Eine Empfehlung

Maria Widerstand hat einen so ausführlichen und vollständigen Beitrag über

Wäschepflege aus ökologischer Sicht

geschrieben, daß ich Jedem und Jeder hier ans Herz legen möchte, den mal zu lesen (Zeit mitbringen!!) Es geht nicht nur ums waschen: sie setzt weit vorher an – welche Kleidung ist pflegeleicht im Sinne von „seltener waschen ist die umweltfreundlichste Wäschepflege“ – und endet beim trocknen der Wäsche. Dazwischen gibt es Gedanken zur Aufbewahrung der Schmutzwäsche ebenso wie Ideen dazu, wie die Kleidung weniger schnell verschleißt.

Ich hatte gedanklich beim lesen „abgehakt“, und dabei war es gut zu lesen, daß wir ohne es zu wissen aus purer Bequemlichkeit manches richtig machen (zB schmeiße ich meine Schmutzwäsche abends einfach erstmal locker auf den Boden – schon ist sie nicht mehr tragefeucht im Sammelkasten, was, wie ich lernte, Gerüchen vorbeugt) Auch habe ich mir schon länger angewöhnt, wirklich nur noch nach Verschmutzung/ Geruch zu waschen, nicht mehr „nach Routine“, weil „man“ halt ein Unterhemd nicht so lange trägt zB. Und auch über 40°-Wäsche sowie gefaltetes in der Trommel gibt es bei uns nicht. Und immer schon haben meine Sachen ewig lang gehalten, jetzt gerade trage ich eine Jacke, die auch schon ihre mindestens 15 Jahre auf dem Buckel hat, ein Unterhemd, das ca 10 Jahre alt ist (und eine Leggins, die „neu“ vom Flohmarkt kommt)
Aber Reißverschlüsse/ Knöpfe schließen? Sachen auf links drehen? Sowas, nur als Beispiel, hab ich noch nie gemacht – Stichwort Bequemlichkeit – und werde nun mal in mich gehen, denn ich habe verstanden, wieso das sinnvoll ist.

 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Kleinvieh.

6 Kommentare zu “Eine Empfehlung

  1. Bibo59 sagt:

    Weiß habe ich ja genug. Bei der anderen Wäsche könnte ich so lange sortieren, bis nichts mehr im Schrank ist. Ich habe mich immer gewundert, warum der weiße Gi bei manchen Aikidoka eher grau ist als weiß (einige Männer haben sogar gelbe Flecken). Das läge am Öko-Waschmittel (bzw. saurem Schweiß) –kann ich mir so nicht vorstellen. Meinen spendiere ich gerade eine Dosis volle Sonne. Früher gab es noch die Rasenbleiche: Weiße Wäsche auf’s Gras legen, und durch den Sauerstoff wird gebleicht. Für den Winter haben wir hier den Luxus eines Trockenbodens. Da dauert es wirklich nur bei feuchtem Nebel im Winter etwas länger. Der dicke Gi braucht leider auch in der Sonne sehr lange zum trocknen. Mit Efeu waschen hat keinen Einfluss auf Mief und Farbe.

  2. Hallo Fjonka!

    Es freut mich total, dass Dir mein Beitrag – der übrigens echt voll viel Zeit in der Vorbereitung verschlungen hat – so gut gefallen hat. Schön, dass auch Du als „alter Hase“ noch einiges mitnehmen konntest!

    Vielen lieben Dank fürs Teilen!

    Ich wünsche Dir ein schönes Feiertagswochenende!

    lg
    Maria

    • Fjonka sagt:

      🙂
      Aber – Feiertag???? Hier mal wieder nicht *seufz* Feiert schön!

      • Hallo Fjonka!

        Ah ok, dachte das wäre auch in D. so. Sorry, wollte keine langen Zähne machen.

        lg
        Maria

        • Fjonka sagt:

          Keine Bange, alles gut – hier in D ist es sogar NOCH fieser: einige Bundesländer haben Feiertag, andere nicht – und S-H gehört zu den Bundesländern mit den wenigsten Feiertagen. Die Bayern, die faulen, haben die meisten.

          • Bibo59 sagt:

            Und ich wundere mich seit 2013 wie viele Feiertage es hier gibt. Ständig kollidiert mein Geburtstag mit einem Feier- oder Brückentag. Geburtstag feiern ist nur in sehr kleiner Runde möglich, weil alle Kurzurlaub machen.

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