Kleinvieh

KleinviehHeute ein vorläufiges Küchen-Putz-Fazit mit neuen Anteilen, sozusagen 😉

Rein optisch hat sich in unserer Küche inzwischen ein wenig was verändert: guckt mal, das sieht doch schon ganz schön „Öko“ aus *gg* Die Holz-Abwaschbürste mit Wechselkopf habe ich „schon immer“, ich bin ja kein Neu-Öko; abgewaschen wird mit Neutralreiniger, auch das schon seit Jahren; wir kaufen lange schon im Großmarkt Neutral- und Essigreiniger im 10-Liter-Kanister und füllen in handliche Flaschen um. Das spart Plastik.

Was neu ist: Schwamm und Stahlwolle

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Das Küchenputz-Sortiment

Ich hatte – im Blog kann man sowas so herrlich nachlesen *g* – im letzten Oktober ein Pack Recycling-Schwämme mit Sisal-Schrubb-Seite von Sonett im  Bioladen gekauft. So ganz 100% glücklich bin ich nicht damit, die Sisal-Seite schrubbt recht schnell nicht mehr wirklich gut, und jetzt geht sie – sieht man auf dem Bild- auch noch ab. Nun mag man sagen: okay, nach fast einem Jahr darf das auch – aber da wir einen Geschirrspüler haben, wird soooo oft nicht abgewaschen. Da hält der normale Schwamm länger und schrubbt viel länger viel besser – aber was tut frau nicht alles. 😉 Ich benutze deutlich häufiger die Stahlwolle, die ich unbenutzt noch liegen hatte. Auch da: 100% zufrieden ist anders, denn sie schrubbt gut und scheint eeeeewig haltbar zu sein – aber sie ist umständlicher zu nutzen, und man hat halt zwei Teile, zwischen denen man dauernd hin und her wechseln muß statt eines Schwamms. Beide zusammen sind immerhin funktionell genauso gut wie ein guter Plastik-Spülschwamm. Und man schmeißt halt kein Plastik weg…. Allerdings habe ich momentan noch von den guten, alten Plastikschwämmen über – ich hatte sonst immer jeden, wenn er für die Küche nicht mehr taugte, fürs Bad genommen. Jetzt nutze ich sie umso länger nur fürs Bad. Dafür kann ich mir den Sonett-Schwamm nicht vorstellen, da muß ich dann mal in mich gehen, wenn’s so weit ist 😉

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Schwammvergleich alt-neu

EDIT im März 2016: leider hat auch in-mich-gehen zu keinem Resultat geführt: ich kaufe wieder Glitzi-Plastikschwämme. Die Stahlwolle behalte ich aber bei, was hoffentlich zu einer (noch) längeren Lebensdauer der Plastikschwämme beiträgt.

Dann habe ich noch Putztücher für die Flächen, die habe ich vergessen mit aufs Bild zu packen. Da ich die Dinger viele Jahre lang benutze und wasche, bis sie auseinanderfallen, gab es noch keinen Bedarf, sich was zu überlegen – ich habe die „normalen“ aus dem Supermarkt und ein paar Mikrofasertücher; ein Versuch mit einem Waschbär-Tuch, das ich mal mitbestellt habe, ist gescheitert: obwohl es nichtmal 100% plastikfrei ist, fasern die Nähte schon nach dem 1. waschen aus – hier liegt die schlechte Qualität an der Verarbeitung, nicht am Material. Ich freue mich schon drauf, wenn ich die Dinger guten Gewissens wegschmeißen kann *g* Schade! EDIT im März 2016 meint: ich bin wild entschlossen, die Nähte nachzunähen. Aber nochmal kaufen würde ich die Teile trotzdem nicht. Äppelken hat mit zum testen ein Bambus-Tuch geschickt, das ist prima, das wird wohl das „Tuch der Wahl“, wenns um Nachschub geht.

Geht zu Einab, als Beispiel dafür, was ohne viel Aufwand aber mit ganz ein wenig Bereitschaft zum leiden möglich ist 😉


Aussortiert: ein Pfanneisen, mit dem wir Beide nicht so gut zurechtkommen. Pfanneisen braucht man laut Liste in Satrup für die Flüchtlinge auch noch. Also werde ich das am nächsten Donnerstag zum Treffen mitnehmen.

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17 Kommentare zu “Kleinvieh

  1. ladypark sagt:

    Die weltbesten Putzlappen für die Küche bekomme ich immer von meiner Mutter. Ich gebe ihr alte, dünn gewordene Frotteehandtücher. Sie zerschneidet sie und danach werden sie umkettelt (da ich Handarbeiten hasse, bin ich froh, dass sie sowas gern macht). Diese Lappen kann man wunderbar waschen und ewig benutzen.

