Biens

Obwohl ich, seit ich letztlich bei Mario was nettes gesehen hatte, überlegt hatte, ob ich unsere neue, letzte Dadant-Beute, die ich in den letzten 14 Tagen bezugsfertig gemacht habe, auch be-brennen sollte, habe ich mich letztlich doch für Farbe entschieden.

Wir haben also jetzt eine Sternchen-, eine Mond-, eine Sonnen – und, neu, eine Spiralbeute! Und auf deren Design bin ich wirklich stolz – erstens finde ichs richtig hübsch, und zweitens war ich, damit es so werden konnte, mit Pinsel und Zahnstocher als Malwerkzeugen unterwegs – und das war nicht leicht!

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Nun bin ich gespannt, wer dort einmal einziehen wird. Bisher sieht’s so aus als würden alle Bienenvölker den Winter überleben. Das Mondvolk wirkt am agilsten und am größten, da müssen wir bald wiegen – mal sehn, ob das Futter reicht. Die Sternchen sind die schwächsten, aber auch bei ihnen ist noch Leben, und wenn die Königin sich nun ordentlich anstrengt, kann das durchaus noch was werden. Aber für Bienen gilt: die kritische Phase ist erst rum, wenn die Salweide blüht. Und das dürfte noch einige Zeit dauern. Bisher – Stand 14. Februar – gibt es erst einige Schneeglöckchen- und Winterlingsblüten zu bewundern. Und Zaubernuß, blühend. Die Hasel hat Kätzchen, aber die sind noch klein und geschlossen. Ebenso siehts mit ersten, voreiligen Weiden aus. Und die Temperaturen sind bisher so niedrig, daß auch bei – seltenem – Sonnenschein keine Biene zum Reinigungsflug ansetzt. Letzte Nacht erst hat es wieder gefroren…. Also, warten wir’s ab!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Jahr 6.

18 Kommentare zu “Biens

  1. Bibo59 sagt:

    Die Kringels sehen jedenfalls aus wie neuseeländische Maori-Tatoos. Hübsch.

  2. Bibo59 sagt:

    Ich bin beim stöbern auf dem Tippeldings auf eine Bienen-App gestoßen. Weiß aber nicht, was das ist.

  3. Frau Tonari sagt:

    Ich muss grad schmunzeln, denn die neuseeländischen Bienenstöcke meiner Tochter und ihrem Liebsten heißen Berlin und Leipzig. Beide haben viel Spaß an ihrem neuen Hobby.

  4. Mario sagt:

    Moin Fjonka, auch gemalt sieht es doch sehr hübsch aus. Ich habe auch erst überlegt anzumalen, aber wegen der erhofften längeren Sichtbarkeit dann doch zum Lötkolben gegriffen. Wichtig ist es gefällt einem selbst und man zeigt seine Liebe zu den kleinen Wesen doch noch einmal viel deutlicher. Erwerbsimker lachen sicher über solche „Spielerei“. Aber da stehn wir drüber. Unsere Bienen sind unsere Haustiere, unsere Kinder! 😉

  5. Hallo Fjonka!

    Wie liebevoll Du Deine Bienenstöcke herrichtest! Jetzt weiß ich auch endlich woher die Bienenvölker ihren Namen haben. Nachdem ich Deinem Blog nicht von Anfang an folge, war mir das neu.

    lg
    Maria

    • Fjonka sagt:

      Siehste – für uns ist das ganz sinnvoll, denn so behalten wir den Überblick, bei welchem Volk was los ist, besser, als wenn wir den Völkern keine „faßbaren“ Namen gegeben hätten. Und hübsch ists auch noch – ganz zu schweigen von den Blogbeiträgen, bei denen es auch viel schöner ist, von „den Sternchen“ zu berichten als von „dem Volk, das, wißt Ihr noch, doch vor 3 Wochen xy Varroen hatte“ …. *gg*

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