ich jetzt was falsch oder macht so ein kleines Kräuterbeet nichts?

    • Fjonka sagt:

      Keine Bange, die Bienen, Hummeln, Schmetterlinge freuen sich geradeso wie Du!
      ES gibt tatsächlich einige Kräuter, die Pyrrolizidinalkaloide enthalten, das ist aber ü-ber-haupt kein Problem, solange die Bienen keine Massentrachten davon anfliegen (will heißen: es gibt besonders Brachflächen, auf denen eins dieser Wildkräuter, das Jakobskreuzkraut, in Massen vorkommt (Wiesen, die gelb davon sind), und die Honigbienen lieben Massentrachten. Wenn sie dann also, solange es blüht, fast ausschließlich diesen Nektar eintragen, kann es zu hohen Konzentrationen im Honig kommen, die aber giftig auch bloß sind, wenn man DIESEN Honig täglich eßlöffelweise ißt. Aber naja, gut ist das natürlich trotzdem nicht, und im letzten Jahr haben die Medien einen ziemlichen Aufriß drum gemacht….
      Dein Kräuterbeet hat damit aber nichts zu tun, selbst wenn Du ein paar Borretschpflänzchen drin hast (die haben auch diese Alkaloide drin)

  3. tikerscherk sagt:

    Obwohl ich oft nur die Hälfte verstehe, freue ich mich immer an Deinen Bienengeschichten- zumindest solange es ihnen gut geht.

    • Fjonka sagt:

      Es ist recht schwierig, solche Dinge wie „Erweiterung und Einengung von Brutraum“ schriftlich so zu erklären, daß Diejenigen hier, die gar nicht so recht wissen, wie es in einer Beute aussieht, das auch verstehen können; meistens versuche ich es trotzdem, auch bei den schwierigeren Themen – mit mal mehr, mal weniger Erfolg 😉 hier war mir klar, daß ich viel zu weit ausholen hätte müssen und (zB) Dir nur die Grundaussage „besser als gedacht“ bleiben würde *seufz*

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