Braucht mann das?

fragt Ladypark in ihrem (privaten) Blog

img_9927_hrsEin typischer Fall von „Bedürfnisse schaffen“ –

Das ist doch eine super Geschäftsidee! Kann man ausdehnen auf Viertagebartwaschgel, Fünftagebartwaschgel undundund

Ich habe da gleich einige Ideen für andere Produkte gehabt, bei denen Ihr sofort einsehen werdet, daß es sehr seltsam ist, daß Ihr ohne sie bisher leben konntet:

  • EinTagnachgezupftAugenbrauenwaschgel
  • Zahnpasta „morgens nach dem Knoblauch“ („abends nach dem Knoblauch“ gibt’s natürlich getrennt, ebenso „abends nach dem Bier“ oder „morgens vor dem Kaffee“)
  • Ich wundere mich, daß es noch kein Klopapier „für hinten“ und „für vorn“ extra gibt – sind doch völlig verschiedene Weichheitsansprüche und überhaupt
  • Zweitagevormrasieen-Achselseife zur schonenden Vorbereitung dieser empfindlichen Region
  • und ganz wichtig: Nach den Tränen-Augenlotion

(Danke, ladypark, für die Erlaubnis zur Zweitverwertung!)

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Sonst so.

20 Kommentare zu “Braucht mann das?

  1. Bibo59 sagt:

    Hihi, gerade habe ich eine Mail an Dich geschickt: Erster Satz: Braucht ihr das? Zahnpasta für morgens und abends gibt es ja schon länger: Aronal und Elmex.
    Ja, gerade in der Kosmetikindustrie werden immer wieder Bedürfnisse neu erfunden, von denen wir noch nie wussten, dass wir sie hatten.
    Ich habe ja den amerikanischen Trend zur Intimrasur nie übernommen. Wunderte mich aber dennoch, dass Rasierer für Frauen doppelt so teuer sind als die für Männer. Desgleichen mein sportlicher Kurzhaarschnitt ist teurer als einer von diesen modischen Herrenschnitten mit eingeritztem Muster.
    Ich „brauche“ derweil immer weniger.
    In Köln ist gerade das Thema „Mini-Wohnungen“ der große Aufreger. Da regt sich der gemeine Kölner dann gewaltig auf, der immer nach bezahlbarem Wohnraum im Szeneviertel schreit. Wohingegen ich froh gewesen wäre, wenn ich anfangs in Hamburg etwas Kleines gefunden hätte und selbst jetzt meine 60qm für eine Person nur dann angemessen finde, wenn mal Besuch kommt.

    • Eva sagt:

      Die Aronal und Elmex hatte ich sogar einmal. Es hat nichts gebracht.
      Ich finde es auch sehr unfair, dass ich für einen Haarschnitt mehr zahlen muss und mehr für den Rasierer.
      Das sind Marketingstrategien, da Frauen öffters diese Produkte verwenden und kaufen. Da werden wir wohl nichts ausrichten können. Leider

  2. Pööh! Ja, so ist das. Da wird wieder künstlich neuer Bedarf geschaffen.

    Andere leben dafür froh und glücklich seit 8 Monaten ohne Shampoo (Dein Seifenshampookringel war das letzte Poo, das ich benutzt habe) und Spülung und sind total glücklich mit festen, nicht trockenen, gesunden Haaren 🙂

    Also, Männers, aufpassen, das Zeug macht süchtig* und der Chemiekrams ist bestimmt nicht lustig auf der Haut.

    *Im Sinne von: Haut und Haare wollen dann nicht mehr ohne.