    Btw: Was ist ein Pfanneisen?

    • Fjonka sagt:

      Das Ding, mit dem man Essen in der Pfanne wendet. Wie nennst Du das denn??
      Und stimmt- Handtuchstücke kenn ich auch, funktionieren gut! Wieso vergßt man sowas eigentlich immer so schnell? Wahrscheinlich könnte das mit dem umnähen gegen ausfasern selbst ich, wenn es denn nicht gerade werden muß…. Erinner mich mal in 3, 4 Jahren dran, wenn mir die Lappen ausgehen! 🙂

    • Bibo59 sagt:

      Hat meine Mutter früher auch so gemacht. Ich habe nicht den Nerv für Handarbeiten, aber ich benutze auch schon mal abgenutzte Klamotten oder Handtücher als Putzlumpen.

  2. Hallo Fjonka!

    Erst mal danke fürs Verlinken zu EiNaB!

    Ich verwende vor allem die Stahlwolle sehr gerne, damit wird wirklich jeder Edelstahltopf und jede Glasauflaufform perfekt sauber.

    Mit dem Schwamm von Sonett habe ich ähnliche Erfahrungen wie Du gemacht, die Oberfläche ist noch nicht einmal ganz plastikfrei. Was mir daran jedoch sehr gefallen hat – der Geruch war viel besser, der alte Plastikschwamm hat immer ganz schnell zu müffeln begonnen.

    Schwamm habe ich jetzt keinen mehr.

    Am liebsten habe ich meine selbst genähten Abwaschtücher und nur fürs Harte die Stahlwolle.

    lg
    Maria

  3. Bibo59 sagt:

    Und noch ein Schwank aus der Küche: Als meine aufgebaut wurde hieß es: Keine Mikrofaser, die könnte kratzen. Und auf Nachfrage sagte einer der Kerls: „Ich nehm da nen alten Schlüpper“

  4. Bibo59 sagt:

    Statt schrubben: Mir ist Sonntag fies was angebrannt: Gefühlte ein cm schwarze Schrubbschicht. Und dann habe ich mich an einen Tipp aus der Mottenkiste erinnert: Die Schicht mit Waschsoda bestreut, noch mal etwas Wasser drauf und den Pott wieder auf den Herd, Aufkochen lassen, nach dem essen nachgeschaut: So blank war das Teil noch nie. Mach ich jetzt öfter. Also nicht anbacken lassen, sondern Waschsoda statt schrubben. Müsste die Restwärme von Pott und Herd ja im Normalfall reichen.

    • Fjonka sagt:

      Waschsoda funktioniert sogar bei wachsverklebten Bienen-Rähmchen! (Man braucht halt bloß einen XXXXXL-Topf dazu *g*), da sollte sowas eingebranntes wirklich kein Problem sein 😉

      • Bibo59 sagt:

        Ist es auch nicht. Nur denken muss man dran. Ich überlege gerade, ob und wie ich mein Backblech mit Waschsoda wieder sauber bekomme.
        Soda und Wasser drauf und Backofen auf 200 Grad?

        • sabine sagt:

          Ich hab da gerade gelesen stark salzen und 20 minuten bei 160 grad, danach könne
          man das Backblech abbürsten.. Vielleicht darf man ja auch noch einen Kuchen dazustellen. 😉

  5. Äppelken sagt:

    Hm, ich empfehle nach wie vor zum Schrubben von Töpfen oder auch Oberflächen Luffa oder Hanf, kraus rechts selbstgestrickt, das schrubbt es alles schonend und kratzfrei weg. Für fies eingebrannte Töpfe aus Edelstahl hab ich ein Kupferwollteil. Die Topfschwämme von Almawin aus Sonnenblumenöl hab ich noch nicht ausprobiert, da ich sie nicht brauche. Von Waschbär hab ich auch 50% Bambuswischlappen, die kann man auch trocken schön für Staub verwenden, ohne Nähte, eher so dünn gefilzt. Das erste Tuch hab ich schon oft mitgewaschen, es verzieht sich zwar etwas, ist aber sonst noch sehr gut beieinander.
    (Und ich hab ne Quelle für gewachsten Baumwollcanvas gefunden. Wenn ich jetzt noch Reinleinennähmaschinengarn bekomme, gibt es den ersten wetterfesten Rucksack ohne Sondermüll.)

Platz für Klönschnack ...

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