Kollateralnutzen

Hat nichts mit dem Thema zu tun, ist aber hübsch: dieses Foto.

Hat nichts mit dem Thema zu tun, ist aber hübsch: dieses Foto.

Unsere wohnzimmerlose Zeit hat Nebenwirkungen:

  1. mir war nicht klar, daß wir unser Sofa so stark vermissen würden! Obwohl in des Herrn Zimmer ein Sofa steht – aber das ist nur ein Zweisitzer. Zu 2. bequem drauf liegen ist nicht. Gut zu wissen, wie sehr wir das Sofa genießen – das merkt man ja sonst gar nicht!!
  2. Es ist derzeit ein echtes Sch***-wetter, die ofenlose Zeit treibt die Heizkosten hoch: wo sonst die Heizung in der Küche höchstens auf 2,1 steht (selbst im Winter bei Minusgraden), ist sie jetzt auf 3, damit es gemütlich ist – und das ist ein großer Unterschied. Gut zu wissen, daß auch der alte Ofen über die Jahre schon viel Öl eingespart hat!
  3. wir haben keinen Fernseher. Und das ist interessant, denn obwohl man inzwischen ja auch am Computer gucken könnte, ist der TV-Konsum erheblich gesunken. Einzig unsere Leib-und Magensendungen Hundeprofi und heute-show konsumieren wir am Monitor, und ganz selten mal eine Tagesschau. Ich habe vorgeschlagen, das in den neuen Alltag nach der Baustelle zu retten, indem der Fernseher ins grüne Zimmer wandert – dort würden wir mangels Sofa auch nur gezielt zum gucken hingehen, schätze ich, und nicht zappenderweise hängenbleiben wie jetzt so oft. Der Herr F. gab sein okay, und nun werden wir das mal ausprobieren, wenns soweit ist.

Interessant sowas.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Sonst so.

6 Kommentare zu “Kollateralnutzen

  1. ladypark sagt:

    Und was ist los in Sachen Ofenbau???

  2. Das ist toll! Wenn wir mal wegfahren schau ich immer, daß ich Ferienhäuschen ohne Glotze anmiete. Einmal hab ich sogar den Vermieter gebeten, sie vor Ankunft rauszunehmen, hat den zwar überrascht, aber er hat’s ohne Weiteres gemacht. Ich hab sie nie vermisst, und Männe hat noch nie einen Ton drüber verlauten lassen. Ist unglaublich, vieviel mehr Zeit man zum Lesen, erkunden und nicht zuletzt schlafen man dadurch gewinnen kann 🙂

    • Bibo59 sagt:

      Ignorieren geht nicht? In der Holnis-Hütte gab es WLAN (sehr schön, damit habe ich bloggen angefangen) und eine eingestaubte Glotze, die ich komplett ignoriert habe.

  3. Bibo59 sagt:

    Die Glotze ins grüne Zimmer stellen ist eine gute Maßnahme. So wird das grüne zum Fernsehzimmer. Der zweite Schritt ist dann, Sendungen aufzeichnen und irgendwann gucken, der dritte, Fernseher abschaffen und nur am Computer gucken, der vierte, sich ein so schlechtes Internet anschaffen, dass Filme gucken das ganze System zusammenbrechen lässt… an dem Punkt bin ich momentan angelangt.

  4. Bibo59 sagt:

    Ja, das Leben ohne Fernsehen hat was. Man spart so viel Zeit, die man mit Lesen oder im Garten oder miteinander verbringen kann.

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