Mein Schreibtisch

p1110765Nebenan, in ladyparks geschütztem Blog, gibt es einen Diskussion über Schreibtisch-Taktiken. Ich merkte: ich kanns schwer beschreiben:

Der Männe und ich handhaben das auch total unterschiedlich: er läßt den Stapel wachsen und irgendwann stinkt’s ihm, dann verwendet er an einem freien Tag STUNDEN drauf, es zu beseitigen. Der Stapel besteht hauptsächlich aus Bankauszügen und anderer Post – meine Taktik: was kommt, gleich an die richtige Stelle heften. Da ich die Sache mit dem „heften“ aber auch nie hingekriegt habe, habe ich einen Büro-Fächerkasten, in dem die Zettel vorgeordnet lagern, bis einmal jährlich die Lohnsteuer ansteht. Dann brauche ich den Krams bloß noch gesammelt an die richtigen Stellen zu heften. Das klappt – bis auf DIE Sachen, die in keinen meiner Ordner hineingehören, aber trotzdem auch nicht weggeworfen werden sollen. Die haben eine Extra-Ablage, und genau die ist problematisch, weil sie regelmäßig überquillt und beim aussortieren trotzdem 3/4 überbleibt, weil’s keinen Platz dafür gibt….

An dieser Stelle wurde mir klar: es braucht ein Foto *g*, und hier isses, links der Fächerkasten – Einteilung: Rg. Lohnsteuer/ Arbeit/ Telefon/ Nebenkosten/ Geld/ Versicherungen. Das leere Fach ist übrigens „Geld“ *gg* (Die Kontoauszüge hefte ich nämlich doch immer gleich ab) Rechts daneben die Extra-Ablage. Obedrauf immer der aktuelle Dienstplan, drunter das Chaos …. außerdem gibt es in der Küche noch für den Herrn F. eine, für mich eine andere Ecke mit einem mal kleineren, mal größeren Stapel … *seufz*

Und Ihr so????


P.S. Ich sehe grad: den „Kaduuns“-Ordner könnte ich auch mal wegräumen, die Serie ist ja eh eingestellt *g*

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Sonst so.

12 Kommentare zu “Mein Schreibtisch

  1. Eva sagt:

    Haufenbildung kenne ich auch:)
    Für Prospekte habe ich einmal einen guten Beitrag gesehen. Man kann jegliche Art von Prospekten, Infosmaterial, Zeitungsauschnitte sammeln und in einem bestimmten Zeitabstand diesen in ein vorhandenen Ordner abheften. So sortiert man direkt auch aus. Das werde ich auf alle Fälle einführen, denn ich neige dazu alles erst einmal aufzuheben. Nach einiger Zeit merke ich, dass das sinnlos ist.

    Mein Schreibtisch ist relativ sinnlos vollgestellt. Papiere hefte ich in der Regel direkt in den jeweiligen Ordner. Irgendwie kann ich es nicht so gut haben, wenn der Schreibtisch voll mit Papier ist.

    Beim Destop habe ich eingeführt, dass ich mir Ordner mache mit dem jeweiligen Datum. (zu erledigen bis … ) und dem nächsten Tag. So kann ich direkt am Abend schon für den nächsten Tag vorarbeiten und lege die jeweilige Datei in den Ordner. Der Ordner wird am nächsten Tag umbenannt.
    So habe ich immer einen Ueberblick bis wann etwas zu erledigen ist.

    Sonst habe ich ein Journal, in dem einfach alles drinnen steht. Daten, Aufgaben, Ausgaben, Ideen, Projekte. Somit minimiere ich die ganzen Zettel. Hilft mir auch, weil ich alles direkt dabei habe.

  2. Bibo59 sagt:

    Ich neige zu Haufenbildung. Also ähnlich wie der Herr, nur als Haufen. Ab und zu wird ein Haufen abgebaut. Auf meinem Schreibtisch steht das Laptop meistens, ein Drucker, der nicht mehr druckt, ein Scanner,der trotzdem noch scannt ein Fotoapparat, ein Fernglas. Bücher, Papiere, zwei Dosen mit Stiften, eine kleine Festplatte, eine Kaffeetasse, halb voll, ein paar Bücher, ein Maßband, ein paar Papiere, für die es keinen Platz gibt, rechts daneben ist noch so ein Kleinteil, auf dem liegt ein Ordner für Papiere für die es einen Platz gibt. Ich räume immer mal was weg, während ich darauf warte, dass der Mac in die Gänge kommt. Jetzt ist die Tasse leer.

    • Fjonka sagt:

      Rumstehen tut hier auch noch allerhand – abr sosinnvolle Dinge wie Locher, Stifteständer, Taschenrechner, Stempelkissen, Tesaabroller – was man halt so am Schreintuisch braucht.
      Unser Drucker kann seit der letzten Farbpatrone nur noch s-w drucken…. aber immerhin.

      • Bibo59 sagt:

        Das SIND sinnvolle Dinge! Vom Schreibtisch kann ich in den Garten schauen und da brauche ich das Fernglas um mal eben einen Vogel zu bestimmen und an Naturgucker. de zu schicken. Bücher werden am Schreibtisch registriert und mit Aufklebern versehen, der Fotoapparat liegt dort, weil ich das erste Release-Foto seit langem in den Computer geladen habe. Locher und Tesaroller stehen hier auch.

  3. Was bin ich froh, dass mein Schreibtisch größer ist – so kann ich viel mehr Häufchen machen. Ich beneide alle Menschen, die Ordnung halten können und sofort wissen, wo etwas hingehört.

    Außerhalb des Schreibtisches kommt alles, weil ich zu faul zum suchen bin, sofort wieder – wenn es nicht mehr gebraucht wird – an Ort und Stelle.

