Lösung des naturkundlichen Rätsels

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Die Hasel ists, die da blüht! Hier seht Ihr beide Blütenarten an einem Zweig: die auffälligen männlichen Pollenspender und die unscheinbaren, obwohl doch eigentlich knallroten weiblichen Blütchen. „Zweihäusig“ nennt man das, wenn eine Pflanze männlich und weiblich zugleich ist. Wardawas hat mich korrigiert, völlig zu Recht: die Hasel ist einhäusig getrenntgeschlechtlich – in einem Haus (auf einer Pflanze) leben beide Geschlechter.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Flora.

5 Kommentare zu “Lösung des naturkundlichen Rätsels

  1. Bibo59 sagt:

    Und ich hoffe noch immer, dass der Ginkgo wirklich ein Kerl ist. Ginkgo-Früchte können nämlich die ganze Nachbarschaft olfaktorisch vertreiben.

  2. Jane Blond sagt:

    Böse Hasel. Der Anblick reicht, dass es in der Nase juckt.

  3. ladypark sagt:

    Gesehen hatte ich die unscheinbaren Blüten schon öfter. Was es jedoch damit auf sich hat, das wusste ich nicht. jetzt bin ich wieder ein Stück schlauer, danke dafür. 🙂

  4. wardawas sagt:

    Es ist etwas kompliziert: bei Pflanzen wie der Hasel spricht man von getrenntgeschlechtlichen Blüten, dabei ist die Hasel „einhäusig“ (männlich und weiblich der der gleichen Pflanze), es gibt auch getrenntgeschlechtlich-zweihäusige Arten wie Eibe oder Kiwi – da braucht man jeweils eine männliche Bestäuberpflanze. Trickreich, die Botanik!

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