Drei

Heute bringe ich dann auch das zweite Pflegevolk an seinen neuen Wohnort. Dort dürfen sie sich erstmal einfliegen – und am Wochenende ziehen sie um in eine Golzbeute, eine Beutenart, die ich auch erst dort zum ersten Mal gesehen habe. Das wird ein harter Einschnitt, denn Biens können ihre Brut und ihre Waben nicht mitnehmen. Andererseits ist gerade das nicht schlecht, denn dieses Volk hat nach wie vor ziemlich viele Varroen und kann wegen dieses harten Eingriffs viele davon verlieren (die meisten sitzen ja in den verdeckelten Brutzellen) und andererseits nochmal mit Milchsäure behandelt werden. Ich bin gespannt, wie’s laufen wird…. wir hoffen, daß das Volk, das schon am neuen Ort steht, sehr stark ist. Denn es wird den Neuen eine Brutwabe und Futter abgeben müssen, damit die es leichter haben….

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Jahr 6.

5 Kommentare zu “Drei

  1. Bibo59 sagt:

    Ich habe auch Bienen. Im Vorgarten! Unter einem Baumstumpf. Warte gerade auf die Imkerin, die die Damen zum umziehen überreden will. Spannend.

    • Fjonka sagt:

      Ach was!? Wie kommen die denn jetzt(!) dahin???? Ein Schwarm kanns ja nicht sein, und im letzten Jahr hättest Du sie doch sicher bemerkt, wären sie da schon dort gewesen!?

      • Bibo59 sagt:

        Tja, wenn ich das wüsste. Ich habe dort keinen Schwarm einlaufen sehen. Ich hatte voriges Jahr mal im Frühjahr tote Bienen auf der Treppe liegen, zu der Zeit wo die aufräumen und dachte, da müssten wohl irgendwo welche sein, habe aber nichts gefunden. Dieses Jahr habe ich die üblichen Aufräumarbeiten im Vorgarten erledigt und immer noch nichts bemerkt und als das neulich mal etwas wärmer war, sah ich so aus den Augenwinkeln, dass da etwas aus dem Boden neben dem Baumstumpf kam. Erst dachte ich Wespen, aber nee, dunkle Honigbienen. Die Imkerin meinte, vielleicht hätten die dort schon überwintert. Ein kleines Restvolk hat sie vermutet. Jedenfalls ist es uns nicht gelungen die Damen auszugraben und jetzt steht dort eine Beute mit leckerem Honig in der Hoffnung, dass sie freiwillig umziehen. Es war auch gestern Abend so kalt, dass die überhaupt nicht aggressiv waren, aber auch nicht wirklich zu orten. An der Stelle nichts zu bemerken ist auch keine Kunst. Normalerweise steht da alles voll Farn und wenn der Kirschlorbeer blüht, wimmelt es so oder so von Bienen.

  2. Mario sagt:

    Das wird schon .. im Moment sind die Völker so auf Überleben gepolt, das sie schnell die neuen Waben bauen und die Königin dort innerhalb weniger Tage stiften kann. Ein wenig füttern sollte der Besitzer aber schon, denn noch können die Damen ja nichts einlagern, weil keine ausgebauten Waben vorhanden sind.

    • Fjonka sagt:

      Im alten Volk, das sie seit letztem Jahr hat, ist noch genug Futter und ein großes Brutnest, ganz wie erhofft! So wird dies‘ Volk mindestens eine Futterwabe, eine ausgebaute leere und eine Brutwabe „stiften“, um dem umgezogenen Neuling den Anfang leichtzumachen 🙂

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