    • Fjonka sagt:

      Dann kannst Du das mit der Ordnung doch! 🙂
      ICH schaffe das nicht, besonders Werkzeug wird gern und oft verlegt (und weniger gern, aber genauso oft später gesucht…:)

  4. ladypark sagt:

    Füge meinen Kommentar aus meinem Blog einfach mal hier ein:

    Habe mir gerade mal deinen Schreibtisch angesehen. 😉 Zunächst klingt dein System gut, für mich allerdings nicht tauglich. Das liegt zum einen daran, dass sich vor allem dienstliche Berge auf meinem Schreibtisch ansammeln und so viele unterschiedliche Fächer, wie ich bräuchte, ließen sich gar nicht unterbringen.

    Zum anderen bin ich eine, die in Schubladen und Fächern einfach alles „vergisst“ und nie mehr wiederfindet. Kommoden sind deshalb auch denkbar ungeeignete Möbelstücke für mich.

    Kontoauszüge habe ich nur noch online. Rechnungen und Steuerkrams kommen in die Ablage „Alex“, sehr praktisch. :whistle:

    Private Post landet entweder direkt nach dem Lesen im Papierkorb oder, wenn zu schade dafür, in einem undefinierbaren Haufen, den ich dann doch nie wieder ansehe.

    Problematisch sind tatsächlich die dienstlichen Dinge. Da liegen z.B. Unterlagen, die ich brauche, sobald ein Rückruf kommt. Wenn der nicht zeitnah erfolgt, liegen die da tagelang. In die Akten abheften will ich es erst, wenn es erledigt ist. Dann bin ich manchmal lange auf Dienstreise und schaffe das Abheften aktueller Unterlagen einfach nicht sofort. Dann kommen noch so Sachen, die mit Schülern nichts zu tn haben, aber dennoch dienstlich sind. Und dann sind da die Gehalts- und Reisekostenabrechnungen. Brauche ich eigentlich nicht, mag ich aber auch nicht einfach wegwerfen. Die sammeln sich in irgendwelchen Stapeln, bis ich sie nach Jahren in einem Anfall von Ordnungswut entsorge.

    Und dann liegt da auf der Ablage noch ein schrecklicher haufen Irgendwas: Flyer, Broschüren, was selbst gebasteltes von einer Infoveranstaltung, eine lustige Serviette vom Kollegen-Fußball-Tippspiel-Essen, Brillenetuis, Privates und Dienstliches durcheinander, Einladung zur Mammographie (vermutlich ist der Termin längst abgelaufen) usw..

    Aber: Irgendwann gewöhnt man sich an diesen Anblick und ich vergesse tatsächlich, was da ganz unten im Stapel überhaupt liegt, dann belastet mich das auch nicht mehr so sehr.

    • Fjonka sagt:

      „Ein schrecklicher haufen Irgendwas“ – genau das ist, was bei mir vornehm „Extra-Ablage“ heißt *ggg*
      Wenn ich mir Deinen Kommentar so ansehe, fallen mir zwei schnelle Optimierungen ein:
      1. Gehalts- und Reisekostenabrechnungen eben doch SOFORT in den Papierkorb schmeißen und
      2. eine Ablage „für Rückruf“, damit diese Sachen in keinem Stapel verschwinden.
      Ansonsten seh‘ ich aber auch, daß mein System für Deine Heimarbeit ungeeignet ist. Ich fand es nur insgesamt ganz spannend, die Systeme zu vergleichen und Eure zu lesen.
      Auffe Arbeit werde ich manchmal wahnsinnig, weil alle Kolleginnen total Outlook-unaffin sind. Alles wird ausgedruckt, liegt dann aber doch irgendwo (!) rum (die Ausdruckwut wird vom Arbeitgeber auch noch gefördert, weil wir unsere Zeichen auf die Sachen setzen müssen, als Symbol für „gelesen“. Allerdings: Niemand guckt je danach, und nach einiger Zeit kommen die Sachen dann in den Müll…. ein Schwachsinn!!!!)
      Oder der Desktop – würde ich nicht ab und an diesen oder jenen zusammenfassenden Ordner anlegen, bräuchten wir mindestens 3 Desktops *gg*
      Ich HASSE volle Desktops, und man findet nie was wieder, weil die Dokumente keine aussagekräftigen Namen bekommen, da außer mir Niemand weiß, wie man was umbenennt, und „von oben“ kommen Dokumente namens 24_KL1 oder so. Raaaah!

      • ladypark sagt:

        Ja, Dokumente umbenennen ist auch etwas, das ich SOFORT erledige. Nichts ist blöder als diese neu_2016_10_8_Version3_keeschl_fa.doc-Geschichten. Ich weiß zwar, was das heißt, finde es so aber nie und nimmer wieder ein paar Wochen oder Monate später.
        Mein Desktop ist auch ziemlich gut aufgeräumt, immerhin. 😉

      • Bibo59 sagt:

        Papier ist das, was bei mir die meiste Unordnung hervorruft. Deshalb steht gleich an der Eingangstür der Altpapier-Kasten. „Sehr unwichtiges Papier“ – Werbepost, zum Beispiel – kommt da gar nicht dran vorbei. Briefumschläge und ausgelesene Zeitungen Zeitnah rein. Ja und mit Fächern ist das so, wie bei Ladypark. Darin finde ich nichts mehr wieder, bzw. vergesse es. Alle paar Tage fliegt „Wichtiges Papier“ in einen Ordner, ungeordnet. Einmal im Jahr sortiere ich das durch, für die Steuerberaterin. Vieles mache ich nur noch am Laptop, also ohne Papier.

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