Aber jetzt!

Fällt Euch was auf?

Fällt Euch was auf?

Mir zunächst auch nicht, bis der Herr F. es mir zeigte:

P1110203Es ist also soweit: nach weit mehr als zehn Jahren! Denn dieses „Holzkunstwerk“ entstand nicht etwa aus Absicht, sondern schlicht deshalb, weil diese Baumscheiben nicht kleinzukriegen waren! Sie stammen aus einer Lieferung des Straßenbauamts, von damals, als die noch einen Hänger Knickholz für zwanzig Mark in die Kaffeekasse abgekippt haben… also ist das sogar schon mindestens mal vierzehn Jahre her, denn wie ich gerade nachlas, wurde hier bei uns zum Jahreswechsel 2001/2002 auf den Euro umgestellt, das hatte ich schon wieder vergessen!

Anyway, also vor über vierzehn Jahren habe ich versucht, wie all das andere Holz so auch dieses zu spalten, um es zu verheizen. Aber anders als bei all dem anderen Holz war das schlicht unmöglich: die Axt prallte ab, sogar der Spalter (den ich damals immer noch bei einem Gartenbaubetrieb für ein Wochenende auslieh) schaffte es nicht, überhaupt in das Holz einzudringen!

Was nun?

Das seht Ihr ja auf dem Foto. *g*

Und jetzt also schwächeln die dicken Brocken! Pilze schaffen es, einzudringen und sie zu zersetzen. Auch das härteste Holz hält nicht ewig!

Übrigens habe ich bei mehreren Tischlern und Baumkennern nachgefragt – Niemand konnte mir anhand von damals noch vorhandener Rinde und Holz sagen, um welchen Baum es sich gehandelt hatte.


Aussortiert: zwei Topflappen. In die Sozialladen-Tüte.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Sonst so.

12 Kommentare zu “Aber jetzt!

  1. naliestewieder sagt:

    Übrigens gibt es in meiner alten Heimat Potsdam -Mittelmark sogar Akazienhonig (Robinie wird da niemand zu sagen, das lernt man bloß in Bio). Wir haben die Blüten als Kinder ausgelutscht.Mein Vater hat aus jungen Stämmen Schuppengrundgerüste gebaut.Die Rinde lässt sich schälen. Der Teil, der in die Erde kommt, wird angekohlt, so wurden aus diesem Holz auch Koppelzäune gebaut.

    • Fjonka sagt:

      Spannend – hier gibts das nicht, Akazienhonig ist „Süden“. Hier gibts die nur vereinzelt, zu kalt. Aber das ankohlen kennen wir hier auch, wird gemacht, damit das Holz noch länger hält im Boden. Inzwischen hat sich auch rausgestellt, daß meine Eisen-Holz-Scheiben keine Platanen waren; ich habe auf Fotos deren Rinde gesehen, und die ist völlig anders.

  2. Robinie ist da immer verdächtig, die ist noch ein Stück härter als Eiche, und die ist ja auch immer wieder auch hier zu sehen. Sollte aber auch sehr wasserbeständig sein…

    • Fjonka sagt:

      Robinie… muß mich mal umhören, ob die hier oben bei uns auch wächst. Wenn, dann sehr selten, dann könnte es hinhauen, daß die Niemand erkannte. Allerdings muß der Baum, aus dem die Klötze stammen, SEHR alt und dick gewesen sein, die dickste Scheibe hatte sicher 1m Durchmesser… aber in Parks wurde ja auch früher schon Selteneres angepflanzt … hmmmm…
      Wasserneständig sind die Klötze, sonst hätten sie hier bei uns nicht so lang durchgehalten!

  3. Bibo59 sagt:

    Das härteste hier ist Eiche. Deswegen steht die Speicherstadt auf Eichenpfählen. Aber mich hast Du nicht gefragt.

    • Fjonka sagt:

      Dich kannte ich da ja noch nichtmal!
      Und Eiche ists nicht, das wäre super-einfach gewesen, die hätte selbst ich erkannt (und mit Sicherheit jeder Tischler/ Baumfreak, den ich fragte)
      Eiche kriegt der Spalter übrigens auch prima durch, hatte ich schon öfter mal dazwischen.
      Das nach diesen Brocken härteste war bisher der Teil der Doppelbuche, in dem der Brandkrustenpilz
      saß (und der noch nicht morsch war natürlich) Vielleicht hat ja in den Stücken auch irgendein Pilz gesessen!?

      • Äppelken sagt:

        Kann man den Pilz der jetzt darin wohnt wenigstens essen?
        Und du könntest ja den Peter Wohlleben anmailen, ob ers vielleicht weis oder ne Idee hat. Wenn einer Bäume kennt, dann er. Finde ich.

        • Fjonka sagt:

          Sicherlich, ich denke bloß, jetzt ists definitiv zu spät – null Rinde, die Holzstruktur nicht mehr richtig erkennbar….
          und was die Pilze angeht: ich habe nach wie vor nicht die geringste Ahnung! Wahrscheinlich könnten wir uns in den letzten Jahren regelmäßig im Oktober aus dem Garten ernähren, so viele verschiedene Pilze wie wir haben – aber ich kann nicht einen einzigen zuverlässig bestimmen, der Herr F. kanns nur bei wenigen Sorten, die aber in südlicheren Wäldern wachsen, nicht bei uns. Also: keine Pilzmahlzeiten aus dem Garten…

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