    • Fjonka sagt:

      Echt jetzt – ganz ohne?
      Wie lange hat die Übergangszeit gedauert, in der Du nicht unter Leute konntest? Und wie hast Du die überbrückt (habe schon von Kopftüchern und Mützen gelesen)

      • Im Mai hab ich angefangen. Ein Mal mit Natron gewaschen (hat bei mir gereicht, weil ich nicht viel künstlichen Dreck drinhatte). Danach hat sich das Haar so gezeigt wie es wirklich ist, also dünn, ausgefieselt an den Spitzen (hahaha, Spitzen, die ganzen letzten 20 cm), vom Haarreifen, Steckkämmen und Haargummis hatte ich „Teufelshörnchen“ links und rechts und auf dem Oberkopf waren die Haare abgerissen von dem hohen Pferdeschwanz, den ich mir im Geschäft immer gebunden hab (binden mußte).

        Danach hab ich mir eine Friseurschere gekauft und gelernt, die Haare selber zu schneiden (nicht so schwer bei ganz langen), damit der Spliss mal weg ist. Und eine Wildschweinbürste, bürstenbürstenbürstenbürsten. Ganz wichtig.

        Eine Woche später mit Roggenmehlpampe gewaschen, war super. Hielt wieder etwa eine Woche, ohne blöd auszuschaun. Haarausfall und Schuppen waren auf einmal weg, damit hatte ich jahrelang Probleme.

        Nächste „Wäsche“ mit Reismehl, also trocken, und wieder bürsten wie blöd. Erste sensationelle Entdeckung: die Haare riechen nicht mehr nach Haarmuff. Das Sebum verändert sich. Es schaut jetzt nicht mehr fettig und klätschig aus, sonder überzieht das Haar mit einem ganz dünnen Film, schaut aus, als hättest du ’ne ganz tolle Spülung drin.

        Woche drauf Water only. Also seitdem nur noch mit Wasser.

        Für den Übergang hab ich ja jede Menge Base-Kappen vom Geschäft gehabt, Haare hinten durch das Loch ziehen und jut. Draußen Stetson.

        Zusammenfassung. Kein Jucken, keine Schuppen, kein komischer Geruch mehr, keine verhakelten Haare oder Knoten oder Hexen. Keine blöden Shampoo- und Spülungs- und Kurpackungsdosen mehr.

        Ich würd’s jederzeit wieder tun und bleib auch dabei. Wasche jetzt alle 5 Tage und sie schaun weder fettig noch klätschig aus.

        • Fjonka sagt:

          Toll.
          Diese Wildschweinbürsten scheinen aber tatsächlich nur dann zu funktionieren – bei mir (die ich außer dem festen Shampoo alle 3-4 Tage beim waschen nix mit den Haaren anstelle) wurden die Haare sehr fettig davon, trotz häufigen säuberns.

          • Das Sebum wird viel weniger, wenn es nicht ständig gegen entfettendes Shampoo kämpfen muß, dauert halt ein bißchen, bis die Kopfhaut das mitkriegt. Außerdem ändert es Konsistenz und Geruch.

            Wenn mal die versiegelnden Silikone erst aus dem Haar sind kommt das Sebum durchs Bürsten da hin, wohin es die Natur vorgesehen hat – in die Haare. Die Bürste nimmt auch einen Teil auf, warm abspülen reicht. Bei Bürste und Haar.

            Dauert aber schon ein bißchen.

            • Fjonka sagt:

              Silikone gabs bei mir ja nicht, aber trotzdem fettigere Haare nach der Wildschweinbürste…
              na, vielleicht traui ich mich irgendwann mal (wenn ich in Rente bin) die Umstellung zu machen. Weiß nicht recht.

  3. Eva sagt:

    Haha wie witzig. Also ich finde schon, das diese Produkte überlebensnotwendig sind. Ich würde sie kaufen. Es ist halt schon unangenehm, wenn man etwas stoppelt und dafür kein äquivalente Waschzeug vorhanden ist. Ausserdem legt das dann die Haare an die Haut, wodurch man die Stoppeln nicht mehr merkt. (Ironie)

  4. herzwild sagt:

    Das ist durchaus noch ausbaufähig. Was ist denn zum Beispiel mit den Jungs, die sich die Glatze rasieren? Oder ein Brusthaarshampoo?

Platz für Klönschnack ...

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