Im Garten

Da sitze ich also, es ist endlich mal sonnig und warm. Ich habe meinen Kaffee vor mir stehen und gucke so rum. Und dann, plötzlich, bemerke ich es: überall Leben! Leben!! Leben!!!

Manches ist groß und laut….

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anderes eher unauffällig

der Bachnelkenwurz wird bald blühen.

der Bachnelkenwurz wird bald blühen.

etwas ist ganz neu und sucht die freie Fläche

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anderes versteckt sich lieber

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…zumindest anfänglich, wenns noch zart ist….

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während wieder anderes knallig prollt 😉

selbst angesät! Da sag noch einer, Pflanzen hätten keinen Stil!

selbst angesät! Da sag noch einer, Pflanzen hätten keinen Stil!

Manches, das lebt, ist mir hochwillkommen

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doch es gibt auch welches, das mir eher lästig ist *g*

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…und wieder anderes führt sein ganz eigenes Leben, das meines kaum berührt

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So mancher tut Dinge, die ich garnicht von ihm erwartet hätte!

Wer findet die Fliege?

Kreten bestäuben zum Beispiel. Wer findet die Fliege?

Ein anderer ist da zuverlässiger, leider.

Au!

Au!

Manches sieht aus wie tot

Wartets ab - in ein paar Tagen entfalten sich die fiedrigen Walnuß-Blätter!

Wartets ab – in ein paar Tagen entfalten sich die fiedrigen Walnuß-Blätter!

anderes wie das pralle Leben

Unsere Kirschen blühen

Unsere Kirschen blühen

und dann gibts noch das, was gerade mal eben im Bild festzuhalten ist –

P1080833und wie viel mehr, das dafür viel zu klein ist – oder zu schnell. Oder zu weit in der Luft. Oder zu tief im Boden. Wohin ich schaue, schnuppere, horche, fühle: Leben überall, herausgelockt von der Sonne!

Mai im Garten.

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12 Kommentare zu “Im Garten

  1. humpty sagt:

    Dazu passt sehr schön ein Gedicht der Autorin Ute Latendorf, das ich am Montag im Radio gehört habe:

    Von der Sonne lernen, zu wärmen
    Von den Wolken lernen, leicht zu schweben
    Vom Wind, Anstöße zu geben
    Von den Bäumen, standhaft zu sein

    Von den Blumen das Leuchten lernen
    Von den Steinen das Bleiben.
    Von den Büschen im Frühling Erneuerung lernen
    Von den Blättern im Herbst das Fallenlassen
    Vom Sturm die Leidenschaft lernen.

    Vom Regen lernen, sich zu verströmen
    Von der Erde, mütterlich zu sein
    Vom Mond, sich zu verändern,
    Von den Sternen lernen, einer von vielen zu sein

    Von den Jahreszeiten lernen,
    dass das Leben immer von neuem beginnt

    Liebe Grüße
    humpty

  2. Äppelken sagt:

    Hier unterm Dach macht sich das Leben akustisch breit. Die diesjährigen Rollladenkastenpiepmätze sind (ich habe mittlerweile recherchiert und mir Vogelstimmenbeispiele angehört) Spatzen. Aber genauso scheu wie die Zilpzalpe letztes Jahr. Dazu kommen die ganzen Meisen, die im Dachboden wohnen und in der Birke nebenan ihren Garten haben, dazu etliche Rasenmäher, Heckenschneider, die flauschigen Hühnchen vom Nachbarn und vielfältiges Brummen an allen Fenstern von fehlgeleiteten Nektarschlürfern aller Art. Ach ja und das Äpfelsche Heuschnupfenniesen nicht zu vergessen. Und am Freitag kommt noch das Umtata der Blaskapellen und diverse Pferdegeräusche dazu (ab 5 Uhr morgens), dann ist Blutritt.

  3. Bibo59 sagt:

    Ja, Frühling im eigenen Garten ist was Feines. Und seit ich hier wirtschafte lebt auch immer mehr. Was nicht lebt ist meine Internet-Verbindung. Die ist so lahm, dass ich nicht einmal Deine Fotos richtig gucken kann, geschweige denn, selber bloggen.

  4. a sagt:

    Mmmh… 🙂 Das versüßt das Büroleben 😉
    Toll deine Fotos und Kommentare und natürlich das ganze Treiben da draußen!
    Wie geht es eigentlich den Alpenveilchen? Haben sie schon ein Plätzchen gefunden?

    • Fjonka sagt:

      Aber selbstverständlich. Gleich am Sonntag noch, ebenso der Fingerhut. Wurden gut angegossen, und jetzt warte und hoffe ich.
      Habe sie mal gleich an die Hauswand gepflanzt, in der Hoffnung, daß das ein ähnlicher Standort ist (trocken, warm, zwischen Steinen) und sie von dort aus aus einen guten Start haben, um weiterzuwandern!

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